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13.01.2012     Die Märkte handeln unsere  Kursziele der Reihe nach ab. Im Euro konnte der Abwärstrend seit November 2011 erfolgreich prognostiziert werden, ebenso wie die kurzfristigen Verkaufsbewegungen im Abwärtstrend. Das langfristige  Szenario für  Schwäche ist weiter aktiv

Der Dax hält sich an unser bullishes Primärszenario. Die  Aufwärtstendenz der vergangenen Handelswochen wurde richtig erkannt, wir müssen allerdings auf kritische Marken sehr genau achten. Vor allem ein Bruch von 5811 birgt die Gefahr einer dynamischen Verkaufsbewegung in sich

Auch im S&P500 wurde die bullishe Tendenz der letzten Wochen antizipiert. Das kurzfristige Korrekturpotential am Widerstandsbereich 1296 wird gerade abgehandelt. Doch solange 1264 hält, bleibt das bullishe Szenario ungefährdet.

Die Goldprognosen der letzten Wochen waren perfekt. Alle Triggermarken wurden exakt abgehandelt, aktuell weist die technische Situation jedoch  ein höheres Element der Unsicherheit auf.

Währungen

 Euro Dollar

09.01.2012 

 Der Euro nähert sich mit großen Schritten dem langfristigen Ziel bei 1,15. Das Zwischenziel 1,314 konnte keine Erholung starten, die nächste Chance  wartet bei  1,239.

Chartanalyse Euro

Wallstreet

S&P500

 08.01.2012 

 Der S&P läuft nach Plan, doch die technische Situation befindet sich aktuell an einem sehr kritischen Punkt

Chartanalyse S&P500

Dax

Seitwärtsbewegung endet

 08.01.2012 

 Die EZB hat im Dezember erwartungsgemäß interveniert. Der Dax hält sich  im bullishen Szenario, die temporäre Konsolidierungsphase nähert sich dem Ende.

Chartanalyse Dax

Rohstoffe

Gold

  13.01.2012

Das Kursziel 1592 wurde planmäßig erreicht. Das Shortszenario bleibt noch aktiv, aktuell ist die technische Situation aber für Alternativszenarien geöffnet.   

Chartanalysen Gold

Marktbericht

Euro Krise 08.01.2012

Die Entwicklung der europäischen Schuldenkrise konnte in den letzten Wochen leicht antizipiert werden. Die kritische Lage im Interbanken Sektor machte eine Intervention der EZB notwendig. Die von vielen Ökonomen kritisierte Ausweitung der Geldmenge zur Staatsschuldenfinanzierung hat damit weitere Züge angenommen, doch selbst 500 Milliarden für das Bankensystem, kombiniert mit politischen Schritten zur europäischen Fiskalunion sind nicht ausreichend, um die langfristigen Zinsen der PIIG Staaten zu beruhigen.

Es ist schon erstaunlich, wie vorhersehbar sich die Handlungen der Politik und der EZB erweisen. Ihr ständiges Zuwarten für notwendigen Maßnahmen hat die Tendenz die Euro Krise zu verschärfen. Sie bleiben ihrer Strategie treu, den Märkten ständig hinterher zu hetzen.   

Archiv

EZB Programm und Fiskalunion

Wir sind zurück aus den Weihnachtsferien. Die Schuldenkrise hat inzwischen wenig Überraschendes gebracht. Wie zu erwarten war, musste die EZB mit einem Notprogramm die Eskalation verhindern und gewaltige 500 Milliarden in das Bankensystem pumpen (link).  Diese Aktion war zweifelsfrei notwendig, um die Aktienmärkte kurzfristig vor einem Crash zu schützen (wir hatten auf die akuten Gefahren eines Börsencrash hingewiesen link link), allerdings kam die Rettung ein paar Tage später als erwartet. Wir hatten eine Intervention um den 12.12.2011 eingerechnet (bei einem Dax Kurs um ca 5800 Punkte ). Die Verzögerung bis zum 20.12.2011 schickte den Dax  an den 5640er Bereich, ehe die  Kursrally einsetzen konnte.  Das angekündigte  Banken Bailout II (link)  wird dieses Mal also von der EZB übernommen. 

Die Ausweitung der Geldmenge ist am Laufen, wir dürfen uns auf weitere EZB Raketen freuen, die den Aktienmarkt aufblasen. Auch die politische Entwicklung Europas vollzieht sich nach Plan.  Auf dem Eu Gipfel am 09.12.2011 wurden weitere Schritte auf dem Weg zur Fiskalunion getätigt , und damit zu einer stärkeren Integration Europas (AgrarheuteARD , Presse ) . Merkel dazu " Wir werden eine neue Fiskalunion schaffen, die zugleich auch eine Stabilitätsunion ist."  

Entscheidend für die europäische Krise ist, wie die Anleihemärkte der PIIG Staaten auf die Maßnahmen reagieren, und da herrschte Ende Dezember  Ernüchterung. Zwar konnten die Zinsen für die kurzfristigen italienischen  Anleihen davon profitiieren (Presse) , die langfristigen blieben aber unverändert hoch im Bereich von 7% (kleinezeitung).  Damit ist die langfristige Situation für Italien untragbar , wir glauben weiterhin, dass zur Lösung der Eurokrise an den Eurobonds und einer zentralisierten Wirtschaftspolitik kaum ein Weg vorbei führen wird.  Längeres Zuwarten wird die  Situation nur weiter verschärfen. 

 

Die Entwicklung der europäischen Demokratie.

Die europäische Integration wird auf eine neue Ebene geführt. Der damit verbundene Autonomieverlust der  Staaten stößt den Bürgern nicht zu unrecht sauer auf.  Wie in den letzten Artikeln immer wieder angschnitten, liegt im derzeitigen Übergang zu einer größeren Holarchie die Gefahr, dass sich Machkonzentrate des Kapitals an der Spitze der Hierarchie bilden - und diese die  Demokratie noch stärker unterwanderen  und Wohlfahrtsverluste  der unteren Einkommensschichten verursachen.  Die immer stärkere Verschmelzung  von wirtschaftlicher Elite und Politik  wird das zukünftige Europa vor eine große Herausforderung stellen. Auch die enorme Lobbykonzentration in Brüssel wird umfassende Bemühungen benötigen, um diesen komprimierten Kern der Macht vor einer  Korruptionsausweitung zu schützen.  Ein wesentliches Werkzeug des Hierarchie-Gegenpols  werden die neuen digitalen Technologien bilden,  die durch netzwerkartige  Kommunikation  sich um den Erhalt des heterarchischen Informationsfluss des Regelsystems bemühen werden. Doch gerade eben hier liegt bei unkrtischer  Handhabung die Gefahr, dass Europa in ein totalitäres Regime des Kapitals abdriftet. Denn auch das Internet ist nicht vor den Einflüssen und Manipulationen der kapitalstarken Interessensgruppen geschützt. Je weiter sich der politische Prozess in das Netz verlagern wird, desto größer wird auch die Gefahr der Dollar-Demokratie werden, wenn die Individuen nicht in der Lage sind, die Struktur des kapitalistischen Systems zu durchschauen. 

Handelsstrategien für Anfäger

Das Traden nach Chartformationen

Das Traden nach einfachen Chartformationen gehört zu dem grundlegenden Handwerkszeug eines jeden Traders. Die hier vorgestellten Strategien funktionieren bereits seit Jahrzehnten und die Chancen stehen gut, dass sie auch in naher Zukunft noch profitabel sein werden. Es ist ein einfacher Tradingstil, der sich nur auf den Preis bezieht, fernab von Indikatoren und anderen Hilfsmitteln. Es gibt viele Chartformationen die man profitabel umsetzen kann, wenn man ein diszpliniertes Money- und
Positionsmanagement einhält. Zwei Formationen die gute Ergebnisse erzielen, werden hier kurz vorgestellt.....Dreiecke und Keile.

 

 

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Geschrieben von Michael Kleiner