Chartanalyse Gold 27.10.2011

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Wir haben in der letzten Goldanalyse am 06.10.2011 eine Konsolidierungsphase zwischen  1702 und 1592 vorausgesagt. Anschliessend sollte der Abwärtstrend in Richtung 1478 fortgesetzt werden, wenn 1592 gebrochen wird. Tatsächlich hat Gold in der prognostizierten Range eine Seitwärtsbewegung vollzogen. Der Abwärtstrend wurde allerdings noch nicht fortgesetzt

Der Bruch von 1702 hat die Fortsetzung des Abwärstrends verzögert und den Bullen  nochmals Hoffnung gegeben.  Mit dem Bruch von 1702 wurde planmäßig weiteres Erholungspotential bis 1760 eröffnet.
 
Der Abwärstrend seit dem Hoch 1920 ist technisch noch intakt. Wir gehen bislang noch von der Fortsetzung des Abwärstrens aus, solange 1766 nicht überschritten wird
Kurzfristige Sicht: Ein Unterschreiten von 1702 aktiviert einen Test von 1684. Ein Bruch von 1684 verlängert die Schwäche bis 1652. 1652 ist eine Unterstützung, die den Bullen nochmals eine Chance auf Kursgewinne ermöglicht. Wird 1652 verteidigt, geht der Trend neuerlich in Richtung 1760.
 
Sollte 1652 unterschritten werden, müssen wir einen Test von 1592 erwarten. Ein Bruch von 1592 setzt dann das Ziel 1478 frei. 
 

Eurogipfel 27.10.2011

Der Eurogipfel endet mit einer Einigung zu einem umfassenden Rettungspaket. Die Staatenchefs einigen sich zu einem 50% Schuldenschnitt für Griechenland. Dieser wird nicht als Insolvenz benannt, sondern als "freiwilliger " Forderungsverzicht der privaten Gläubiger (Banken und Versicherer). Der Wert beläuft sich auf 100 Milliarden,  30Milliarden davon deckt der öffentliche Sektor ab.  Die Hoffnung ist, dass mit diesen Maßnahmen Griechenland bis 2020 die Schuldenquote von 170% auf 120% des Bip senken kann. Gekoppelt wird der Haircut mit einem Griechenland-Programm von 100 Millairden Euro.

Der EFSF mit einem Kapital von 440 Milliarden wird mittels Hebellösung  auf 1 Billion aufgestockt . Diese vorbeugende Maßnahme soll Spekulationen gegen das angeschlagene Italien im Keime ersticken. Zugleich sollen durch die Garantien private Investoren dazu motiviert werden in Staatsanleihen der bedrohten Euro- Länder zu investieren. Hier liegt das große Fragezeichen, ob Investoren tatsächlich davon überzeugt werden können, die Staaten wieder mit Geld zu versorgen.

Von hoher Bedeutung ist die Einigung zur Bankenrekapitalisierung. Bis zum 30. Juni müssen die Großbanken ihre Eigenkapitalquote auf 9% erhöhen. Dies entspricht nach Angaben der EBA 109 Milliarden Euro. Auf die deutschen Banken entfallen dabei in etwa 5 Milliarden, auf österreichische Banken etwa 2 Milliarden, griechische Banken benötigen 30 Milliarden, spanische 26 Milliarden, italenische 15 Milliarden und französische 9 Milliarden. Damit soll die Gefahr von Banken Insolvenzen im Falle von weiteren Anleihen Abschreibungen verringert werden. Einen neuerlichen umfassenden  Banken Bailout hofft man damit  vermeiden zu können. Die Erhöhung der Eigenkapitalquoten soll primär durch die Banken selbst erfolgen, durch niedrigere Dividenden und niedrigere Bonuszahlungen.

Weiters haben Italien und Spanien Zusagen zu weiteren Sparmaßnahmen getätigt.  Italien (1,9 Billionen Euro Schulden) will sein Budget bis 2013 ausgleichen und bis 2014 die Staatsverschuldung auf 113% senken.  Zugleich dürften die Tage von Berlusconi gezählt sein, Neuwahlen könnten noch dieses Jahr erfolgen. 

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Mogelpackung oder Befreiungsschlag ? 

Das Gesamtpaket kann als sinnvoll bezeichnet werden, wenngleich es ein Jahr zu spät kommt.  Die Eingung, Banken und Versicherer am Haircut mit lediglich 70 Milliarden zu beteiligen, und dies als historisch (Sarkozy) zu bezeichnen ist beinahe eine Verhöhnung der Öffentlichkeit.  Wiedereinmal trägt  der Steuerzahler die Verluste für die Risiogeschäfte der Banken mit . 

Wie in den letzten Beiträgen diskutiert, liegt der kritische Punkt nun  in der Konjukunturentwicklung. Der gesamte Plan beruht darauf, dass das Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren stabil bleibt. Doch vor allem Länder wie Italien oder Spanien würden bei einer Rezession Gefahr laufen, dass die Schuldenlast sie rasch erdrückt. Die notwendigen Sparprogramme der Länder werden jedoch die Konjunktur nicht gerade in Schwung bringen. Auch die Gefahr einer Deflation und damit ein Anstieg der realen Schuldenlast ist in der Euro Zone noch nicht vom Tisch. Kritisch ist auch der Plan, mit der  EFSF Hebelung  private Investoren wieder in Staatsanleihen zu locken.  Misslingen die Anreize, bleibt die Gefahr von Finanzierzungsproblemen der PIIG Staaten weiter bestehen. 

Märkte 25.10.2011

Update zur „Eurokrise“

Die Verschleppung der Griechenland Insolvenz hat Europa gespalten. Einerseits wurde Griechenland durch die Notmaßnahmen in eine tiefe Depression gestützt, andererseits werden die internationalen Steuerzahler von ihren Transferleistungen einen Großteil verlieren. Griechenland soll jetzt  250 Milliarden benötigen, fast doppelt so viel wie noch im Juni, womit ein Schuldenerlass immer dringender wird.  [i]

Wir sind in der letzten Analyse am 11.10.2011 von dem Szenario ausgegangen, dass mit der Bekanntgabe der Griechenland Insolvenz weitere Kapitalflüsse aus öffentlicher Hand in das Bankensystem starten werden. Dadurch werden systemrelevante Banken einerseits nach den Abschreibungen ihrer Griechenland Anleihen gestützt, andererseits präventiv für die Gefahr einer verschärfenden Italienkrise gestärkt. Bailout II dürfte den Steuerzahlern nach konservativen Schätzungen zwischen 100 und 200 Mrd kosten. Weiteres sind wir davon ausgegangen, dass bei Finanzierungschwierigkeiten Italiens am Kapitalmarkt die Einführung von Euro Bonds unausweichlich wäre, da der EFSF mit 400 Mrd nicht groß genug sei, um Italien zu stützen.

Tatsächlich hat sich seither die öffentliche Aufmerksamkeit stark auf Italien fokussiert. Italiens wirtschaftliche und politische Situation wird mit zunehmender Kritik betrachtet. Doch statt dem Ernst der Lage mit Reformen zu begegnen, setzt Bunga Bunga Silvio auf Macho Sprüche: Italien hätte keine Belehrungen nötig und die Banken seien stark, so die Message in Richtung der Merkel-Sarkozy Connection. Man kann sich vorstellen, wie diese Professionalität zur Beruhigung am Finanzmarkt beitragen wird. Die Antwort des europäischen Krisenmanagements auf diese Entwicklungen ist, dass der EFSF aufgestockt werden müsse, um Spekulationen gegen Italien gleich im Keime zu ersticken.

 

Bailout II und die Gefahr der Massenpanik

Im Gegenteil zum Banken Bailout I geht es dieses Mal wirklich um die Wurst. Der Zusammenbruch des Wirtschaftssystems wurde 2008 durch einen Griff in die Trickkiste verhindert: Der Staat konnte glaubhaft vermitteln, dass die Spareinlagen im Falle von Bankpleiten garantiert seien. Dieser Kunstgriff, ohne rechtliche Grundlage und fern jeder ökonomischer Realität, hat die Warteschlagen vor den Geldautomaten und Bankschaltern verhindert. Doch damals war noch keine Rede von Pleitestaaten, von unfähigen Regierungen  und gigantischen Rettungsschirmen. Staatsanleihen galten als mündelsicher, Politiker als vertrauenswürdig und Regierungen als krisenerprobt. Diese Stimmung hat sich inzwischen gewandelt. Nach dem fatalen Krisenmanagement haben die Menschen ihr Vertrauen in das System an sich verloren. Selbst die Massenmedien verbreiten nun ein kritisches Bild und Occupywallstreet spiegelt diese kollektive Stimmung wieder: Staaten gelten als hoffnungslos überschuldet, Politiker als korrupt und Regierungen als handlungsunfähige Spielbälle der Banken und Finanzmärkte.

Erst heißt es Griechenland ist sicher, dann plötzlich Griechenland ist pleite. Erst heißt es keine Zahlungen an Pleitestaaten, dann werden Milliarden transferiert. Erst heißt es kein Rettungsschirm, dann heißt es Aufstocken des Rettungsschirms. Erst heißt es kein Hebel, dann heißt es Hebel. Erst heißt es eine Billion, dann zwei Billionen……Die Regierungen haben selbst dafür gesorgt, dass kaum noch ein Bürger in ihre Versprechungen vertraut. Eine fatale Situation , wenn es tatsächlich um die staatlichen Sicherungen der Spareinlagen gehen sollte.

Schulden werden mit immer höheren Schulden bekämpft. Die Ratings für Banken und Staaten sind seit 2008 spiralartig in den Keller gefallen. Inzwischen hat die Neuverschuldung der Staaten durch die benötigten Konjunkturprogramme und Banken Bailouts nach der Immobilienkrise, Finanzkrise und Staatenkrise auch starke Länder wie Deutschland beträchtlich unter Druck gesetzt. Die Belastungen der Haushaltskassen werden  durch Maßnahmen wie Bailout II weiter steigen. Das Geld für weitere Konjunkturprogramme in den nächsten Jahren wird knapp. Die Abnahme von Arbeitsplätzen ist eine reale Gefahr. Die Zukunftsangst der Menschen verleitet sie zum Horten von Kapital. Die Konsumquote droht zu sinken und das Wirtschaftswachstum zu mindern. Wenn die Märkte die Neuverschuldung in die Realwirtschaft einpreisen und erneute Rezessionsängste aufkeimen lassen, sind auch schwächere Aktienkurse unvermeidlich. Die höheren Eigenkapitalquoten der Banken werden die Kreditvergabe an Unternehmen vermindern, die Investitionen senken und die zusätzlich Konjunktur belasten. Vergessen wir  bei dieser Gelegenheit nicht auf Gefahren, die von den unzähligen Bad Banks ausgehen und den toxischen Papieren im Keller der Finanzwelt.

Die Krise und die Gefahr des Kollaps‘ ist psychologisch im Alltag angekommen und bereits tief im Massenbewusstsein verwurzelt. Hinzu kommen die für das Volk intransparent wirkenden Handlungen der Fed und EZB in Bezug auf die Geldmengenausweitung. Wenn die EZB rechtswidrig  Ramschanleihen von Pleitestaaten aufkauftkann man dann in ihre Funktion als neutraler Preishüter noch vertrauen? Sorgen um eine ausufernde Inflation quälen die Menschen und erhöhen die Unsicherheit zusätzlich. Realitätsnäher sind jedoch Sorgen um eine ausufernde Deflation und damit ein Anstieg der realen Schuldenlast.

Welche Staatsorgane wurden bereits vom Korruptionsgeschwür aus Interessensgruppen und Lobbys befallen? Kann das intransparente Netzwerk aus Hochfinanz, Wirtschaftselite und  Politik überhaupt noch zu einer kollektiv wünschenswerten Lösung beitragen? Kombiniert man die ökonomischen Sorgen mit dem Vertrauensverlust in Politik und Demokratie wird offensichtlich, wie schnell die Stimmung kippen und eine Massenpanik einsetzen kann. Dann muss es sich zeigen, ob die  „Garantien“ der Staaten für die Spareinlagen die Menschen erneut überzeugen können, dass ihr Geld sicher sei und sie nicht zum Geldautomaten stürmen.

 

Der Tag der Entscheidung

Nun wurde er also fixiert, der große Tag der "Euro-Rettung". Morgen soll es soweit sein, dass uns die europäischen Führer über ihren Lösungsweg aus dem Schuldendilemma erleuchten werden.  Was dürfen wir am Mittwoch erwarten? Kommt der große Befreiungsschlag? Die Strategie von Merkel und Sarkozy dreht sich weiterhin um eine Verschleppung der Griechenland Insolvenz und Eskalationsvermeidung. Sie spielen auf Zeit, sodass eine Klärung auch am Mittwoch nicht zu erwarten ist. Statt die solide Lösung der Euro Bonds, wird die Aufstockung des EFSF mittels Hebel auf eine Billion Euro als eine  kurzfristige Übergangslösung ins Auge gefasst, um damit auch Italien im Ernstfall Rückendeckung geben zu könnenDiese erneute Konstruktion eines risikobehafteten Finanzinstruments mittels Hebelung ist nicht unumstritten. Ottmar Issing nannte es wirkungslose Alchemie und  der Chef des IFO Institutes bezeichnete das Hebelkonstrukt  sogar  als "Massenvernichtungswaffe".  Wenn die Garantien des EFSF zur Gänze in Anspruch genommen werden, wird die Neuverschuldung der Staaten auf eine neue Ebene  transformiert. In der Tat kann niemand prognostizieren, was mit einer Hebelung des EFSF ausgelöst wird, sollte Italien tatsächlich durch höhere Zinsen am Kapitalmarkt in Finanzierungsschwierigkeiten geraten. Die Garantien haben primär eine psychologische Funktion, die Angriffe gegen Italien verhindern sollen. Die Staatengemeinschaft geht hier Risiken ein, die auf der Prämisse beruhen, dass Italiens Wirtschaft solide sei und die Bürgschaften ohnehin nicht benötigen werden. Vergessen wir nicht, dass vor kurzer Zeit auch über Griechenland so geurteilt wurde. Griechenland ist sicher, so war der breite Konsens unter Mainstreamökonomen, Regierungen und Massenmedien noch vor wenigen Monaten. Stolz verkündete Juncker, dass kein europäischer Staat jemals Pleite gehen könne.  

Verschiedene Hebelkonstrukte sind derzeit noch im Gespräch. Um Euro Bonds umgehen zu können, ist auch eine Doppellösung mit EFSF Hebel  (Versicherungslösung) und Investment-Zweckgesellschaft mit  IWF Beteiligung im Bereich des Möglich. Doch ein wesentlicher  Punkt des Eurogipfels liegt in der Verhandlung der Staatsführer mit der Bankenlobby  IIF über die Beteiligung der Banken am Schuldenerlass Griechenlands. Wie aus internen Kreisen durchklingt (Feyman) zeige der Bankensektors bislang kein Interesse  sich am Haircut für Griechenland zu beteiligen. Welch Überraschung!

Wer an eine freiwillige Bankenbeteiligung glaubt, kann auch den Weihnachtsmann um Hilfe bitten. Aus Sicht des profitmaximierenden Bankenmanagers, der primär den Aktionären verpflichtet ist, wäre es grob fahrlässig Geld auf diese Weise zu vernichten. Natürlich sind die Banken daran interessiert, dass der Forderungsausfall möglichst vom Steuerzahler getragen wird. Hier liegt auch ein Grund dafür, warum das Insolvenzverfahren Griechenlands so lange hinausgezögert wurde.

Doch wirklich erschreckend und beunruhigend ist die Ohnmacht des Gesetzgebers im Umgang mit der Bankenlobby. Wie soll sich die Politik mit ihrer naiven Verhandlungsposition jemals gegen die Banken in der wirklich systemkritischen  Frage um die Eigenkapitalquoten durchsetzen können? Hier  liegt die wahre systemische Dimension der Krise verankert, denn nur höhere Eigenkapitalquoten können die Banken im Ernstfall vor einer Insolvenz aus eigener Kraft schützen, ohne dass wieder der Steuerzahler mit weiteren öffentlichen Schulden den Kollaps des Gesamtsystems verhindern muss.

Höheres Eigenkapital bedeutet verminderter Gewinn der Geschäftsbanken. Ackermann und Co drohen bei stärkeren staatlichen Bankenregulationen und höheren Eigenkapitalquoten mit einer Kreditklemme, die die europäische Konjunktur abwürgt. Merkel und Co nässen sich bei solchen Sprüchen natürlich sofort ein. Klar führen höhere Eigenkapitalquoten zu niedrigeren Kreditvergaben und damit niedrigeren  Investitionen. Doch was ist die Alternative dazu, die Erpressermacht der Banken weiter stärken?   

Alles läuft gut, solange die Konjunktur brummt, doch im Falle einer hartnäckigen Rezession laufen die Staaten Gefahr, dass sie von der Last der Schuldenberge sehr schnell erdrückt werden. Anleger werden daher hochsensible auf kleinste Rezessionsanzeichen achten und womöglich stark irrational bei Gefahr agieren. Trotz der dunklen Wolken weigern sich die Banken vehement gegen eine staatlich verordnete Rekapitalisierung, vielmehr soll der Steuerzahler dafür einstehen. Trotz der kritischen Situation, die bereits das Potential einer Massenpanik in sich birgt, spielen die Banken ihre Verhandlungsmacht als systemtragende Kerne der Wirtschaft voll aus. Man zeigt Stärke und die Entschlossenheit den Karren an die Wand zu fahren, wenn nötig.

Es geht hier nicht darum eine moralische Grauzone auszuleuchten, sondern darum, effektive Steuerungsmechanismen zu implementieren, die solche systembedrohenden Machtkonzentrate in Zukunft verhindern. Die Schuldzuweisung  für die ganze Misere in Richtung Bankenmanager ist dann ungerechtfertigt, wenn wir  an sie höhere moralische Ansprüche stellen, als an uns selbst. Bankmanager agieren innerhalb desselben profitmaximierenden Grundbios, in dem auch alle anderen Individuen einer kapitalistisch organisierten Ökonomie ihre Transaktionen regeln dürfen. Die Gesetzgebung, korrumpiert oder nicht, hat Rahmenbedingungen erlaubt, die den Banken diese enorme Machtkonzentration ermöglicht hat. Nun sieht sich die Politik dieser Übermacht ausgeliefert.

Die Gefahr ist groß, dass die Politik den Machtkampf gegen die Banken verliert, weil das Kräfteverhältnis nicht mehr ausgeglichen ist. Wie wird man den Bürgern erklären, dass die Banken zwar die Zinsen für die griechischen Staatsanleihen kassieren durften,  für die Verluste aber nicht haften? Wie wird man den Bürgern Bailout II erklären, und dass wieder Steuergelder an die Banken fließen müssen? Lässt man sich wie nach 2008 erneut über den Tisch ziehen, drohen sich die Schuldenprobleme und der Unmut der Bevölkerung weiter zu verstärken. Dann wird klar, dass die Machtkonzentration aus sich selbst heraus keine stabile Lösung herbeiführen kann und eine Zerschlagung dieses unglücklichen Interessenskreises nur von der Bevölkerung aus geschehen kann.  Die Occupy Aktivsten werden Zustrom von der Mitte der Gesellschaft erfahren und eine Ausweitung sozialer Unruhen wird die Folge sein. Es ist kein Geheimnis, dass die Lorenzkurve  der Vermögensverteilung  eine Form erreicht hat, die soziale Eskalationen begünstigt. Die Standartantwort der  Staaten auf diese revoltierenden Kräfte wird sein: Mehr zentralisierte Macht, mehr Hierarchie, mehr Kontrolle und weniger Transparenz.  

 

Die Hintertür Integration Europas

Auch mehr Macht für Brüssel? Europa mangelt es in seinem Krisenmanagement tatsächlich an Entscheidungskraft. Wie bereits im Artikel "Gedanken zur Eurokrise" diskutiert, wird in der langen Frist auch für die Währungsunion kein Weg an einer zentralisierten Wirtschaftsregierung und zentralisierten Konjunkturpolitik vorbei führen. Die dazu notwendige Volksabstimmung macht diesen Schritt bei der herrschenden Euroskepsis praktisch unmöglich, sodass man in Verschlossenheit über mögliche Seitenwege diskutieren wird, um die europäische Integration schrittweise durch die Hintertür voranzutreiben (wie z.B. über den ESM oder eine Bankenlizenz für den EFSF). Auch das Kaufprogramm der Staatsanleihen europäischer Pleitekandidaten durch die EZB ist im Grunde eine solche Hintertür Institutionalisierung ohne demokratische Struktur. Die EZB als ursprüngliche unabhängige Organisation mit monetärer Funktion wird politisiert und ihre Macht für eine zentralisierte Fiskalsteuerung Griechenlands missbraucht (erpresste Sparprogramme). Auf diese Weise kann das fiskalpolitisch handlungsunfähige Europa von zentralisierter Stelle aus Druck auf die Wirtschaftspolitik der Pleitestaaten ausüben.

Das sind improvisierte Kanäle die zwangsweise entstehen müssen, um die pathologische Situation durch die unsymmetrische Fiskalpolitik und Geldpolitik im Eurosystem zu kompensieren. [ii] Aber es sind keine stabilen Mechanismen, mit denen sich eine postmoderne Gesellschaft  auf ökonomischer Ebene organisieren kann. Es geht darum ein optimiertes Betriebssystem für Europa zu schaffen, das die systeminternen Konstruktionsfehler (Hierarchiepathologie) eliminiert, das intransparente Machtblöcke erodiert und Korruption und Lobbyismus in Zukunft minimiert. Womöglich wird auch ein neuartiges und dezentralisiertes  Konzept der Kreditvergabe von Nöten sein, um das  Bailout Argument „too Big to fail“ der Großbanken in Zukunft vermeiden zu können.

 

Die Zukunft

Die Eurokrise ist erst der Anfang! Globalisierung und Digitalisierung haben die Welt beschleunigt und bringen die hierarisch organisierten Regierungsstrukturen der Staaten an die Kapazitätsgrenze ihrer Informationsverarbeitung. Die Komplexität und das Tempo der Informations- und Kommunikationsgesellschaft wird in Zukunft hochdynamische Organisationsformen des Kollektivs benötigen, die in der Lage sind, sich adaptiv auf die rasch ändernden Bedingungen des Systems einzustellen. Man darf gespannt sein, ob  vielleicht eine heterarchische Öffnung  in den Organisationsstrukturen diese Anforderungen erfüllen wird.  



[i] Davon gehen 60 Mrd Schulden an die EZB, 60 Mrd an griechische Banken und 40 Mrd an ausländische Banken, der Rest an Staaten, Versicherer und Co.  

[ii] Um innerhalb des Vier Quadranten Modells von Ken Wilber zu argumentieren:  Der unsymmetrische Integrationsprozess zwischen linkem unteren Quadranten (intersubjektive Bewusstseinsmatrix der Gesellschaft)  und rechtem unteren  Quadranten (Institutionalisierung) hat Europa an einen Scheideweg geführt. Wenn die Entwicklung weiterhin im rechten unteren Quadranten vorauseilt, wird die temporäre Stabilität des Gesamtholons (Währungsunion) nur durch eine Herrscherpathologie zu retten sein. Doch diese Dissoziation bietet keine dauerhaft stabile Lösung,  die Quadranten werden solange auseinander fliegen, bis die Währungsunion tatsächlich zerbricht.

 

 

 

http://www.krone.at/Nachrichten/Juncker_Kein_Land_in_Europa_geht_bankrott-Rettungsplan_parat-Story-144025

http://www.sueddeutsche.de/geld/krisengipfel-zur-schuldenkrise-warum-nach-dem-gipfel-vor-dem-gipfel-ist-1.1171758

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/italien478.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article13667643/Europa-droht-eine-riesige-Kreditklemme.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Banken-befuerchten-Kreditklemme-article4387311.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article13667643/Europa-droht-eine-riesige-Kreditklemme.html

http://www.20min.ch/finance/news/story/26994312

http://www.welt.de/wirtschaft/article13649994/Kein-Land-ist-mehr-sicher-vor-der-Krise.html

http://www.sueddeutsche.de/geld/auswege-aus-der-schuldenkrise-wer-die-banken-rettet-rettet-europa-1.1172413

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/euro-krise-holt-die-ezb-jetzt-die-bazooka-raus-11501601.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/wege-aus-der-schuldenkrise-europas-betriebssystem-ist-die-demokratie-nicht-der-euro-1.1172330

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/anleger-kehren-italien-den-ruecken/5716264.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,664694,00.html

 http://www.tagesschau.de/wirtschaft/wirtschaftsdaten104.html

Euro Dollar Chartanalyse 25.10.2011

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Der Euro hat nach der letzten Analyse am 06.10.2011  die Marke 1,3238 verteidigt und damit die bullische Tendenz fortgesetzt. Unsere Ziele 1,3504 und 1,363 wurden erreicht Wir haben in der letzten Analyse das bullische  Trendwendeszenarios für die lange Frist  diskutiert, das  bei einem Überschreiten von 1,3504 aktiviert wird. Der Euro hat sich daran gehalten und seither einen starken Aufwärstrend bis in den Bereich 1,395 etabliert.  

Man konnte diesen Aufwärstrend in Ruhe laufen lassen und bislang hat der Euro keine bärischen Umkehrsignale gegeben.  Wir nähern uns nun allerdings dem Widerstand 1,4, dem wir eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine neue Verkaufsbewegung einräumen. Nachdem der Widerstandsbereich um 1,4 getestet wurde, muss ein Bruch der Marke  1,3941 mit Aufmerksamkeit beobachtet werden. Er aktiviert einen Test von 1,3879. Ein Bruch von 1,3879 aktiviert weitere Schwäche, die mit einem Bruch von 1,38008 Bestätigung findet und ihre gravitatives Zentrum bei 1,3679 aufweist. Hier wartet eine Unterstützung, die über den weiteren langfristigen Trendverlauf entscheidet. Wir müssen dann das Preis Zeit Muster analysieren, um einschätzen zu können, ob der Aufwärstrend in Richtung 1,43 fortgesetzt wird, oder ob der Euro tendenziell wieder in Richtung 1,31 abgleitet.

 

S&P500 Chartanalyse 12.10.2011

Wir haben in der letzten Analyse die Öffnung eines volalilen Korridors eingerechnet und auf die erhöhte Gefahr eines neuen Downmoves auf  1100 und 1024 aufmerksam gemacht Der S&P500 hat es aber auf dem Weg dorthin weder Bullen noch Bären leicht gemacht. Zwar wurde mit dem Bruch von 1165 unsere bärische Sicht bestätigt und 1100 erreicht, die Bewegung dorthin fiel aber noch volatiler aus als erwartet und war von zahlreichen Schwankungen in beide Richtungen geprägt. Der Bruch von 1100 hat das Ziel 1024 nicht mehr erreicht, stattdessen hat der S&P500 bei 1074 einen Boden gebildet und eine Erholung eingeleitet.

Damit hat die Erholungsbewegung früher eingesetzt, als erwartet. Wir müssen ihr noch kritisch gegenüber stehen. Solange 1250 nicht überwunden wird, bewerten wir im S&P500 den übergeordneten Abwärstrend noch als intakt. Solange muss mit erneuten  Verkaufsbewegungen gerechnet werden. Vor allem im Bereich 1240 sind nochmals Verkäufe einzurechnen, die  zurück auf ein Niveau von 1180-1150 führen. Dort muss es sich dann zeigen, ob wir einen neuen Aufwärstrend etablieren können, oder ob wir doch noch 1024 ansteuern.

Die Erholung tritt beim Überschreiten von 1232 in eine Zone ein (1232-1250) in der wir wieder verstärkt mit Verkäufen rechnen müssen. Die Ausdehnung der nachfolgenden Korrekturbewegung darf in den Bereich 1180-1150 führen. Dort muss die charttechnische Situation auf längerfristige Trendwendesignale überprüft werden. Das Preis-Zeit Muster, das der  S&P im Bereich 1180-1150 ausformt , kann uns dann weiteren Aufschluss darüber geben, ob der Bruch von 1150 zum Ziel 1024 führen wird, oder ob wir einen neuen Aufwärstrend in Richtung 1360 etablieren.

 

 

 

Marktbereicht 12.10.2011

 

Dax Erholungsszenario vollzogen. 12.10.2011

 
Nachdem der Dax im September unsere langfristigen Ziele im Bereich 5000 realisiert hat, haben wir die Triggermarken für ein bullishes Erholungsszenario fixiert. Der Dax hat diese Marken bislang  eingehalten und unser Ziel bei 5850 erreicht. Mit dem Bruch von 5850 gibt der Index Signale für eine längerfristige Erholung. Diese hat ihre obere Ausdehnungsgrenze im Bereich 6500.  Auf den Weg dorthin wird uns mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Seitwärtsbewegung über mehrere Handelswochen begleiten.

Das bullische Szenario ist nicht ohne Neutralisations-Schranken. Ein Bruch von 5452 würde das charttechnische Bild wieder eintrüben

Dax Chartanalysen

Dax Chartanalyse 12.10.2011

Der Dax hat nach der letzten Analyse 5221 verteidigt und damit den bullishen Uptrend aufrecht erhalten. Unser Ziel 5710 wurde erreicht.  Der Widerstand 5710 wurde ohne Probleme durchbohrt und unser nächstes Ziel 5850 erreichtDer Widerstand 5850 hat erwartungsgemäß Verkäufe in den Markt gebacht.  Allerdings war die Reaktion auf eine kurzfristige Seitwärtsbewegung beschränkt. Mit dem Durchbruch durch 5850 hat der Dax sein Erholungszenario bestätigtWie bereits in der letzten technischen Analyse festgehalten, stehen damit die Zeichen weiterhin auf Erholung, deren nächstes Ziel bei 6126 wartet. Von hier aus steigt die Wahrscheinlichkeit für eine längerfristige Seitwärtsbewegung zwischen 6300 und 6100. Das langfristige Ziel liegt bei 6497. Spätestens dort sollte der Dax wieder einen Abwärstrend starten, der den Index zurück  in den Bereich 5000 trägt. 

In diesem Szenario geht der Dax dorthin, wo es weh tut.  Er nimmt zuerst die Shortpositionen aus dem Markt, indem er die Stop Loss der Reihe nach abarbeitet, um danach wieder eine neue massive Verkaufswelle zu starten. Der Aufwärstrend mit Ziel 6497 bleibt erhalten, solange 5452 nicht unterschritten wird.

Das kurzfristige Bild: Der Dax hat kurzfristig eine überkaufte Situation erreicht, womit eine kleine Korrekturbewegung abwärts eingerechnet werden muss.  Ein Bruch von 5900 deutet auf einen Test von 5773 hin. Ein Bruch von 5773 aktiviert   5650 als nächstes Ziel.

Doch erst ein Bruch von 5452 neutralisiert das bullische Szenario und färbt das charttechnische Bild wieder negativ. Ein Bruch von 5300 führt dann mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem neuen Test von 4960.

Marktbericht 11.10.2011

 

Schuldenkrise und kein Ende

Seit einigen Tagen gehen Gerüchte um, dass Griechenland 400 US Panzer bestellen will. Der Ankauf diene lediglich der langfristigen Kostenersparnis, so die Begründungsversuche. Trotz der anstehenden Staatsinsolvenz scheint die Waffenlobby weiterhin gute Arbeit zu leisten und das ohnehin überhöhte Militärbudget von 4,3% des BIP (OECD Schnitt 1,7%) schnell noch ein letztes Mal abzuschröpfen. Der deutsche Steuerzahler dürfte hingegen bei einer Insolvenz Griechenlands von seinen 13,5 Milliarden Transfers  zwischen 50% und 60% verlieren.[i]

Währenddessen schlägt der Eu Kommissionspräsident Barroso vor, dass weitere Steuergelder für die Banken bereitgestellt werden. Im Zuge von Bailout I wurden von 27 europäischen Staaten 272 Milliarden Euro an zinsgünstigen Krediten, Garantien oder Kapitalbeteiligung aufgebracht.[ii] Wie viele Milliarden dieses Mal an das Bankensystem gezahlt werden, ist noch ungewiss, und hängt mitunter davon ab, wie hoch der Schuldenschnitt für Griechenland ausfallen wird. Eine europaweite Bankenrettungsaktion nach der Insolvenz scheint aber unausweichlich. Die belgisch-französische Großbank Dexia dürfte erst der Anfang von Bailout II sein.Antonio Borges (IWF) geht derzeit von 100 bis 200 Milliarden Euro aus, die das Bankensystem benötigen wird.

Einer BIZ Statistik zufolge betragen die Forderungen ausländischer Banken alleine an den italienischen Staat 262 Milliarden Dollar. Sollte Italien nach der Insolvenz Griechenlands als nächstes vom internationalen Finanzmarkt ins Visier genommen werden, wovon man derzeit bei einer Schuldenquote von 119% des BIP mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgehen kanndürften die Banken wohl in den Genuss einer weiteren  umfassenden „Rekapitalisierung“ kommen, um eine präventive  „Stabilisierung“ des Finanzsystems zu ermöglichen. Es droht eine Abwertungsspirale von Banken und Staaten durch die Agenturen. Als Folge von steigenden Zinsen werden die bestehenden Schuldenlasten erdrückender und die Refinanzierung von Banken und Staaten gefährdet. Euro Bonds wären in diesem Szenario wohl unausweichlich.

Nun beginnen auch die ersten Schuldzuweisungen zwischen den globalen MachtblöckenAusgerechnet Amerika, der Auslöser der Immobilienkrise und das Epizentrum der Finanzkrise geht im Vorfeld des Wahlkampfes den unglücklichen Weg der Ablenkungspolitik und wirft der Eurozone mangelndes Krisenmanagement vor. Europas zögern bedrohe die Weltwirtschaft als Ganzes, so Obama in seiner Rede zur Nation.

Die Bankenfinanzierung durch die öffentliche Hand ist in der Geschichte des Kapitalismus natürlich keine Ausnahme[vi]. Doch ausgerechnet in New York, im Finanzzentrum der Welt, beginnt sich gegen dieses zwielichtige System Protest zu formieren. Unter dem Schlagwort #Occupywallstreet[vii]  hat sich ein Bürgerprotest entwickelt, der mit Besetzung der Wallstreet und Massendemonstrationen  aufmerksam macht.  Ausgehend von einer kleiner Aktivistengruppe schließen sich immer mehr Menschen und Gewerkschaften an und breiten ihren Protest nun auf weitere Städte Amerikas aus. Hier versammeln sich diejenigen Menschen, die sich vom Turbokapitalismus und der Hintertür-Demokratie betrogen fühlen, die gegen undurchsichtige Machtkonzentrate und korrumpierte Netzwerke aus Politik und Hochfinanz opponieren.

Unter dem Schlagwort „We are the 99% „ schildern diejenigen Menschen ihre Schicksale, die sich vom internen Zirkel  der Macht ausgebeutet und hintergangen fühlen. Die sich zu jenen 99% der Bevölkerung zählen, die ihr Dasein unter der Herrschaft der 1% „Elite“ fristen.  Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und haben praktisch nichts mehr zu verlieren. In ihren Augen hat die Politik versagt, die Bürgerinteressen zu vertreten. Stattdessen wurden die Probleme der Finanz und Wirtschaftskrise von den politischen Machtträgern dazu genutzt, um ausgewählte Interessensgruppen weiter zu bevorzugen. Die Art und Weise, wie die Politik ständig neue Steuergelder aufwendet, um die Macht des Bankensystem weiter zu stärken, während eine immer größere Schicht in die Armut abgleitet, stößt auf Unverständnis und Wut.

Die  unsymmetrische Vermögensverteilung unserer Welt  und die Zunahme der Macht- und Kapitalkonzentration führt unausweichlich zu sozialen Spannungen, was sich in Griechenland, England und nun auch New York zu entladen beginnt. Mit den Bürgerprotesten entfalten sich allmählich Kräfte, die gegen hermetisch-hierarchische Organisationsstrukturen des Staates vorgehen, um sie für eine transparente und heterarchische Ordnung einer postmodernen Informations und Kommunikationsgesellschaft öffnen zu können. Diese transformativen Prozesse, ermöglicht durch die digitale Revolution und Neuen Medien, dürften den Anfang eines jahrelangen Konfliktes zwischen hierarchischen und heterarchischen Steuerungsmechanismen in Wirtschaft und Politik sein. [viii]

Womöglich ist dieser Kampf der Organisationsstrukturen im Verborgenen bereits voll am Toben. Das Auffinden des „Bundestrojaners“  gibt Grund zur Sorge, dass staatliche Spionagesoftware gegen die Bürger eingesetzt wurde.[ix] Es bleibt abzuwarten, wie sich die Aufklärung dieses Falles weiter entwickelt.

 

Daten zur Us Wirtschaft , Arbeitslosigkeit und sozialer Ungerechtigkeit

http://www.businessinsider.com/what-wall-street-protesters-are-so-angry-about-2011-10?op=1



[v] Staatsverschuldung

Governments and, thus ultimately taxpayers, have largely shouldered the direct costs of banking system collapses. These costs have been large: in our sample of 40 countries governments spent on average 12.8 percent of national GDP to clean up their financial systems

Quelle http://en.wikipedia.org/wiki/Bailout

[vii] http://occupywallst.org/

Google +

Das Imperium schlägt zurück 

Google Plus heisst es also, das lange erwartete Soziale Netzwerk des Internetgiganten. Nach mehreren gescheiterten Versuchen (Buzz,Wave) hat der Suchmaschinenführer nun doch noch den Anschluss an die Social Networking Entwicklung des WWW geschafft. Google+ legt bereits in den ersten beiden Monaten einen fulminanten Start hin und hat das Potential, sich innerhalb kürzester Zeit als neuer Marktführer der Sozialnetz Industrie zu etablieren. Und der Zeitpunkt ist günstig, denn Facebook leidet aufgrund zahlreicher Schwächen in der Beliebtheit seiner User an Negativrekordwerten. Google Plus vermeidet konsequent die Fehler bisheriger Netzwerke und vereint in gewisser Weise die Vorteile von Twitter und Facebook miteinander.

Was taugt Google + tatsächlich?
 

 

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