Dow Jones Chartanalyse 27.12.2013

Rückblick:

Der   Dow Jones hat nach der letzten Analyse die erwartete Erholung vollzogen und den Zielbereich 15940 angesteuert. Danach hat ein weiterer Trendfortsetzungsversuch stattgefunden, der 15769 jedoch nicht mehr  erreicht hat. Stattdessen wurde 15969 überschritten und der Abwärtstrend wie prognostiziert neutralisiert. Das Ziel 16050 wurde erreicht. In weiterer Folge hat der Dow eine dynamische Aufwärtswelle gestartet.

Prognose:

Die nächste Station liegt bei 16540, dort muss eine Korrektur eingerechnet werden. Solange 16323 nicht unterschritten wird, bleibt der Aufwärtstrend intakt. Die Bewegung seit dem Tief von 12.12.2013 hat dann Potential bis 16750.

Gold Chartanalyse 27.12.2013

Rückblick:

Ein weiterer Bodenbildungsversuch ist gescheitert. 1268 konnte nicht überwunden werden und damit kein weiterer Kaufdruck generiert werden. Der Bruch von 1211 hat die Erholung beendet und wie prognostiziert zu einer dynamischen Bewegung in Richtung 1180 geführt.

Prognose:

Die Erholung seit dem Tief  vom 19.12.2013 hat weiteres Potential bis 1220-1226. Dort wird der Start einer weiteren Verkaufswelle wahrscheinlich, die noch einmal in den Unterstützungsbereich 1180 vordringt. Ein Bruch von 1196 würde die Schwäche bestätigen und die Wahrscheinlichkeit für einen Test von 1180 zusätzlich erhöhen

Im Unterstützungsbereich 1180 erwarten wir Gegenwehr der Bullen. Ein weiterer Bodenbildungsversuch muss eingerechnet werden.

Gelingt es 1227 zu überwinden, muss ein Test von 1252 eingerechnet werden. Ein Überwinden von 1252 aktiviert Stärke, wir würden dann auf eine dynamische Aufwärtswelle spekulieren. 

Dax Chartanalyse 20.12.2013

Rückblick.

Der Dax hat nach der letzten Analyse 9151 überschritten und damit die Bedingung für die Trendfortsetzung aufwärts erfüllt.  Wie erwartet, hat eine zwischenzeitliche Korrektur den Standardbereich 9084 angesteuert.  Wichtig war, dass 9048 nicht unterschritten wurde, womit die Bedingung für den Erhalt des Aufwärtstrends erfüllt blieb.  Der Zielbereich 9202 wurde angesteurt. Der Widerstandsbereich zwischen 9202 – 9254 hat keinen Verkaufsdruck erzeugen können, stattdessen wurde der Aufwärtstrend zügig fortgesetzt und 9400 erreicht

Prognose

Die Verteidigung von 9048 hat den Bullen ein deutliches Zeichen für Stärke gegeben.   Die laufende Welle hat weiteres Potential bis 9449 , zwischenzeitliche Korrekturen dürfen bis 9349 führen, ohne dass das Aufwärtsmomentum verloren geht.  Ein Bruch von 9349 würde weiteres Korrekturpotential bis 9315 aktivieren. Sollte 9315 brechen, würden wir einen Test von 9254 erwarten. Dort herrscht wieder erhöhte Warhscheinlichkeit für neuen Kaufdruck und den Start einer weiteren Aufwärtswelle. Sollte 9254 nicht halten,  muss auf den Unterstützungsbereich 9215- 9183 geachtet werden.  Ein Bruch der Marke 9183 würde uns bärisch stimmen und als nächstes 9000 erwarten lassen

Nikkei Chartanalyse 20.12.2013

Rückblick:

Der Nikkei hat die Signalmarken der letzten Analyse perfekt eingehalten.  Der Bruch von 14103  hat  erwartungskonform zu einem Test des  Unterstützungsbereiches 14000-13900 geführt. Dieser wurde verteidigt, womit das weitere Abwärtspotential bis 12000 nicht aktiviert wurde.  

Stattdessen hat der Nikkei nach oben gedrehtDer Bruch von 14594 hat das bärische Bild neutralisiert und den aktivierten Zielbereich 14841 angesteuert. Der Bruch von hat zum  eingerechneten Test von 14926 geführt. Der Bruch von 14926 hat zum nächsten genannten Zielbereich 15800 geführt.

Prognose:

Technisch betrachtet, bleibt der Aufwärtstrend stark, solange  15463 nicht unterschritten wird.  Solange die Bedingung erfüllt bleibt,  lautet das nächste Ziel 15700. Ein Bruch von 15463 würde Korrekturpotential bis 15159 freisetzen. Ein Bruch von 15159 macht einen Test von 15026 wahrscheinlich.  Sollte 15026 nicht halten, erwarten wir einen Test von 14663.

 

Inflate or die

Vorsicht, Tapering

Wie in früheren Artikeln diskutiert, halten wir ein dauerhaftes QE Exit für ausgeschlossen [i]. 

Trotzdem könnte die Fed im Dezember einen Tapering Versuch konkretisieren, der im  Jänner  oder März vollzogen wird. Dieser dürfte  jedoch so marginal ausfallen, dass er eher als symbolische Geste der FED verstanden werden kann:  "Ja wir Zentralplaner glauben noch immer daran, dass QE eines Tages beendet werden kann, ohne dass die Weltwirtschaft in sich zusammenfällt."

Eventuell könnte dieser Tapering Versuch mit der Aussicht auf negative Einlagezinsen gepaart werden, um akuten Verkaufsdruck aus dem Aktien und Bondkessel zu nehmen.  Wenngleich die Märkte dann nicht mit einem Crash reagieren, würden sich die deutlichen negativen  realwirtschaftlichen Effekte, vor allem Aufgrund der Rückkoppelungseffekte mit den Schwellenländern, in der zweiten Jahreshälfte von 2014 zeigen, sodass spätestens dann  mit einer erhöhten Liquiditätsausweitung gerechnet werden muss.   Angesichts der schwachen U.S Nachfrage und der Notwendigkeit zu " inflate or die"  ist expansive Geldpolitik und  QE  wohl  zwingend erforderlich, um  das von der Fed erschaffene,  "künstlich stabilisierte Ungleichgewicht" ein weiteres Jahr aufrecht zu erhalten.

 

Hoffnungsloses Europa

Vor allem die Eurozone, aber auch die Schwellenländer würden unter einem marginalen Fed Tapering bereits deutlichen Stress zeigen. Mit oder ohne  Tapering sorgen die positiven  EU Wirtschaftsprognosen 2014  der politisch kontrollierten Wirtschaftsinstitute  für Zwerchfellähmungen unter den MarktbeobachternAngesichts der Verarmung einiger Länder durch Austeritätsprogramme (Irland, Spanien, Griechenland),  der ausufernden öffentlichen und privaten Verschuldung, und dem dysfunktionalen Finanz-,  und Politsystem bleibt ein gesundes Wirtschaftswachstum ausgeschlossen.  Bei dem herrschenden Grad  wirtschaftspolitischer Lähmung und hierarchiepathologischer Starrheit, was bleibt da anderes, als expansive Geldpolitik, um den deflationären Kollaps zu verzögern?

2014 sollte es soweit sein, dass die EZB   zum negativen Einlagezins greift. Da die notwendigen Rechtsbrüche  für ein EZB-QE , trotz Unterstützung durch die Karlsruher OMT Showprozessenicht so einfach zu bewerkstelligen sind, wird zuerst zum negativen Einlagezins gegriffen. Das alleine wird nicht ausreichend sein. Früher oder später wird man einen Weg für QE finden müssen, um im Abwertungs-Währungskrieg , vor allem gegen Japan und Amerika, bestehen zu können und um den  Deflationsdruck durch mangelnde Nachfrage (und kollabierende Umlaufgeschwindigkeit des Geldesbekämpfen zu können.  Denn "inflate or die"  gilt vor allem für die hochverschuldeten Peripherieländer  der Eurozone.

Ein negativer Einlagezins sollte einen schwächeren Euro bewirken und  einen Boost  Effekt auf europäische  Aktien  zeigen, wenngleich die zu erwartende Wirkung schwächer ausfallen sollte, als dies bei QE zu erwarten wäre.  Das artikulierte EZB Ziel, die Kredite  an Unternehmen zu stimulieren und damit die Konjunktur zu beleben, wird völlig verfehlt werden.

Langfristig bleibt dann noch Bargeldverbot als Ziel, was auch zunehmend öffentlich diskutiert wird (z.B. Willem Buiter) und mit der Propagandakampagnie  "Menschenrecht  auf  Bankkonto" gesetzlich  vorangetrieben wird. Unfassbar, aber zumindest Bitcoin Spekulanten zaubert das ein Lächeln ins Gesicht.  Die EZB hat deshalb bereits angekündigt, ein strengeres Auge auf die Kryptowährungen zu werfen, da sie das  Geldmonopol  und den staatlichen Einfluss bedrohen [ii]. Kabarett pur! Wie an früherer Stelle diskutiert, ist  Bitcoin die evolutionäre  (heterarchische) Antwort auf ein erstarrtes und pathologisches  Elitesystem der Machterhaltung, das verzweifelt um sein kriminelles und menschenfeindliches Fortbestehen kämpft [iii].  Doch in Bezug auf Bitcoin stehen die  zentralen (Fehl)planer  den  selbstorganisierenden, dezentralen Kräften des Kollektivs bislang noch verwundert gegenüber. Ein Verbot von Kryptowährungen wäre nur möglich, wenn sich die führenden Wirtschaftsnationen einigen, und das ist, trotz der enormen Macht des Banken Kartells,  bislang  nicht in Aussicht.  

 

2014: Alles bleibt  anders

Stagnation, Massenarbeitslosigkeit,  zunehmende Vermögensungleichheit und Asset Blasen durch expansive Geldpolitik. Das sind die großen Themen für 2014. Extreme Marktmanipulationen, Zentralisierung, Zensur und Überwachung [iv] mit aller Gewalt sind die notwendigen staatlichen Maßnahmen, um das Krebsgeschwür des   dysfunktional-korrupten Finanz/Politsystems weiterhin wegretuschieren zu können.

  Japan hat gezeigt , wohin die Reise geht und ein Zensurgesetz erlassen,  dass staatlich angelegte Großverbrechen decken kann [v].  Ein großes Vorbild für die Finanzmafia und die faschistischen Tendenzen in Amerika und Europa!

Damit wird sich, wie in früheren Artikeln diskutiert,  2014 der  Kampf zwischen hierarchischen und heterarchischen Organisationstrukturen weiterhin verschärfen [vi]. Ein Kampf, der zunehmend Sorgen bereitet.

Es ist beeindruckend , wie präzise sich die Puzzleteile Stück für Stück aneinanderreihen, um die Voraussetzungen für den perfekten Sturm zu erschaffen. Ermöglicht wird der Prozess durch das völlige Versagen der Massenmedien, die frei von jedwedem kritischen Denken sind.  Von Gier getrieben [vii], fahren sie Hand in Hand  mit den orangen [viii] Systemtrotteln, den Karren konsequent gegen die Wand [ix].



http://perfect-trader.com/index.php?option=com_content&view=article&id=5598:fiat-zentralbankensystem-hierarchiepathologien-und-instabilitaet&catid=69:science&Itemid=275

-Systemkrise und Steuerungsmechanismen- in "Verschwörungstheorien und Neue Weltordnung" http://perfect-trader.com/index.php?option=com_content&view=article&id=5595:verschwoerungstheorien-neue-weltordnung-und-transpersonale-evolution&catid=69:science&Itemid=275

[vii]  Es scheint, dass das krankhafte Streben nach Profit innerhalb der Ödland- Wunderland Schizophrenie, den kritischen Journalismus getötet hat und sämtliche moralischen Hürden aus dem Weg geräumt hat,  damit Schreiberlinge nur noch den Interessen ihrer Geldgeber folgen. Siehe auch Moralverhalten und globale Krisen

S&P 500 Chartanalyse 16.12.2013

Rückblick:

Der S&P 500 hat das letzte Szenario perfekt erfüllt.  1794 wurde nicht überschritten und damit die Bedingung für die Trendfortsetzung abwärts erfüllt. Das Ziel 1765 wurde annäherungsweise erreicht und dort die erwartete Erholung eingeleitet

Prognose

Die Aufwärtsbewegung seit dem Tief bei 1767 am 16.12.2013 hat Potential bis 1796 und bleibt aktiv, solange 1774 nicht unterschritten wird.  

Sollte 1796 nicht überschritten werden und 1774 gebrochen werden, deuten wir das als bärisches Signal, das weiteres Verkaufspotential bis 1750 aktiviert.

Ein Bruch von 1796 würde das charttechnische Bild aufhellen und einen Test von 1810 wahrscheinlich machen

Dax Chartanalyse 16.12.2013

Rückblick:

Der Dax hat nach der letzten Analyse 9098 nicht überschritten und damit die Bedingung für die Trendfortsetzung abwärts erreicht. Der Zielbereich 9000-8950 wurde erreicht und dort die nächste Erholungsbewegung gestartet

Prognose:

Mit dem Bruch von 9098 wurde die akkute Verkaufsdynamik neutralisiertDa 8950 gehalten hat,  haben die Bären keine weitere Kraft für den Angriff auf 8843 erhalten.  Die Bullen nutzen das, um den Versuch zu starten, das Ende der Korrekturbewegung seit dem Hoch vom 02.12.2013 zu setzen. Ob ihnen das gelingt, hängt wesentlich davon ab, dass 9151 überwunden werden kann.  Ein Bruch der Marke setzt weiteres Erholungspotential bis 9202 frei. Im Bereich zwischen 9202-9254 herrscht dann wieder erhöhtes Verkaufspotential.

Die Aufwärtsbewegung seit dem Tief  bei 8984 bleibt aktiv, solange 9048 nicht unterschritten wird. Zwischenzeitliche Korrekturen dürfen bis 9084 führen, ohne dass die Kaufdynamik verloren geht