Völkerwanderung ins Heilige Land 23.10.2015

Schön langsam läuten auch in der Politik die Alarmglocken, welchen Irrsinn Merkel  "die Mutter aller Gläubigen" hier angestellt hat. Miki Leitner fordert inzwischen Europa in eine Festung zu verwandeln und einige Ösi Politiker überlegen gar, Asylbewerber mit Herkules Militärflugzeugen abzuschieben. Auch in Deutschland will man das Asylgesetz weiter verschärfen und mit Transall  Maschinen der Bundeswehr abschieben.  In Deutschland wären hundertausende Migranten betroffen und viele davon werden sich nur mit äußerster Gewalt abschieben lassen. Das wird sehr unschöne Szenen geben.
 
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die verkaufen ihre Häuser und Existenzen, zahlen Schleppern bis zu 10000 Euro, riskieren auf dem Pilgerpfad ins Heilige Land ihr Leben, weil man ihnen in Europa das Paradies versprochen hat….dann dürfen sie hier ein paar Wochen in Kälte, Regen und Schnee in Zelten rumhängen, um am Ende mit einer Militärmaschine flauschig nach Hause geflogen zu werden.  
 
Der Rest, der legal oder illegal hier bleibt, wird bald erkennen: Es gibt keine Arbeit, höchstens ein paar Billigjobs, von denen man aber kaum leben kann. Europa ist pleite. Hat den Migranten leider niemand gesagt. Haben hier aber auch erst wenige geschnallt.
 
Seit 2008 herrscht hoffnungslose Überschuldung, Massenarbeitslosigkeit, extreme Vermögensungleichheit mit wachsender Armut, Deflation, wirtschaftliche Depression und das alles schön verpackt in eine Asset Blase aufgrund expansiver Geldpolitik des globalen Zentralbanken-Finanzsyndikats.  Als Draufgabe gibt's noch ein Währungssystem mit integralen Fehlkonstruktionen, dessen Implosion ohne der baldigen Installation einer zentralisierten Fiskalpolitik  zunehmend wahrscheinlicher wird.
 
Wir Europäer warten hier selbst nur noch auf den nächsten Finanzcrash, der uns endlich den Todesstoß versetzt, damit diese Freak Show ein Ende findet. Wie lange dann die Sozialkassen noch flüssig sind, um die Masse der Verarmten zu ernähren, kann sich jeder selbst ausrechnen.
 
Vielleicht sollte irgendwer der Völkerwanderung mal Bescheid sagen, dass die Hoffnungen vom Heiligen Land nicht all zu hoch angesetz werden dürfen.
 
 

Draghis Bazooka rettet das Abendland 22.10.2015

Tja, der "Untergang des Abendlandes" wurde mal wieder verzögert. Draghi kündigt heute die ultimative QE Bazooka an. Wir haben in zahlreichen Artikeln diskutiert, warum die Zentralbanken gar keine andere Wahl mehr haben, als der "Nullzins" und QE Politik treu zu bleiben.

 

Trotz des ganzen Shemitah Weltuntergangszeugs, das unter Wallstreet Bankern die Runde macht, hat der Lockdown des Systems erwartungskonform mal wieder nicht stattgefunden. Auch die Fed wird die expansiven Geldpolitik wohl nicht so schnell zurückfahren. Selbst wenn man die Zinsen nächstes Jahr marginal erhöht, wird es kaum möglich sein, einen neuen Zinszyklus zu starten, maximal sehen wir eine Seitwärtsphase auf niedrigem Niveau in den langen und kurzen Zinsen. Wir sind wahrscheinlich ohnehin die Einzigen, die in Amerika mit QE4 anstatt mit einer Zinserhöhung rechnen. Derzeit sieht es ganz danach aus, dass die von uns erwartete Aktienmarkt Korrektur im Oktober, nur das Minimum abspult. Das langfristige Szenario im Dax ist damit voll auf Kurs. Willkommen im Goldenen Zeitalter der Ponzi-Sheme Finanzoligarchie. Die Mutter aller Blasen hat ihre Ausdehnungsgrenzen noch nicht erreicht.

(Dax langristiges Szenario)

 

Eur/Usd Chartanalyse 14.10.2015

Rückblick:

Wir waren zuletzt bärisch für den Euro/Dollar Wechselkurs. Der Euro hat  gegenüber dem Dollar nach der letzten Analyse zwar  Schwäche gezeigt, das Ziel 1,0638 wurde allerdings nicht erreicht. Im Bereich um 1,08 wurde ein temporärer Boden ausgeformt, die Preis Zeit Sturktur befindet sich im langfristigen Bild jedoch  in einem klaren Abwärtstrend. Wir dürfen weiterhin annehmen, dass die laufende Aufwärtswelle seit   März 2014 lediglich eine temporäre Erholung in diesem Abwärtstrend ist. Auch hat sich seit der letzten Analyse vom 24.06.2015 preislich wenig getan, der Euro notiert noch immer  am Preisniveau von etwa 1,13-1,14

Prognose:

Wie zuletzt erwartet, hat der Bruch von 1,1284 den Bullen etwas Luft verschafft. Die Erholung hat nun weiteres Aufwärtspotential bis 1,1802. Wir bleiben aber dabei, dass mit dem Bruch von 1,1284 lediglich kurzfristig weiteres Erholungspotential aktiviert wurde, das übergeordnete bärische Szenario allerdings nicht neutralisiert wird

Die Triggermarken im Detail: Die Erholung bleibt aktiv, solange 1,1079 nicht unterschritten wird. Solange die Bedingung hält, lautet die nächste Anlaufstelle 1,1802. Sollte auch 1,1840 überschritten werden, würde dies eine Verlängerung der Erholungsbewegung wahrscheinlch machen.  Zumindest zeitlich sollte sie sich dann noch etwas in die Länge ziehen, auch wenn preislich nach oben hin nicht mehr allzu explosive Kaufbewegungen zu erwarten sind

Sollte 1,1840 nicht überschritten werden, wäre ein Bruch von 1,1079 als bärisches Signal zu werten. Wir dürfen dann einen weiteren Test von 1,06 erwarten

Dax Chartanalyse 12.10.2015

Rückblick:

Der prognostizierte Zielbereich 9300 wurde erwartungskonform erreicht. Wie zuletzt vermutet, war dieser Bereich für die nächste längerfristige Bodenbildung signifikant. Allerdings hatte die letzte Prognose eine kleine Ungenauigkeit. Die Triggermarke 10501 wurde marginal überschritten (roter Kreis)  

 

Für das langfristige Bild waren wir zuletzt bullish.  Es wurde gesagt, dass die Korrekturwelle (grün gepunktet) alle Mindestanforderungen für ihren Abschluss bereits erfüllt hatte. Lediglich ein Schöhnheitsfehler existierte noch, nämlich, dass die Orange Trendlinie nicht erreicht wurde. Auch dieser Schönheitsfehler wurde nun behoben, der Dax hat die orange Trendlinie erreicht und dort den Boden ausgeformt. Siehe die nachfolgenden zwei Charts und grün markiertem Pfeil

 

 

Zusätzlich wird der Boden durch das Gann Square bestätigt. 

 

Prognose: 

Die nächste Korrekturwelle sollte mindestens in den Bereich 9800 vordringen, 9600 allerdings nicht unterschreiten. Solange 9600 nicht unterschritten wird, ist nach Abschluss der Korrektur die Trendfortsetzung aufwärts wahrscheinlich. Ein Bruch von 10501 würde das bullische Bild bestätigen und einen Test von 10800 wahrscheinlich machen. Sollte 9600 unterschritten werden, muss das bullische Szenario erneut auf signifikante Triggermarken überprüft werden. 

 

Unser primäres Zyklusmodell bestätigt die bullische Sichtweise und steht bis Anfang Dezember auf grün.