Dax Chartanalyse 08.09.2018

Rückblick:
Der Dax hat die letzte Prognose vom Dezember 2017 perfekt erfüllt. Wie erwartet, gabs im Bereich zwischen 13.000 und 14.000 einen ausgezeichneten Shorteinstieg. Die Schwäche führte in den Zielbereich von 11.800 Punkten.Danach folgte der erwartete Bodenbildungsversuch. Es wurde gesagt, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass der Dax nochmals in Richtung 14.000 Punkte läuft. Kann an dieser Einschätzung weiterhin festgehalten werden?

Prognose:
Die charttechnische Situation ist komplex. Generell hält sich der Dax die Option  offen, 14.000 theoretisch erreichen zu können. Strukturtechnisch sind hier  zahlreiche bullishe Szenarien möglich, auf die nicht alle eingegangen werden kann. Abkürzend sei gesagt:  Wer im Bereich 11.800 auf long gedreht hat, kann noch halten, Stop Loss am Einstieg 11.800.
Unter welchen Bedingungen könnte man sich derzeit noch einen neuen Longtrade überlegen? Solange 11.715 (lila gepunktet) nicht unterschritten wird, wäre ein Bruch von 12.730 (grün gepunktet) ein bullishes Signal. Wir würden dann einen Test von 11.600 (Tippfehler, gemeint war 13.600) einrechnen. Ein Bruch von 13.600 würde mit hoher Wahrscheinlichkeit weiteres Potential bis 14.000 freisetzen.
Ein Bruch von 11.715 würde das bullishe Szenario zwar nicht gänzlich neutralisieren, aus unserer Sicht einen Longeinstieg aber unattraktiver machen. Ein Bruch von 11.300 würde mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Fortsetzung der Schwäche führen und weiteres Korrekturpotential bis 11.550 eröffnen. Es muss leider gesagt werden, dass solange 11.550 nicht unterschritten wird, ein weiterer Bullrun in Richtung 14.000 nicht ausgeschlossen werden kann.  Viel Platz für Unschärfe also.

Wir müssen die nächsten Wochen abwarten, ob sich die strukturtechnische Situation im Dax konkretisieren wird.  Es sei darauf hingewiesen, dass aus derzeitiger Sicht noch ein hohes Risiko für Bären existiert, die bereits mit massiven Positionen auf ein Ende des Hypes spekulieren.

Dax Tageschart (klicken zum Vergrößern)

 

 

S&P500 Chartanalyse 04.09.2018

Rückblick:
Die letzte Prognose fand am 16.06.2018 statt. Es wurde festgehalten, dass der S&P500 in Richtung 3000 ziehen wird, ehe ein langfristiger Topbildungsprozess einsetzen kann.

Prognose:
Der S&P500 hat sich perfekt an die Einschätzung gehalten. Solange 2870 nicht unterschritten wird, bleibt das bullishe Szenario mit Ziel 3000 aufrecht.

Es besteht jedoch die Gefahr einer vorzeitigen Topbildung.  Der S&P500 hält sich aus strukturtechnischer Sicht eine Option offen, in der es sich bei der Aufwärtswelle seit Mai 2018 um ein Ending Terminal handelt. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten der Struktur wird signifikant erhöht, wenn 2977 nicht überschritten wird und 2870 (rote Linie gepunktet) unterschritten wird. Ein Bruch von 2773 (lila Linie gepunktet) bestätigt das Szenario und lässt eine dynamische Verkaufswelle in Richtung 2540 erwarten.

Es besteht wenig Zweifel, dass wir uns im S&P500, und damit in den Aktienmärkten allgemein, einem signifikanten Hochpunkt nähern. Weitsichtige Trader bereiten sich auf worst case Szenarien vor.

S&P500 Tageschart (klicken zum Vergrößern)

S&P500 Chartanalyse 10.06.2018

Rückblick:
Die letzten S&P500 Analyse fand vor einem Jahr statt. Darin wurde gesagt, dass der Index bullish bleibt, solange 2300 nicht unterschritten wird. Mindestkursziel für long war 2600, welches rasch erreicht wurde. Die Seitwärtsbewegung von Jänner 2018 bis Mai 2018 wurde nach oben hin aufgelöst.

Prognose:
Wir gehen davon aus, dass der S&P500 eine dynamische Aufwärtswelle in Richtung 3000 ausführen wird. Dort besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine dynamische Verkaufswelle startet. Ihr Mindestziel liegt bei 2560 Punkten.

S&P500 Tageschart (klicken zum Vergrößern)

Eurostoxx Chartanalyse 02.02.2018

Rückblick:
In der letzten Analyse wurde der STop Loss für die Longposition bei 3623 gesetzt. Wir haben prognostiziert, dass ein Bruch von 3623 zu einem Test von 3577 führen würde. Der Eurostoxx hat diese Prognose perfekt umgesetzt und nach dem Bruch von 3623 das Ziel 3577 erreicht. Am 02.01.2017 wurde ein Tief bei 3469 ausgeformt. Erreichen wir bald wieder neue Allzeithochs?

Prognose:
Nein! Wir sollten dem Tief vom 02.01.2017 bei 3469 nicht vertrauen. Es handelt sich hier mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Bullenfalle. Wir erwarten, dass der Eurostoxx 3700 nicht überschreiten wird und stattdessen eine dynamische Abwärtsbewegung in Richtung 3250 starten wird. Dort wird der Start einer neuen Erholungsbewegung wahrscheinlich, die mindestens in den Bereich 3500 vordringen sollte.

Dax Chartanalyse 29.12.2017

Rückblick:
In der letzten Analyse wurde gesagt, dass der Aufwärtstrend maximal 14021 erreichen wird. Auf den Weg dorthin sollten temporäre Bewegungen bis in den Bereich 12900 gehen, 12700 und vor allem 12510 jedoch nicht unterschreiten. Sollte 12510 unterschritten werden, würde dies den Aufwärstrend neutralisieren und einen Test von 11870 wahrscheinlich machen.

Prognose:
Der Unterstützungsbereich von 12700 wurde annähernd erreicht. Wie in der letzten Analyse geschrieben, erwarten wir nun die Trendfortsetzung aufwärts in Richtung 13500.
Zwischen 13500 und 14021 besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein längerfristiges Hoch ausgeformt wird und der Dax eine Korrekturbewegung bis mindestens 11820 vollziehen wird.

Fazit:
Im Bereich von 13500 sind Longpositionen spätestens zu schließen. Trader finden zwischen 13500 und 14000 einen Shorteinstieg mit gutem Chancen Risiko Verhältnis.
Das Kursziel für die Shortposition liegt bei 11820. Dort wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Tief ausgeformt werden, und ein neuer Aufwärtstrend in Richtung 14000 starten.

Dax Chartanalyse 08.11.2017

Rückblick:
Der Dax hat nach der letzten Analyse 13060 überschritten und damit sämtliche Möglichkeiten für kurzfristige Shorteinstiege neutralisiert. 12710 wurde zu keiner Zeit auch nur annähernd von der Korrektur angesteuert, womit der langfristige Aufwärtstrend voll intakt blieb.

Prognose:
Kurzfristige Korrekturen können bis 13300 führen, ohne dass die Aufwärtsdynamik unterbrochen wird. Wie bereits in der letzten Analyse festgehalten, hat die Aufwärtswelle potential bis 14021. Auf den Weg dorthin müssen wir allerdings größere Korrekturen einrechnen, als wir in den letzten Wochen gesehen haben.
Sollte 13125 unterschritten werden, würde dies einen Test von 12900 wahrscheinlich machen. Zwischen 12900 und 12700 besteht dann wieder eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für die Fortsetzung des Aufwärstrends. 
Sollte 12510 unterschritten werden, würden wir als nächstes einen Test von 11870 erwarten.

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Eurostoxx Chartanalyse 08.11.2017

Rückblick:
Die letzte Analyse fand am 5.10.2017 statt. Zwar hat der Eurostoxx nach der letzten Analyse die erwartete Korrektur vollzogen, das Mindestziel 3532 wurde allerdings nicht ganz erreicht. Stattdessen hat der Index bei 3580 gedreht und den Aufwärstrend frühzeitig fortgesetzt. Viel wichtiger war allerdings, das 3476 nicht unterschritten wurde und damit der Aufwärtstrend zu keiner Zeit in Gefahr war. Es hieß hier einfach long laufen lassen.

Prognose:
Das Aufwärtsmomentum bleibt erhalten, solange 3623 nicht unterschritten wird. Ein Bruch der Marke verlängert die Abwärtswelle bis mindestens 3577. Spätestens bei 3540 sollte der Index wieder nach oben drehen. Sollte 3476 unterschritten werden, würden dies einen Test von 3363 wahrscheinlich machen.

Fazit:
Weiter long, solange 3623 nicht unterschritten wird. Doch Vorsicht ist angebracht.
Wir müssen eine größere Korrektur einrechnen. Ein Bruch von 3623 würde weitere Schwäche bis 3577 erwarten lassen. 

Eurostoxx 4 Stunden Chart (vergrößern)

Dax technische Analyse 08.10.2017

Rückblick:
Die letzte Analyse fand am 11.04.2017 statt. Wir haben darin auf den Start einer  größere Korrekturwelle gewartet. Es wurde festgehalten, dass für die Bullen die Luft ab 12400 dünner werden würde, die definierten Triggermarken für das Shortsignal wurden allerdings neutralisiert, da 12500 überschritten wurde. Damit wurde auch unser Korrekturszenario hinfällig. Der Dax hat die große Korrekturwelle erst im Bereich 12900 gestartet und in Folge knapp 1000 Punkt verloren. Wir zu erwarten war, war diese Korrektur nur temporär. Am 23.08.2017 wurde das Tief bei 11964 gesetzt und der Aufwärtstrend Richtung Allzeithoch fortgesetzt. 

Prognose:
Der Aufwärtstrend bleibt weiterhin voll intakt, solange 12710 nicht unterschritten wird. Ein Bruch der Marke würde eine Verlängerung der Korrektur bis in den Bereich 12500 wahrscheinlich machen. Spätestens bei 12310 muss der Index wieder nach oben drehen, wenn die Bullen ihr dynamisches Aufwärtsmomentum beibehalten wollen.  Ein Bruch der Marke 12310 würde einen Test von 11840 wahrscheinlich machen. 

Solange 12310 nicht unterschritten wird, ist nach Abschluss der Korrektur die Trendfortsetzung aufwärts in Richtung 13300 wahrscheinlich. Die laufende Welle seit dem Tief vom 23.08.2017 bei 12964 hat sogar Platz bis 14021. 

Fazit:
Technisch betrachtet können Korrekturen  bis 12310 führen, ohne dass der dynamische Aufwärtstrend beendet wird. Kurzfristig orientierte Trader können nach Signalen für günstige Shorteinstiege Ausschau halten. Sollte 13060 nicht überschritten werden, wäre ein Bruch von 12910 ein erstes Schwächesignal. Danach gelten die genannten Marken 12710, 12500, 12310 und 11840, auf die geachtet werden muss. Wie bereits oben gesagt, muss spätestens bei 12310 mit der Fortsetzung des Aufwärstrends gerechnet werden. Es besteht tatsächlich noch immer Aufwärtspotential. 14021 könnten dann maximal von dieser Welle erreicht werden. 

Dax Tageschart (vergrößern)

Eurostoxx Chartanalyse 05.10.2017

Rückblick:
Der Eurostoxx hat nach der letzten Analyse  vom 07.09.2017 3363 nicht unterschritten und damit den Aufwärtstrend fortgesetzt. Wir lagen mit der Einschätzung richtig, dass 3400 nicht mehr unterschritten wurde und der Index eine dynamische Aufwärtswelle vollzogen hat. 

Prognose:
Wir müssen uns im Bereich um 3640 auf den Start einer Korrekturwelle vorbereiten, die mindestens 3532 erreichen wird. Sie sollte ihr Ende spätestens bei 3476 finden. Nach dem Absschluss der Korrektur erwarten wir eine weitere dynamische Aufwärtswelle in Richtung 3657. 

Das langfristige Szenario bleibt unverändert. (link)

Eurostoxx 60 Minuten Chart (vergrößern)

Eurostoxx Chartanalyse 07.09.2017

Rückblick:
Das Longsignal der letzten Analyse vom 22.07.2017 wurde nicht aktiviert. 3541 wurde nicht überschritten, jedoch 3380 unterschritten, womit das Longsignal neutralisiert wurde. Der Eurostoxx hat eine komplexe und sehr trickreiche Korrekturformation ausgeformt, die weit über die Mindestziele hinausgegangen ist.

Eurostoxx 2Std Chart (vergrößern)

Prognose kurzfristig:
Die Korrektur ging also in die Verlängerung und hat 3380 doch noch unterschritten. Ist sie damit ausgereizt oder besteht weiteres Verlustpotential? 
Wir gehen davon aus, dass die gesamte Struktur mit Start vom 8.5.2017 beendet wurde und der Eurostoxx jetzt das bullsiche Langfristszenario vollziehen wird.  Diese Einschätzung bleibt gültig, solange 3363 nicht unterschritten wird. Ein Bruch von 3363 würde das bullische Szenario neutralisieren und weitere Kursverluste wahrscheinlich machen. Man muss also auch als Bulle zwischenzeitlich noch Rückschläge bis 3363 einrechnen, was für kurzfristige Trader ein zu hohes Einstiegsrisiko vom derzeitigen Kursniveau darstellt.  Sollte die bullische Einschätzung Gültigkeit besitzen, ist es jedoch recht unwahrscheinlich, dass wir 3400 nochmals unterschreiten würden.
Wo liegen also günstige Reward/Risk Einstiegspunkt? Ideal wäre noch ein Pullback in den Bereich um 3380, doch es ist ungewiss, ob wir den noch bekommen. Sollte 3422 nicht mehr unterschritten werden, stattdessen 3488 überschritten werden, wäre dies ein sehr bullisches Signal, das einen weiteren Pullback in Richtung 3380 sehr unwahrscheinlich macht. In diesem Fall müsste man als Bulle den Trend nachjagen und innerhalb des Aufwärstrends nach günstigen Einstiegskursen suchen.

Eurostoxx Stundenchart (vergrößern)

Prognose langfristig:
Die langfristige Prognose der letzten Analyse bleibt gültig, nur dass sich die zeitliche Einschätzungen nach hinten verschieben. Kursziele und Triggermarken bleiben unverändert.