Eurostoxx Chartanalyse 05.10.2017

Rückblick:
Der Eurostoxx hat nach der letzten Analyse  vom 07.09.2017 3363 nicht unterschritten und damit den Aufwärtstrend fortgesetzt. Wir lagen mit der Einschätzung richtig, dass 3400 nicht mehr unterschritten wurde und der Index eine dynamische Aufwärtswelle vollzogen hat. 

Prognose:
Wir müssen uns im Bereich um 3640 auf den Start einer Korrekturwelle vorbereiten, die mindestens 3532 erreichen wird. Sie sollte ihr Ende spätestens bei 3476 finden. Nach dem Absschluss der Korrektur erwarten wir eine weitere dynamische Aufwärtswelle in Richtung 3657. 

Das langfristige Szenario bleibt unverändert. (link)

Eurostoxx 60 Minuten Chart (vergrößern)

Eurostoxx Chartanalyse 07.09.2017

Rückblick:
Das Longsignal der letzten Analyse vom 22.07.2017 wurde nicht aktiviert. 3541 wurde nicht überschritten, jedoch 3380 unterschritten, womit das Longsignal neutralisiert wurde. Der Eurostoxx hat eine komplexe und sehr trickreiche Korrekturformation ausgeformt, die weit über die Mindestziele hinausgegangen ist.

Eurostoxx 2Std Chart (vergrößern)

Prognose kurzfristig:
Die Korrektur ging also in die Verlängerung und hat 3380 doch noch unterschritten. Ist sie damit ausgereizt oder besteht weiteres Verlustpotential? 
Wir gehen davon aus, dass die gesamte Struktur mit Start vom 8.5.2017 beendet wurde und der Eurostoxx jetzt das bullsiche Langfristszenario vollziehen wird.  Diese Einschätzung bleibt gültig, solange 3363 nicht unterschritten wird. Ein Bruch von 3363 würde das bullische Szenario neutralisieren und weitere Kursverluste wahrscheinlich machen. Man muss also auch als Bulle zwischenzeitlich noch Rückschläge bis 3363 einrechnen, was für kurzfristige Trader ein zu hohes Einstiegsrisiko vom derzeitigen Kursniveau darstellt.  Sollte die bullische Einschätzung Gültigkeit besitzen, ist es jedoch recht unwahrscheinlich, dass wir 3400 nochmals unterschreiten würden.
Wo liegen also günstige Reward/Risk Einstiegspunkt? Ideal wäre noch ein Pullback in den Bereich um 3380, doch es ist ungewiss, ob wir den noch bekommen. Sollte 3422 nicht mehr unterschritten werden, stattdessen 3488 überschritten werden, wäre dies ein sehr bullisches Signal, das einen weiteren Pullback in Richtung 3380 sehr unwahrscheinlich macht. In diesem Fall müsste man als Bulle den Trend nachjagen und innerhalb des Aufwärstrends nach günstigen Einstiegskursen suchen.

Eurostoxx Stundenchart (vergrößern)

Prognose langfristig:
Die langfristige Prognose der letzten Analyse bleibt gültig, nur dass sich die zeitliche Einschätzungen nach hinten verschieben. Kursziele und Triggermarken bleiben unverändert. 

Eurostoxx Chartanalyse 22.7.2017

Wer unsere Analysen verfolgt, weiß,  dass wir für den zeitlichen Bereich um Herbst  2017 den Start von turbulenteren Zeiten erwarten. Speziell in den Aktienmärkten könnte hier ein längerfristiger Hochbildungsprozess einsetzten. Vor allem die europäischen Aktienmärkte werden davon zuerst betroffen sein. 

Es gibt kaum einen Index, der aus strukturtechnischer Sicht diese Einschätzung besser bestätigen könnte, als den Eurostoxx 50. Dieser Index hält sich seit dem Tief vom Jahre 2009 sehr exakt an den Fahrplan einer korrektiven Aufwärtsbewegung, die zumindest unserer Einschätzung nach, spätestens im Herbst 2017 sehr wahrscheinlich an ihre äußeren Ausdehnungsgrenzen gelangen wird.

Sehen wir uns den Index im langfristigen Bild an:
Wie bereits oben erwähnt, zeigt die gesamte Welle seit dem Tief vom März 2009 bei 1765 einen deutlich korrektiven Charakter, die spätestens bei 4550 ihr Ende finden muss(!). Ein Bruch von 4550 würde dieses Strukturszenario neutralisieren und den Alternativcount als neues Primärszenarion aktivieren, auf den wir an dieser Stelle nicht eingehen wollen. 
Die langfristige Einschätzung lässt sich noch weiter präzisieren. Auch ein Bruch von 4190 würde die Wahrscheinlichkeit für die Struktur gestrichelt rot sehr stark vermindern. Ein Bruch von 4190 würde einen Hinweis geben, dass mit dem prognostizierten Szeanrio etwas nicht stimmt. Aber ein Bruch von 4190 würde das Szenario noch nicht vollkommen neutralisieren. 
Sollte  4190 nicht überschritten werden, können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass nach Abschluss von gestrichelt rot, mindestens 2600 erreicht wird (gestrichelt blau).  Der Weg dorthin könnte sehr dynamisch ausfallen und panikgeladene Episoden beinhalten. 

Eurostoxx50 Wochenchart (Hier clicken zum Vergrößern)

Kurzfristiges Bild:
Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass die laufende Korrekturbewegung seit dem 08.05.2017 vom Hoch 3666 die Marke 3380 nicht unterschreiten wird, und der Eurostoxx bereits vorher wieder in Richtung des langfristigen Kursziels 3800 drehen wird. Das ist eine grobe Einschätzung. Doch auch diese Aussage lässt sich präzisieren.  Solange 3380 nicht unterschritten wird, ist ein Bruch von 3504 ein bullishes Signal, das einen Test von 3541 wahrscheinlich macht. Ein Bruch von 3541 aktiviert eine Bewegung in Richtung 3666. Sollte 3666 überschritten werden, rechnen wir mit einem dynamischen Kursschub in den Zielbreich 3800. Zwischen 3800 und 4190 muss dann mit der Ausformung des langfristigen Hochs gerechnet werden. Sollte 3380 unterschritten werden, wird das kurzfristige Primärszenario mit dem bullischen Kaufsignal neutralisiert. In diesem Fall müssten wir in der nächsten Analyse den Alternativcount besprechen.

Eurostoxx Tageschart (Hier klicken zum Vergrößern)

FAZIT:
Long, wenn 3380 nicht unterschritten wird und 3541 durchbrochen wird. Stop Loss 3379 und Kursziel im Bereich 3800-4100, wobei dieser Zielbereich in Abhängigkeit zur strukturellen Ausgestaltung der  blauen Aufwärtswelle kontinuierlich angepasst werden muss. Zeitlich kann zum Erreichen des Zielbereichs der Herbst 2017 ins Auge gefasst werden. 

Sollte sich die  langfristige Struktur (fett gestrichelt rot) im Wochenchart bestätigen und die von uns definierten langfristigen Triggermarken eingehalten werden (4550 wird nicht mehr überschritten, jedoch mindestens 3800 von der blauen Aufwärtswelle erreicht) wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit einen neuen Bärenmarkt einleiten, der bis 2022 gehen könnte.

Das bärische Langfristszenario lässt Verlustpotentiale offen, die jenseit der Vorstellungskraft der meisten Marktteilnehmer liegen. Fundamental betrachtet, könnte dies bis 2022 das Ende der herrschenden Wirtschaftsordnung, wie wir sie seit 1944 kennen, nach sich ziehen. Ob dieses Worst Case Szenario tatsächlich eintritt, kann wie immer, nur durch die laufende Aktivierung der strukturtechnischen Triggermarken bestätigt werden. 

S&P500 Chartanalyse 09.06.2017

Rückblick:
Die letzte Analyse fand am 15.1.2017 statt. Darin wurden die Konditionen für Short und damit eine mögliche Trendwende definiert. Der S&P500 hat mit dem Bruch von 2292 das potentielle Shortsignal neutralisiert, womit nur noch die Trendfortsetzung aufwärts übrig blieb. Der Index ist seither unumstößlich bullish.

Prognose:
Solange 2377 nicht unterschritten wird, bleibt der S&P500 long. Wir können solange davon ausgehen, dass der Index über den Sommer bis in den Bereich 2600 vordringen wird, ehe die nächste große Korrekturwelle beginnt, die mindestens 200 Punkte umfassen wird.  
Ein Bruch von 2377 wäre ein Alarmsignal, dass weitere Schwäche bevorsteht. Ein Bruch von 2330 würde diese Vermutung bestätigen und weiteres Verlustpotential bis 2271 öffnen. 

S&P500 Tageschart 

Dax Chartanalyse 11.04.2017

Rückblick:

 Die letzte Analyse wurde am 03.03.2017 verfasst.  Darin wurde die Marke 11675 als entscheidend für eine Trendwende definiert.  11675 wurde nicht unterschritten, womit der Aufwärtstrend intakt blieb und die blaue Aufwärtswelle noch immer aktiv ist. Zwar wurde die 11868 unterschritten, der Bruch der Marke war jedoch nicht ausreichend, um den langfristigen Aufwärtstrend zu beenden.

Prognose:  

Damit hat der Dax den Start der großen Korrekturwelle noch einmal hinausgezögert. Es besteht die Möglichkeit, dass der Index eine weitere kurzfristige Aufwärtswelle bis in den Bereich 12413 vollzieht, die Luft nach oben hin wird aber definitiv dünner. Spätestens im Bereich um 12400 können kurzfristig orientierte Trader verstärkt nach Schwächesignalen Ausschau halten. 

Ein vielversprechendes Shortsignal würde sich ergeben, wenn 12360 erreicht wird, aber 12500 nicht mehr überschritten wird, und danach 12170 unterschritten wird. Dies würde mit hoher Wahrscheinlichkeit den Start der großen Korrekturwelle triggern. 

Wir gehen davon aus, dass diese Korrekturwelle mindestens bis in den Berich 11555 vordringen wird. 

Dax 4Stunden Chart 

Dax Tageschart

Dax Chartanalyse 03.03.2017

Rückblick:

Der Dax hat die letzte bullische Prognose vom 15.01.2017 erfüllt und die blaue Aufwärtswelle erwartungskonform fortgesetzt (link).  Der Dax hat unser genanntes Kursziel für die blaue Aufwärtslinie bei 12000 erreicht.  Es gab bislang keinen Grund, langfristige Longpositionen zu schließen, die genannten Triggermarken für eine Trendwende wurden nicht ausgelöst.

Prognose:

Wir befinden uns jetzt in der Zone, die wir in der letzten Analyse für den Start einer größeren Korrekturwelle ins Auge gefasst hatten. Für den Start der Korrekturwelle müssen allerdings die erforderlichen Triggermarken aktiviert werden. Der Aufwärtstrend bleibt intakt, solange 11675 nicht unterschritten wird. Ein Bruch der Marke würde eine Bewegung in Richtung 11.200-11.000 wahrscheinlich machen.  Kurzfristige Trader können bereits auf die Marke 11868 achten. Ein Bruch von 11868 würde eine Bewegung zur nächsten Triggermarke 11675 erwarten lassen. 

S&P500 Chartanalyse 15.01.2017

Rückblick:

Wie für Aktien generell, waren wir in den letzten Analysen auch für den S&P500 stark bullisch.  Die letzte S&P500 Prognose wurde am 01.11.2016 veröffentlicht.  Darin wurde das prognostizierte Szenario bekräftigt, dass die Korrektur Anfang November ihr Ende finden sollte und danach der langfristige Aufwärtstrend in Richtung 2200 fortgesetzt werden sollte. Tatsächlich hat der S&P am 09.11.2016 die Korrektur beendet und eine dynamische Aufwärtswelle gestartet.  Leider hat uns die hohe Volatilität der Trump Wahl ein Fehlsignal generiert. Die Triggermarke 2060 wurde am chaotischen Wahltag marginal unterschritten,  der Aufwärtstrend aber dennoch fortgesetzt.  

Prognose:

Seither ist der S&P ein Index, der aus Sicht der Preis Zeit Analyse Schwierigkeiten bereitet. Die  chaotische Phase der Trump Wahl erschuf ein Schwingungsmuster, das sich zahlreiche Preis-Zeit Endstrukturen offen hält. Um Verwirrung durch die diversen Szenarien zu vermeiden, konzentrieren wir uns im Nachfolgenden nur auf die Triggermarken des von uns favorisierten kurzfristigen Primärszenarios. 

Kurzfristig: Sollte 2282 gebrochen werden,  und 2292 nicht überschritten werden, wäre ein Bruch von 2264 ein kurzfristiges Schwächesignal. Ein Test von 2235 ist dann sehr wahrscheinlich. Maximal kann 2200 eingerechnet werden. In dem Bereich 2000 wird die Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends dann wieder zunehmend wahrscheinlich. Zur Fixierung dieser Einschätzung bedarf es dann allerdings einer neuerlichen Analyse der Preis Zeit Struktur. 

S&P500 4 Stunden Chart

Dax Chartanalyse 15.01.2017

Rückblick:

Die letzte Dax Prognose wurde am 10.11.2017 veröffentlicht. Wie für den Dow Jones und  generell für Aktien, vertraten wir darin  eine bullische Sichtweise. Diese bullische  Einschätzung wurde auch von den Triggermarken im Dax bestätigt. Der Bruch von 10830 hat wie erwartet zum Test von 11300 geführt.  Da 9800 nicht unterschritten wurde, war der langfristige Aufwärtstrend zu keiner Zeit in Gefahr. Es hieß einfach Gewinne laufen lassen. 

Prognose: 

Langfristig: Bislang gibt es keine Anzeichen, die auf ein Trendende hinweisen. Kurzfristige Korrekturen können bis 11050 reichen, ohne dass diese den langfristigen Aufwärtstrend gefährden würden.  Erst ein Bruch von 10730 würde ein Trendwendeszenario ins Spiel bringen. Hier findet sich auch ein geeigneter Stop Loss für bestehende, langfristige Longpositionen. An langfristige Shortpositionen ist derzeit noch nicht zu denken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss man sich vor Juli 2017 darüber keine Gedanken machen. 

Kurzfrisitg: Eine temporäre Korrekturwelle wird zunehmend wahrscheinlich. Diese sollte in den Bereich 11200 vordringen,  11880 allerdings nicht unterschreiten. Danach wird die Fortsetzung der blauen Aufwärtswelle in Richtung 12000 wahrscheinlich, ehe die nächste große Korrektur (rot gepunktet) einsetzt. 

Dax 4 Stunden Chart

 Dax Tageschart

Dow Jones Industrial Chartanalyse 15.01.2017

Rückblick:

Die letzte Analyse wurde am 24.11.2016 veröffentlich. 18930 wurde nicht unterschritten, womit das kurzfristige Shortsignal nicht aktiviert wurde. 

Der langfristige Aufwärtstrend wurde erwartungskonform fortgesetzt. Da die Alarmmarke 18510 nicht unterschritten wurde, bestand zu keiner Zeit Gefahr, dass der langfristige Aufwärtstrend enden könnte. Es hieß hier einfach Gewinne laufen lassen. 

Prognose: 

Wir gehen davon aus, dass eine weitere Aufwärtswelle den Dow in Richtung 20400 hebelt, ehe die blaue Trendbewegung endet und die nächste größere Korrekturwelle (rot) einsetzt. Diese rote Korrekturwelle erreicht idealerweise die orange Trendlinie, unterschreitet 18700 allerdings nicht.  Wird die Bedingung erfüllt, ist nach Abschluss der roten Korrekturwelle ein weiterer dynamischer Aufwärtsschub (blau) in Richtung 21500 wahrscheinlich. Dort besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der langfristige Aufwärtstrend enden wird. Doch dieses eingezeichnete Szenario ist nur ein grober Fahrplan. Für den praktischen Handel entscheidend sind immer (!) nur die angegebenen Triggermarken. 

Fazit:  Der Dow bleibt langfristig long, solange 18700 nicht unterschritten wird. Solange heißt es weiterhin Gewinne einfach laufen lassen. Ein Bruch von 18700 wäre langfristig ein Alarmsignal, aber noch nicht erzwungenermaßen ein Trendwendesignal. Es bedarf dann einer neuerlichen Preis Zeit Analyse.

Kurzfristig orientierte Trader erhalten eine Shortmöglichkeit, wenn 21170 nicht überschritten wird und und 19760 unterschritten wird.  Wir dürfen dann eine Minimalkorrektur bis 19200 erwarten, idealerweise wird der erwähnte Zielbereich um 19100 erreicht, 18700 allerdings nicht unterschritten.

Dow Jones Tageschart  

FTSE 100 Chartanalyse 27.11.2016

Wir gehen davon aus, dass die Aufwärtswelle  (blau) seit dem 26.4.2016 abgeschlossen wurde und seit dem Hoch bei 7030 eine Korrekturwelle läuft, die zumindest noch in den Bereich 6590 vordringen sollte.  Vor allem solange 6914 nicht überschritten wird, muss eine weitere Abwärtswelle in richtung 6590 eingerechnet werden. 

Ein Bruch von 6686 würde die Vermutung bestätigen und einen Test von 6590 sehr wahrscheinlich machen.  Kurzfristig oritentierte Trader können im Bereich 6686 nach Shortsignalen Ausschau halten, Stop Loss 7007. Spätestens im Bereich 6370-6280 muss dann wieder verstärkt auf bullishe Trendumkehrsignale geachtet werden. 

Ein Bruch von 6914 würde das bärische Szenario unwahrscheinlicher machen und einen Test von 7007 erwarten lassen. Sollte 7007 überschritten werden, würde dies auf das Ende der Korrekturwelle hindeuten und neue Allzeithochs wahrscheinlich werden. 

FTSE 100 Tageschart