Google +

Das Imperium schlägt zurück 

Google Plus heisst es also, das lange erwartete Soziale Netzwerk des Internetgiganten. Nach mehreren gescheiterten Versuchen (Buzz,Wave) hat der Suchmaschinenführer nun doch noch den Anschluss an die Social Networking Entwicklung des WWW geschafft. Google+ legt bereits in den ersten beiden Monaten einen fulminanten Start hin und hat das Potential, sich innerhalb kürzester Zeit als neuer Marktführer der Sozialnetz Industrie zu etablieren. Und der Zeitpunkt ist günstig, denn Facebook leidet aufgrund zahlreicher Schwächen in der Beliebtheit seiner User an Negativrekordwerten. Google Plus vermeidet konsequent die Fehler bisheriger Netzwerke und vereint in gewisser Weise die Vorteile von Twitter und Facebook miteinander.

Was taugt Google + tatsächlich?
 

 

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Obertauern

 

Pulverschnee und Apre Ski in Obertauern

 

Auch wenn ich kein großer Freund des Winters und seiner Kälte bin, ein ordentlicher Skiurlaub inklusive zünftigem Apre Ski Programm gehört zum jährlichen Fixpunkt für jeden Österreicher  😉 Und so mache ich mich in Begleitung von vier Ski begeisterten Kollegen  wieder für eine Woche auf die Suche nach Sonne, Pulverschnee und urigem Hüttenspaß.

Es gibt in den österreichischen Alpen so manches Schigebiet mit  einladenden Pisten, aber für Partyhungrige  und Apre Ski begeisterte Bergfexe ist die Auswahl dann doch etwas geringer: Für sie fällt die Wahl zumeist auf  Obertauern, Schladming, Ischgl, Sölden, Saalbach oder  St. Anton.

Dieses Jahr hat Perfect-Trader.com für euch Obertauern getestet und ein paar Impressionen aufgeschnappt. Obertauern gehört  zu den schneesichersten Skigebieten  und obwohl  überschaubar klein, muss es die Konkurrenz  nicht scheuen. Gut präparierte Pisten und eine ausgewogene  Mischung zwischen einfachen und anspruchsvolleren Abfahrten  lassen für  jedes Fahrkönnen etwas übrig.

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Weihnachten im Wunderland

 Perfect-Traders Life & Style:

Weihnachten im Wunderland

Der Weihnachtszirkus: Keine Phase des Jahres eignet sich besser dazu, um sich wieder über den ausufernden Surrogate-Wahn moderner Gesellschaftssysteme bewusst zu werden. In den vergangenen Jahren war vor allem die westliche Denkweise für ihre materialistische Fokussierung wachsender Kritik ausgesetzt, dennoch scheint die Lage jedes Jahr noch skurrilere Dimensionen anzunehmen. Es ist ein beständiger Zyklus, der jeden Dezember den verlässlichen Höhepunkt des orangen Programmes3 erreicht. 

Das Marketing nimmt im Advent schräge Formen an, sodass sich selbst bei eingefleischten Liebhabern des Wunderlandsystems2 ein Hauch von Zweifel auftut, ob hier noch alles mit rechten Dingen zugeht. Um im Dezember die erhöhte Nachfrage der  Konsumenten vor der Konkurrenz abzuschöpfen, wagen sich die Unternehmen mit ihren ohnehin überspannten Marketingstrategin noch ein Stück weiter. Zur Weihnachtszeit ist Marketing noch aggressiver und aufdringlicher. Es erschlägt den Konsumenten förmlich mit frommen Werbebotschaften und weihnachtlichen Geschenksvorschlägen, sodass er sich im Innersten davon unweigerlich belästigt fühlen muss.

Vom Zementhersteller und Nahversorger, bis hin zum Badezimmerausstatter fühlt sich jedes Unternehmen dazu gedrängt, gesegnete und friedliche Weinachten zu wünschen. Wahrlich, es wäre für mich nicht mehr ein vollkommenes Gefühl der Besinnlichkeit, würde mir nicht auch noch der letzte  Produzent von Kalkreiniger ein frohes Fest wünschen. Innerlicher Friede wäre gänzlich undenkbar. 

Mobilfunkbetreiber appellieren daran, dass Weihnachten nur mit dem neuesten Smartphone vollkommen ist, und  selbst Autofelgenhersteller stellen das Versprechen, dass  wir uns ein Stück seliger fühlen, wenn wir unter dem Christbaum 22 Zöller umherwuchten. Wer kennt es nicht, das heilige Gefühl der Erleuchtung, wenn zur Bescherung die neueste Küchenmaschine in die Arme fällt, oder die transmentale Einigkeit mit dem universalen Schöpfungsprinzip, wenn Rasierschaum und Hugo Boss Parfüm durch die aufgerissene Verpackung durchleuchten. Hosanna!

 

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DJ-Mag  Top 100 DJ’s

DJ-Mag Top 100 DJ’s

Lifestyle:  2010 DJ-Mag  Top 100 DJ’s

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Platz 1

Sie ist wieder raus: die jährliche Dj-Mag Liste der internationalen Top 100 DJ’s. Gestern war es wieder gewiss, Platz 1 geht  im Jahr 2010 zum Vierten mal in Folge an  den Trance-Vertreter Armin Van Buuren (link wikipedia, link youtube). Das  ist wirklich Rekord, noch erstaunlicher jedoch ist, dass es ihm abermals gelang  den Industrie Giganten David Guetta auf Platz 2 zu verweisen.

Die  Liste hat bei  Elektro-Fans, Veranstaltern und Szenebeobachtern ein hohes GewichtDoch Leserumfragen  wie die des  britischen Magazins DJ-Mag werfen in der Gemeinde auch hitzige Diskussionen über die tatsächliche Aussagekraft  aus. Spiegeln  sie eine gerechte Kardinalskala der Leistungsfähigkeit der Künstler und der Qualität ihrer Arbeit wieder?  Insider werfen der niederländischen Nummer 1 vor, die Platzierung beruhe vor allem auf einer geschickten Internet-Marketingstrategie und habe wenig mit der Qualität seiner Arbeit zu tun.

Van Buurens Popularitätsschub der  letzten 5 Jahre geht zweifelsfrei zu großen Teilen auf seinen wöchentlichen Radio Broadcast  A State Of Trance zurückEs handelt sich dabei um eine sonntägliche Zusammenstellung der  beliebtesten Elektro-Tracks  und „hottest“ DJ’s weltweit.  Die durchschnittliche Verweildauer eines Hörers soll  bei über drei Stunden liegen, während der  Marktführer Radio one (mit dem legendären Pete Tong)  es gerademal auf 45 Minuten bringen soll.  Mit  über 450 Ausgaben läuft  ASOT nun seit 8 Jahren über 450 Folgen sind abgedreht und das Wachstum ist enorm, Angaben zu Folge sollen sich 26 Millionen internationale Hörer wöchentlich einklinken.  Ein gewaltiger Markt in dem Van Buuren nun seine Botschaften verbreiten kann… und die Trance Gemeinde ist bekanntlich eine treue Anhängerschaft.

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Als Trader zwischen Spiritualität und Lifestyle

 

Zwischen Spiritualität und Lifestyle (von Oliver Sorin)

 

 

Zensierte Tiefsinnigkeit

Warum sollte sich ein  Trader mit Spiritualität beschäftigen? Wohl jeder Mensch gelangt im  Zuge seines Lebens irgendwann an einen Punkt, an dem er sich mit existenziellen Problemen auseinander setzt, mit  Fragen nach Leben und Tod, Sinn und Ziel der Existenz, und dem Grund warum wir hier sind. Wenn wir   die tägliche Medienlandschaft mit Zeitungen, Magazinen, Werbeplakaten und Tv-Sendungen beobachten, fällt ein bachtliches Fehlen  dieser Themen auf. Es scheint sie einfach nicht zu geben. Existenzielle Fragen sind ein Fall für den Untergrund, die am plakativen Äußeren der schimmernden Lifestyle Maschinerie keinen Platz finden.  Die westliche Welt versucht mit aller Gewalt Fragen um  Tod, Sinn und Zweck der  Existenz zu verschweigen. Die Lifestyle Gesellschaft hat den Tod und damit auch das Leben zensiert  und nicht selten werden Individuen, die sich damit beschäftigen, als Spinner gebranndmarkt.

 

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Gann Theorie und Astrologie im Zeitalter des Lifestyle (Oliver Sorin)

Astrologie: Eine Schande für die Vernunft?

So mancher Maya Priester, ägyptische Gelehrte oder sumerische Seher müsste sich wundern, würde er erleben, wie die einst geschätzte astrologische Lehre von Seele und Kosmos heute in diversen Magazinen und Lifestyleblättern  verbreitet  wird. Das nächste Liebesfeuerwerk, ein unerwarteter Geldsegen, eine  besonders glückliche Wende im bislang tristen Berufsleben …Das  alles sei von den Sternen abzulesen.  Die Boulevard Astrologie  zeichnet sich durch eine  außergewöhnliche  Stumpfsinnigkeit aus, doch nicht wenige Menschen lesen diese Kolumnen und glauben daran.

 Es verwundert nicht, dass Leute  mit  Unverständnis reagieren, wenn sie  erfahren, dass ich mich mit dem astrologischen Gedankengut  alter Hochkulturen beschäftige, unzählbare Stunden darauf  verwende, um  mich durch Schriftrollen von Pristern, Wahrsagern und anderen “Psychotikern“  zu wälzen. Selbst  engste Freunde sind hochgradig irritiert, wenn sie  von  meinen astrologischen und finanzastrologischen Arbeiten hören.

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Technik, Vernetzung und Web 2.0 für Trader

Mobiles Equipment und Web 2.0 Kommunikation für Trader

 

Equipment & Mobilität

Örtliche Ungebundenheit ist womöglich der schönste Vorteil des Trader-Berufes. Wieviel  Mobilität kann ein Trader sich leisten, und wieviel Technik  benötigt er?  Daytrader sind zumeist an den Desktop gebunden und in Abhängigkeit vom Handelsansatz kann das benötigte Equipment  technisch anspruchsvoll sein.  Vor allem Systemtrader, die simultan mehrere Märkte verfolgen und auf Tick-, oder Minutenbasis handeln,  sind häufig auf Multi-Monitor Lösungen und hohe Rechengeschwindigkeiten gebunden, besonders aber  auf schnelle und stabile Internetleitungen und auf diverse Absicherungen (Telefonverbindung zum Broker, zweite Internetleitung, eventuell zweite Brokerkonto bei Brokerausfall, Stromausfall usw.) Häufig sind  hier deshalb Vps Lösungen sogar vorzuziehen, nicht nur unter Zeitaufwand und Kostenkalkulationen für  Installation und Wartung des Systems, sondern vor allem Aufgrund der  Ausfallsicherheit des Systems. Grundsätzlich sind heute auch Daytrader nicht mehr ortsgebunden, Sattellitteninternet ermöglicht  die Trading Station  in Europa  flexibel zu platzieren (z.B. Wohnmobil, Boot usw.). Dadurch sind selbst professionelle Trading Stations für Daytrader heute mobil und ermöglichen ein Leben in Freiheit.

Das Handeln größerer Zeitfenster befreit zumeist von der Bürde, sich den ganzen Tag vor dem Desktop aufhalten zu müssen. Technische Swingtrader  die auf Stunden oder Tagescharts handeln, können je nach Strategieansatz auch mit weniger Equipment auskommen, eventuell ist hier ein Laptop oder  Smartphone, oder die Kombination von beiden ausreichend.   Vor allem Smartphones haben,  in den letzten zwei  Jahren eine enorme technische Entwicklung erfahren, und ermöglichen es den Beruf des Swing und Positionstraders vollkommen mobil auszuüben. Aufgrund  des technischen Fortschritts  fungieren Smartphones heute beinahe  als vollwertige Internetgeräte, sodass man die neuesten News  und die ganze Welt des digitalen Pools immer bei sich hat. Das ist wahre Freiheit, die uns die Kommunikation- und Informationsrevolution beschert hat.  

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MTV, zwitschernde Gagas und transpersonale Evolution (Oliver Sorin)

Video Music Award  2010

 

Lady GaGa war die große Abräumern der MTV VMA 2010 in Los Angeles. Gleich 13-mal war die Musterschülerin  unserer globalisierten Lifestylekultur nominiert,  8-mal wurde sie  ausgezeichnet, darunter auch für das Video des Jahres (Bad Romance) und für das beste Video einer Künstlerin. Der achte Moonman  wurde für  die Zusammenarbeit mit Beyonce verliehen, für das künstlerisch überaus wertvolle Video Telephone.  Das ist  „Monster“

Lady G. typisch musste für den Auftritt auch ein Aufreger her:  Den Preis zum Video des Jahres holte sich das Pop-Luder im Fleischstil-Kleid. Mit dem achtfachen Erfolg feiert die Pop Industrie ihre derzeitige Super Nova und untermauert, dass im postmodernen Multipluralismus nur noch auffallen kann, wer den Exzentrik- Balanceakt des guten Geschmackes  gezielt überspannt und auf eine ausgeklügelt-krankhafte Spitze treibt. Weitere Preisträger wie Eminem hatten mit ihrem OpaStil keine Chance gegen die Gaga Kitsch Show. 

Der Clou des Gaga Managements ging, wie nicht anders zu erwarten war, wieder auf. Das ist Zeitgeist Scanning in höchster Kunst und perfekt inszeniert.  Die internationale Presse schreibt und die Schlagzeilen, Blogs und Tweets drehen sich um Outfits, Schuhe und um das Make- Up von Lady G. Der künstlerische Wert ist zwar nicht auf der Bühne der VMA präsent, dafür im sozialanalytischen Medien & Marketing Know How des Managements verborgen.

 

Marketing und Branding Strategien im Web 2.0

Die 27 VMA waren ein Event der Superlative. Auch im Web 2.0 wurde ordentlich Marketing betrieben.  MTV hat im Vorfeld  eine eigene Twitter App  gestartet (MTV VMA Twitter Tracker), die es ermöglicht, VMA bezogene  Tweets und  Trending Topics  zu  verfolgen. Mit Erfolg, es  zeigt sich abermals der Trend, Live Events in die Social Communities einzubinden, um die User zum interaktiven Austausch zu bewegen. Ähnliche Trends zeigen sich  auch bei den Live-Stream Commenting Features wie beispielsweise bei  UStream. MTV bot dieses Jahr sogar ein spezielles Gimmick für den Geotagging – Dienst Foursquare an, ein weiteres Zeichen dafür, das Geotagging zunehmend an Bedeutung gewinnt (siehe dazu Artikel auf Perfect-Trader.com).  

Erfolgreiches  Branding und  Marketing der Zukunft ist ohne hohe Investitionen in Web 2.0 Strategien undenkbar. Es ist kein Zufall, dass strahlenden Speerspitzen der Popindustrie auch die Top Twitter Themen der letzten Monate  waren (Justin Bieber und Lady Gaga). Ein Hype birgt den nächsten in sich. Das Gut im Social Networking ist meinungsbildender Einfluss und die großen Unternehmen liefern sich bereits einen unerbittlichen Kampf der Gigangen um die begehrte Ware.  Denn eine effektive Web 2.0 Marketing  Strategie ist mit entscheidend,  ob die Führungsposition  im Wettbewerb  verfestigt wird. Die meinungsbildende Masse, der Schwerpunkt  auf dem das Kollektiv zentriert ist, entscheidet über Erfolg und Misserfolg eines Produktes.MTV zeigt wie es gemacht wird,  erst kürzlich kam die Meldung, dass MTV  den Konkurrenten Vevo  als Top Musik Seite überholt hat. 

 

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Geotagging und sein Einfluss auf das Web 2.0 (Oliver Sorin)

Local based Services

Facebook meldet, dass der lange erwartete Dienst Places online geht. Nach Google, Twitter, Foursquare, Gowalla und Brightkite hält Geotagging nun auch in die weltweit größte online Communtiy Einzug und wird damit die Social Networking Landschaft nachhaltig formen. Mit dem strategischen Zug von Facebook werden Wettbewerber reagieren und ebenfalls Geotragging in ihre Systeme integrieren, wodurch das Feature dauerhaft als Bestandteil der digital-physikalischen Realität Integration finden wird.

 

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