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Währungen Chartanalysen

1,129 wurde nicht unterschritten und das Ziel 1,2 wurde exakt nach Prognose erreicht. Wir warten nun auf 1,22

Aktienindizes Chartanalysen

11868 wurde nicht unterschritten und der Aufwärtstrend fortgesetzt. Der Shorteinstieg kommt näher 

Gold Chartanalysen

Der Bruch von 1280 hat das Shortszenario neutralisiert. Oberhalb von 1240 bleibt die Erholung weiterhin intakt

Wer unsere Analysen verfolgt, weiß,  dass wir für den zeitlichen Bereich um Herbst  2017 den Start von turbulenteren Zeiten erwarten. Speziell in den Aktienmärkten könnte hier ein längerfristiger Hochbildungsprozess einsetzten. Vor allem die europäischen Aktienmärkte werden davon zuerst betroffen sein. 

Es gibt kaum einen Index, der aus strukturtechnischer Sicht diese Einschätzung besser bestätigen könnte, als den Eurostoxx 50. Dieser Index hält sich seit dem Tief vom Jahre 2009 sehr exakt an den Fahrplan einer korrektiven Aufwärtsbewegung, die zumindest unserer Einschätzung nach, spätestens im Herbst 2017 sehr wahrscheinlich an ihre äußeren Ausdehnungsgrenzen gelangen wird.

Sehen wir uns den Index im langfristigen Bild an:
Wie bereits oben erwähnt, zeigt die gesamte Welle seit dem Tief vom März 2009 bei 1765 einen deutlich korrektiven Charakter, die spätestens bei 4550 ihr Ende finden muss(!). Ein Bruch von 4550 würde dieses Strukturszenario neutralisieren und den Alternativcount als neues Primärszenarion aktivieren, auf den wir an dieser Stelle nicht eingehen wollen. 
Die langfristige Einschätzung lässt sich noch weiter präzisieren. Auch ein Bruch von 4190 würde die Wahrscheinlichkeit für die Struktur gestrichelt rot sehr stark vermindern. Ein Bruch von 4190 würde einen Hinweis geben, dass mit dem prognostizierten Szeanrio etwas nicht stimmt. Aber ein Bruch von 4190 würde das Szenario noch nicht vollkommen neutralisieren. 
Sollte  4190 nicht überschritten werden, können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass nach Abschluss von gestrichelt rot, mindestens 2600 erreicht wird (gestrichelt blau).  Der Weg dorthin könnte sehr dynamisch ausfallen und panikgeladene Episoden beinhalten. 

Eurostoxx50 Wochenchart (Hier clicken zum Vergrößern)


Kurzfristiges Bild:
Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass die laufende Korrekturbewegung seit dem 08.05.2017 vom Hoch 3666 die Marke 3380 nicht unterschreiten wird, und der Eurostoxx bereits vorher wieder in Richtung des langfristigen Kursziels 3800 drehen wird. Das ist eine grobe Einschätzung. Doch auch diese Aussage lässt sich präzisieren.  Solange 3380 nicht unterschritten wird, ist ein Bruch von 3504 ein bullishes Signal, das einen Test von 3541 wahrscheinlich macht. Ein Bruch von 3541 aktiviert eine Bewegung in Richtung 3666. Sollte 3666 überschritten werden, rechnen wir mit einem dynamischen Kursschub in den Zielbreich 3800. Zwischen 3800 und 4190 muss dann mit der Ausformung des langfristigen Hochs gerechnet werden. Sollte 3380 unterschritten werden, wird das kurzfristige Primärszenario mit dem bullischen Kaufsignal neutralisiert. In diesem Fall müssten wir in der nächsten Analyse den Alternativcount besprechen.

Eurostoxx Tageschart (Hier klicken zum Vergrößern)


FAZIT:
Long, wenn 3380 nicht unterschritten wird und 3541 durchbrochen wird. Stop Loss 3379 und Kursziel im Bereich 3800-4100, wobei dieser Zielbereich in Abhängigkeit zur strukturellen Ausgestaltung der  blauen Aufwärtswelle kontinuierlich angepasst werden muss. Zeitlich kann zum Erreichen des Zielbereichs der Herbst 2017 ins Auge gefasst werden. 

Sollte sich die  langfristige Struktur (fett gestrichelt rot) im Wochenchart bestätigen und die von uns definierten langfristigen Triggermarken eingehalten werden (4550 wird nicht mehr überschritten, jedoch mindestens 3800 von der blauen Aufwärtswelle erreicht) wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit einen neuen Bärenmarkt einleiten, der bis 2022 gehen könnte.

Das bärische Langfristszenario lässt Verlustpotentiale offen, die jenseit der Vorstellungskraft der meisten Marktteilnehmer liegen. Fundamental betrachtet, könnte dies bis 2022 das Ende der herrschenden Wirtschaftsordnung, wie wir sie seit 1944 kennen, nach sich ziehen. Ob dieses Worst Case Szenario tatsächlich eintritt, kann wie immer, nur durch die laufende Aktivierung der strukturtechnischen Triggermarken bestätigt werden. 

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