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Rückblick:
Das Longsignal der letzten Analyse vom 22.07.2017 wurde nicht aktiviert. 3541 wurde nicht überschritten, jedoch 3380 unterschritten, womit das Longsignal neutralisiert wurde. Der Eurostoxx hat eine komplexe und sehr trickreiche Korrekturformation ausgeformt, die weit über die Mindestziele hinausgegangen ist.

Eurostoxx 2Std Chart (vergrößern)


Prognose kurzfristig:
Die Korrektur ging also in die Verlängerung und hat 3380 doch noch unterschritten. Ist sie damit ausgereizt oder besteht weiteres Verlustpotential? 
Wir gehen davon aus, dass die gesamte Struktur mit Start vom 8.5.2017 beendet wurde und der Eurostoxx jetzt das bullsiche Langfristszenario vollziehen wird.  Diese Einschätzung bleibt gültig, solange 3363 nicht unterschritten wird. Ein Bruch von 3363 würde das bullische Szenario neutralisieren und weitere Kursverluste wahrscheinlich machen. Man muss also auch als Bulle zwischenzeitlich noch Rückschläge bis 3363 einrechnen, was für kurzfristige Trader ein zu hohes Einstiegsrisiko vom derzeitigen Kursniveau darstellt.  Sollte die bullische Einschätzung Gültigkeit besitzen, ist es jedoch recht unwahrscheinlich, dass wir 3400 nochmals unterschreiten würden.
Wo liegen also günstige Reward/Risk Einstiegspunkt? Ideal wäre noch ein Pullback in den Bereich um 3380, doch es ist ungewiss, ob wir den noch bekommen. Sollte 3422 nicht mehr unterschritten werden, stattdessen 3488 überschritten werden, wäre dies ein sehr bullisches Signal, das einen weiteren Pullback in Richtung 3380 sehr unwahrscheinlich macht. In diesem Fall müsste man als Bulle den Trend nachjagen und innerhalb des Aufwärstrends nach günstigen Einstiegskursen suchen.

Eurostoxx Stundenchart (vergrößern)

Prognose langfristig:
Die langfristige Prognose der letzten Analyse bleibt gültig, nur dass sich die zeitliche Einschätzungen nach hinten verschieben. Kursziele und Triggermarken bleiben unverändert.