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Rückblick:

Der Longeinstieg bei 8664 war erfolgreich. Der Stop Loss 8390 hat gehalten und die Ziele 8800 und 9000 wurden erreicht.

Prognose:

Verbleibende Longpositionen können gehalten werden, Stop Loss wird auf 8594 nachgezogen.  Solange 8594 verteidigt wird, bleibt der Aufwärtstrend intakt, das nächste Etappenziel lautet 9238. Ein Bruch von 9238 setzt 9472 frei.

Ein Bruch von 8594 neutralisiert den Aufwärtstrend und aktiviert 8220 als nächstes Kursziel.  Hier befinden sich signfikante Unterstützungen. Wenn die  Zone  8220-8112   keinen Halt bietet, wird ein Bruch der 8000 Punkte Marke die Folge sein und den Nikkei mit hoher Wahrscheinlichkeit auf 6500 führen

Rückblick:

Wir haben in der letzten Analyse eine Erholung auf 9000-9250 eingerechnet, ehe der Nikkei seinen  Abwärtstrend mit Ziel 8300 fortsetzen sollte.  Doch die Erholung fiel schwächer aus,  die  Kraft der  Bullen war lediglich für eine kurze Seitwärtsbewegung um 8600 ausreichend, danach hat der Index umgehend das Ziel 8300 erreicht

Prognose:

Es gibt eine Chance zum Longeinstieg bei 8664 mit Stop Loss 8390.  Das erste Ziel lautet 8800. Gelingt es dem Nikkei in diesem Widerstandsbereich Stärke im Preis Zeit Muster zu zeigen,  führt ein Bruch von 8000 mit  hoher Wahrscheinlickeit zum nächsten Ziel bei 9000.

Die Stop Loss Marken im Nikkei bei  9744 und  9684 haben gehalten und das nächste Ziel bei 9000 mühelos erreicht.  Die restlichen Shortpositionen können im Gewinn aufgelöst  werden, eine Erholung bis in den Bereich 9000 ist Wahrscheinlich

Ein Überwinden des Widerstandsbereiches verlängert die Kraft der Bullen bis 9250.  Spätestens hier werden die Bären einen erneuten Verkaufsversuch starten.  Zwischen 9000 und 9250 muss verstärkt auf Schwächesignale geachtet werden. Nach Abschluss der Erholung ist ein weiterer Test der Unterstützung  8300 einzurechnen

Neutralisation erfährt diese Gefahr wenn 9250 überwunden wird.  Kursziele um 9600 rücken dann in den Bereich des Möglichen

Der Nikkei hat  mit dem  Bruch von 9444  die erwartete Ausbruchsbewegung vollzogen. Shortpositionen können zur Hälfte aufgelöst werden und der Stop Loss von  9744 auf  9684 nachgezogen werden.  Eine  temporäre Erholung ist nun sehr wahrscheinlich. Solange 9684 nicht überschritten wird, lautet das nächste Ziel 9000. 

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Der Nikkei befindet sich in einer Seitwärtsbewegung zwischen 9648 und 9444. Wir erwarten nach Abschluss der Konsolidierung eine dynamische AusbruchsbewegungEin Bruch von 9490 ist ein Alarmsignal, dann muss auf 9444 geachtet werden. Ein Bruch von 9444 ist ein Shortsignal mit Stop Loss 9744.

Solange 9490 nicht überwunden wird, kann noch von einer Trendfortsetzung aufrecht ausgegangen werden. Ein Bruch von 9648 gibt dem Index in der Folgebewegung Potential bis 9918

Der Nikkei hat nach der letzten Analyse die Schwäche fortgesetzt. Den Shortpositionen seit 9800  wurde zwar  Zeit für Gewinnminahmen eingeräumt , der ewartete Dowmove  ist allerdings kürzer ausgefallen, als erwartet.  Das Tief wurde bereits  bei 9400 ausgeformt. Mit dem Überwinden von 9830 wurde Short neutralisiert. 

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In der letzten Nikkei Analyse am 22.03.2011 haben wir eine  Verkaufsbewegung vorhergesagt.  Der Nikkei hat  daraufhin eine Abwärtsbewegung gestartet und ist  auf ein Niveau von 9300 Punkten zurückgefallen, ehe ein erneuter Anlauf auf 9800 Punkte gestartet wurde.

In der letzten Analyse haben wir die obere Auslaufzone der Aufwärtsbewegung  bei 9830 vorhergesagt. Der Nikkei ist dort am 01.04.2011 auf Widerstand gestossen und hat  eine erneute Verkaufsbewegung eingeleitet.

Nun muss es sich zeigen, ob das bärische Primärszenario seine Dynamik entfalten kann.  Dieses ist seit dem prognostizierten Tief im Bereich  8300  aktiv und sieht   nach Abschluss der  Erholungsbewegung einen weiteren, starken Downmove vor.  Shortpositionen können mit einem engen Stop Loss bei 9830 abgesichert werden, darüber erfährt  das bärische Szenario eine deutliche Wahrscheinlichkeitsverminderung.

 


 

Nachdem der Nikkei in der prognostizierten Unterstützungszone 8000-83000 den Rebound eingeleitet hat, befindet sich der Index in der programmierten Erholungsbewegung und ist nun in die anvisierte Widerstandszone 9500-9700 vorgedrungen.  Wir schätzen nun die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Verkaufsbewegung als gesteigert an. Die  äußere Auslaufzone der Erholung liegt bei 9830,  spätestens dort ist mit einem erneuten  Markteintritt der Bären zu rechnen. Wenngleich auch viele Marktteilnehmer auf einen Test der 10.000 Punkte Marke warten, erachten wir dieses Szenario als unwahrscheinlich.

Bestätigung findet die Schwäche, wenn die Unterstützungszone bei 9480 unterschritten wird. Erster Zielbereich liegt bei 9000 Punkten. Wie in den vergangenen Analysen festgehalten, sehen wir die Gefahr für einen erneuten Downmove auf 8000 als  nicht gebannt.

Der Nikkei steuert weiterhin unseren Zielbereich für die Erholung an : 9500-9700 . Die Situation ist unverändert, nach Beendigung der Erholungsphase schätzen  wir die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten, starken Downmove als hoch ein.

Vorzeitige Schwäche wird eingeleitet, wenn 9136 unterschritten wird.  Die nächste Auffanglinie befindet sich dann bei 8911. 

Der Nikkei hat in der Reboundzone (8000-83000) zur Kurserholung angesetzt. Eine Fortsetzung der Kursstabilisierung ist in den nächsten Handelsstunden einzurechnen. Ein Überwinden der Marke 9230 ermöglicht eine weitere Erholungsbewegung bis 9500-9700.

Wir halten jedoch das Überschreiten der 10.000 Marke als ausgesprochen unwahrscheinlich. Das Primärszenario zeigt nach Beendigung der Erholungsphase wieder deutliche Kursverluste an , mit  Zielen unterhalb von 8000 Punkten

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Viele der  gestrigen Einschätzungen  haben sich leider bestätigt.  Wenngleich die Nachrichtenlage noch immer unklar ist,  die japanische Regierung  widersprüchliche Informationen veröffentlicht und Beschwichtigungsversuchte betreibt, deuteten  die  Indizien bereits gestern darauf hin, dass die Situation in Fukushima I nicht mehr  einzudämmen ist.  Heute kam es zu einer weiteren  Explosion auf dem Gelände  im Reaktorgebäude 3, die Kühlung im Reaktor 2 ist ausgefallen und ein Feuer in Reaktor 4 ausgebrochen. Es wird deutlich, dass  sich die Schäden am AKW ausweiten, eine Kernschmelze vor sich geht (offiziell noch nicht bestätigt) und mit weiteren Strahlenbelastungen zu rechnen ist, Noch immer sind Techniker vor Ort, die einer tödlichen Strahlendosis ausgesetzt sind. Auch in Fukushima II tretet Strahlung aus (womöglich 400fache Belastung im näheren Umkreis), die ständigen Nachbeben, (heute bis zu Stärke 6) schwächen die  Strukturen gefährdeter  AKW's.
 

Nun droht  Nordwind eine mögliche radioaktive Wolke nach Tokio zu tragen, prognostizierte Regenfälle werden den Fallout im Stadtgroßraum zusätzlich verstärken. Eine Massenpanik bleibt bislang noch aus, die Japaner reagieren  diszipliniert, ja beinahe scheint ihr Verhalten staatlich konditioniert.   Doch es dringen  immer häufiger   Stimmen durch, dass sich das Volk  von  der Informationspolitik der Regierung  getäuscht und betrogen fühlt.  Skandalös ist auch die Hilflosigkeit der IAEA , die nicht zur Aufklärung der Situation beitragen konnte, und die Gefährdung der Menschen nicht minderte.

 
Die atomare Krise  hat die schrecklichen Ausmaße der  worst case Szenarien  angenommen  und damit auch den befürchteten Ausverkauf im Nikkei gestartet, der die wirtschaflichen Folgen für Japan nun in die Aktienkurse einpreist. Wenngleich die BOJ mit der Rekordsumme von 180 Mrd Dollar den Markt zu stützen versucht, schnürt die Angst der Marktteilnehmer vor  unkalkulierbaren  Konsequenzen auf die Konjunktur  nun einen dynamischen  Sell Off.  Wie bereits gestern festgehalten wurde, spielt die unglückliche Strategie der japanischen Regierung  hierbei womöglich eine Schlüsselrolle. Eine klare und gerade Linie der Regierung hätte hier vielleicht das Signal  transportiert, auch im  undenkbarsten aller Notfälle, trotzdem Herr der Lage zu sein. Das Versäumnis in der nuklearen Krise für Transparenz zu sorgen, hat nicht nur die Bedrohung für die Bevölkerung erhöht, sondern auch die Marktteilnehmer verunsuchert, die ihr Kapital nun in Panik abziehen.
 
Das negative  Bild wird auch durch die technische  Betrachtung auf den Nikkei bestätigt. Der Verkaufsdruck zeigt noch keine Abschwächung, auf der Suche nach griffigen Unterstützungen, werden wir frühensten im Bereich 8300 fündig. In der  8000er Zone ist die Wahrscheinlichkeit für eine Erholung dann gesteigert. 

 

13.03.2011 - 11:00 MEZ

Die atomare Krise in Japan hat das Potential, sich zu einer der verheerendsten Katastrophen in der Geschichte eines industrialisierten Landes zu entwickeln. Bislang ist die Lage in Fukushima  I unklar und die Nachrichtenlage widersprüchlich. Soweit sich die vorhandenen Informationen deuten lassen, ist die nuklearen Kettenreaktionen im Reaktor 1 außerhalb der menschlichen Kontrolle. Eine Wiederinbetriebnahme eines nachhaltig stabilen Kühlsystems  ist in Anbetracht des fortgeschrittenen Schadens  unwahrscheinlich, vielmehr muss der  Kühlsystemausfall weiterer Reaktoren erwartet werden. Wenn eine Kettenreaktion im Ausfall technischer Systeme eingeleitet wurde, ist  die weitere Freisetzung radioaktiven Materials nicht mehr zu verhindern. Die  Kontamination des Geländes wird weitere Notfallmaßnahmen und Reparaturarbeiten erschweren. Beim Zusammenbruch einer der betroffenen Reaktorhüllen und einer Diffusion des radioaktiven Materials in die Umwelt, drohen katastrophale Konsequenzen für Mensch, Umwelt und Ökonomie. Bei dem  Bestand an nuklearem Inventar in Fukushima ist mit einer Strahlenbelastung zu rechnen, die Tschernobyl übersteigt. Weite Teile der nordöstlichen Insel Japans könnten dann für Generationen unbewohnbar und wirtschaftlich unnutzbar sein. Je nach Wetterlage  ist ein baldiger atomarer Niederschlag auf dicht bevölkerte Regionen zu befürchten, wie in das 200 Kilometer benachbarte Tokio, mit 35 Millionen Einwohnern. Selbst wenn die radioaktiven Wolken nicht in die höhere Atmosphäre gelangen, muss mit einer  Strahlenbelastung im weiten Teilen der Region gerechnet werden. 

Wenn sich die atomaren Kettenreaktionen nicht mehr unter Kontrolle bringen lassen und sich die Schäden in Fukushima ausweiten, wird  der Austritt radioaktiven Materials über einen längeren Zeitraum der Fall sein. Wie lange dessen Eindämmung dauern wird, ist  noch gänzlich unklar. Zusätzlich dringen auch Störfälle in Fukushima II ,Tokai und Onagawa nun an die Öffentlichkeit und  teilweise, schwere technische Mängel aufgrund krimineller Praktiken des Betreibers.  Geologen schätzen die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Stärke 7 Beben auf 70%, was auch eine erneute  Tsunami Bedrohung  bedeuten würde und damit die Instabilität bereits gefährdeter technischer Systeme weiter fördern könnte. Im schlimmsten Fall droht die Kernschmelze in mehreren AKW's und eine flächendeckenden Strahlenbelastung des Landes. Die Strategie der japanischen Regierung, widersprüchliche Informationen über den Zustand der bedrohten Reaktoren zu veröffentlichen, erschwert die Möglichkeiten, sich auf die Ausmaße der Katastrophe vorzubereiten. Bis jetzt reagiert das Volk noch besonnen. Trotz, oder gerade aufgrund der  offensichlich verlogenen  Beschwichtigungsversuche der Regierung, scheinen Panik, Flucht und Hamsterkäufe in breiten Teilen der Bevölkerung  aber nicht mehr abwendbar zu sein, sobald der erste Schockzustand an Dominanz verliert.

Die  menschliche Tragödie bedingt durch die seismische Verwüstung und den Tsunami übersteigt bereits jetzt unser Fassungsvermögen. Die Zerstörungswucht  und das Ausmaß des verursachten  Leides wird das Bewusstsein Japans über lange Zeit  prägen. Im Angesicht der humanitären Dimension scheinen Gedanken über die  wirtschaftlichen Auswirkunten für Japan im Augenblick unangebracht. Doch die ökonomische Regeneration wird, wie die psychologische Aufarbeitung, die Energie der Menschen unweigerlich in Anspruch nehmen. Für Japans Wirtschaft, die ohnehin um Wachstumsimpulse kämpft, bedeutet diese Naturkatastrophe zusätzliche Belastungen. Die  Infrastruktur  wurde hart getroffen,  Produktionskapazitäten reduziert und es wird Jahre dauern, bis sich die Ökonomie von diesem Schlag erholen wird.  Die langfrisigen Belastungen für den japanischen Gesundheitssektor in Folge einer atomaren Verseuchung der Bevölkerung sind noch unschätzbar und stehen in direkter Verbindung mit den weiteren Entwicklungen der nuklearen Krise.

Selbst wenn es gelingen sollte, die Ausmaße der drohenden atomaren Katastrophe einzudämmen, werden die Folgen auch am  japanischen Energiemarkt spürbar sein. 30 % der Energie bezieht Japan aus Atomkraftwerken. Die Schwächung der Atom-Lobby, die Erhöhung der Energiepreise und eine drohende Energieknappheit lassen große Belastung für die japanische Konjunktur erahnen. Eine weltweite Diskussion um den Ausstieg aus der Atomenergie dürfte bevorstehe, welche die Energiepreise zusätzlich anheizten und ohnehin schon bestehende Inflationsängste der Menschen weiter schnüren wird.

Wenngleich bislang noch fundierte Zahlen fehlen, ist zu befürchten, dass die Schäden der japanischen Katastrophe in der Größenordnung von hunderten Milliarden Dollar liegen. Die mangelnde Transparenz der japanischen Regierung in Bezug auf Fukushima und der resultierende Vertrauensverlust tragen zur Verunsicherung der Individuen bei und lassen panikgeladene Reaktionen  der Märkte erwarten. Der Abzug internationalen Kapitals könnte im  Nikkei einen Sell off einleiten, der den asiatischen Raum in seiner Gesamtheit schwächt und sich in weiterer Folge auf die Märkte Europas und Amerikas übertragen wird. Besonders betroffen  werden die Aktien der  involvierten Versicherer und Rückversicherer sein.

Im Angesicht der unklaren Entwicklung der  Fukushima Krise und ihrer bislang noch unschätzbaren Folgen, werden die Märkte ein worst case Szenario in Betracht ziehen, in dem Japan in eine gravierende, wirtschaftliche Krise verfällt. Die Kombination  mit   aufflammenden Sorgen um eine Beeinträchtigung der globalen Konjunktur, werden  die kommende Handelswoche von  Verkäufen prägen, mindestens solange, bis Klarheit über die Atomkraftwerke in Japan herrscht.    

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