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Dieser Text erschien ursprünglich auf www.Gann-Institute.com


 

Neue Physik (von Oliver Sorin)

Das Lehrgebäude der Physik steht auf zwei Grundsäulen, der Relativitätstheorie im Makro- und der Quantentheorie im Mikrokosmos. Im achtzehnten Jahrhundert dachte man sich in greifbarer Nähe, alle Naturereignisse mit der klassischen newtonschen Mechanik in absehbarer Zeit beschreiben zu können. Raum und Zeit dienten dabei als konstante Bühne, auf der sich die physikalischen Grundkräfte nahtlos zusammenfügten. Das Bild vom Universum einer perfekten deterministischen Maschine erreichte gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts seinen Höhepunkt, erst Einstein revolutionierte 1905 dieses Denken mit der speziellen Relativitätstheorie. 

Fast zeitgleich mit der Relativitätstheorie entwickelte sich die Quantentheorie, die den Einblick des Menschen in die mikroskopische Welt revolutionierte und bisherige Ansichten über die materielle Welt in Frage stellte. Ihr Formalismus entzieht sich bis heute einer zufrieden stellenden Interpretation und wirft weitreichende Fragen nach der wahren Natur von Realität auf. Eine grundlegende Erkenntnis der Quantentheorie ist der Welle-Teilchen-Dualismus. Im Doppelspaltexperiment zeigt sich, dass Quantensysteme auch einen typischen Wellencharakter besitzen. Aus dem Welle-Teilchen Dualismus ergibt sich als Konsequenz die Heisenbergsche Unschärferelation, wonach es unmöglich ist, den Ort und Impuls eines Teilchens zeitgleich exakt zu bestimmen. Je genauer der Ort eines Teilchens gemessen wird, desto ungenauer kann der Impuls bestimmt werden und umgekehrt. Im Gegensatz zur klassischen Physik, in denen Messgrößen wie Ort und Impuls unabhängig sind, legt in der Quantenmechanik der Wert des Ortes eines Quantensystems dem Wert des Impulses eine Einschränkung auf und umgekehrt.

Ein weiteres Phänomen der Quantenmechanik ist das Prinzip der Superposition und bezeichnet die Überlagerung von Eigenzuständen einer Messgröße. Das Prinzip der Superposition beschränkt sich nicht auf Zustände eine Systems, sondern kann auch Zustände mehrerer Systeme umfassen. Dies führt zu einer zentralen Erkenntnis der Quantentheorie in Bezug auf ein holistisches Weltbild, nämlich dem Prinzip der Quantenverschränkung. Bei Messung weisen zwei Teilchen selbst bei beliebiger Entfernung voneinander abhängige Eigenschaften ohne zeitliche Verzögerung auf, wie beispielsweise Spinzustand. Damit verstößt die Quantentheorie offensichtlich gegen die Alltags-Wahrnehmung und einigen vertrauten Prinzipien der physikalischen Realität wie Separabilität und Lokalität, wonach Objekte eine von einander unabhängige Existenz besitzen, sofern diese räumlich von einander getrennt sind und Interaktion sich maximal mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten kann. 

Zahlreiche namhafte Größen der Physik von Planck, Pauli, Schrödinger, Bohm, Heisenberg bis Einstein sahen sich durch die Entdeckungen der Quantenmechanik veranlasst mit philosophischen Fragen auseinanderzusetzen und erkannten, dass die modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse sehr wohl vereinbar mit der mystischen Weltschau sind. Auch Max Planck beschäftigte sich mit der Beziehung von Religion und Naturwissenschaft und kommt zu dem Schluss, dass sie sich nicht wiedersprechen, sondern einander bedingen. „Wohin und wie weit wir also blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten volle Übereinstimmung. (Max Planck in Dürr, Physik und Transzendenz, S.38) Auch Einstein sah keinerlei Widerspruch zwischen Wissenschaft und Religion. Die kosmische Religiosität sei „die stärkste und edelste Triebfeder wissenschaftlicher Forschung (Einstein in Dürr, Physik und Transzendenz, S.70).“ Sir James Jeans vertrat: „Heute ist man sich ziemlich einig darüber, und auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fast einig, dass der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Wirklichkeit zufließt; das Weltall sieht allmählich mehr wie ein großer Gedanke als wie eine große Maschine aus. Der Geist erscheint im Reich der Materie nicht mehr als ein zufälliger Eindringling; wir beginnen zu ahnen, dass wir ihn eher als Schöpfer und Beherrscher des Reiches der Materie begrüßen sollten (Jeans in Dürr, Physik und Transzendenz, S. 64). Und selbst Sir Arthur Eddington vertrat die Auffassung: "Der Stoff aus dem die Welt besteht ist geistiger Stoff".

Anhänger des neuen Paradigmas sind der Auffassung, das das mechanistisch-materialistische Weltbild und die Vorstellung von festen unzerstörbaren Teilchen als Urgrund aller Manifestationen von der modernen Physik revidiert wurde, indem sie gezeigt hat, dass die subatomare Welt nicht in ihre Bestandteile zerlegt werden kann. Tatsächlich hat die Quantentheorie den Begriff des Festkörpers wie er in der klassischen Physik gebraucht wird, zerstört. So schreibt der renommierte Kernphysiker und Träger des alternativen Nobelpreistitels Hans Peter Dürr, in seiner Potsdamer Denkschrift: „Astelle der bisher angenommenen Welt, einer mechanistischen, dinglichen (objektivierbaren), zeitlich determinierten ‚Realität’ (lat. res = Ding) entpuppt sich die eigentliche Wirklichkeit (eine Welt, die wirkt!) im Grunde als ‚Potenzialität’, ein nicht-auftrennbares, immaterielles, zeitlich wesentlich indeterminiertes Beziehungsgefüge, das nur gewichtete Kann-Möglichkeiten, differenziertes Vermögen (Potenz) für eine materiell-energetische Realisierung festlegt. Die klassische Realität des materiell-objekthaft Getrenntem ergibt sich erst durch eine vergröbernde Ausmittelung aus der potentiellen, ganzheitlichen, zeitlich wesentlich offenen, immateriellen Allverbundenheit.“  

Mit der Quantentheorie haben Atomismus und Materialismus viel von ihrer Glaubhaftigkeit eingebüßt und so verwundert es nicht, wenn eine wachsende Zahl von einen Paradigmenwechsel innerhalb ihres eigenen Glaubenssystems durchmachen, und berühmt sind, wieder eine Brücke zu den spirituellen Lehren aufzuschlagen. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist der Atomphysiker Fritjof Capra der in „Das Tao der Physik“ die Parallelen zwischen den Begriffen der modernen Physik und den Grundprinzipien der fernöstlichen Philosophien beschrieb. Capra betont, dass die beiden Fundamente der Physik des zwanzigsten Jahrhunderts, die Quantentheorie und Relativitätstheorie uns zwingen, die Vorstellungen eines mechanisch-materiellen Universum aufzugeben und die Welt auf eine ähnliche Weise zu betrachten wie die Mystiker aller Zeitalter und Traditionen dies taten. Ein weiterer Physiker dessen Weltbild sich über die Jahre gewandelt hat, ist der aus Indien stammende Quantenphysiker Amit Goswami. Sein Buch „Das bewusste Universum“ wird von vielen als Weiterführung von Capras Pionierarbeit angesehen. Er beschäftigt sich darin vertiefend mit den Paradoxien der Quantentheorie und den daraus möglichen Auswirkungen auf unser Glaubenssystem und unseren Vorstellungen von Bewusstsein und Realität. Auch Goswami vertritt, dass uns die Quantentheorie nötigt den materialistischen Realismus aufzugeben und eine Weltbild anzunehmen, dass an die alten mystischen lehren und spirituellen Traditionen anknüpft. 

Zahlreiche Autoren beschäftigen sich heute mit alternativen physikalischen Ansätzen und der Verbindung von moderner Wissenschaft und den alten mystischen Lehren und spirituellen Traditionen, wie beispielsweise Ervin Laszo „Das fünfte Feld“, Michael Talbot „Das Holographische Universum “, Christina T. Kohl „Buddhismus und Quantenphysik“, Jörg Starkmuth „Die Entstehung der Realität“, Lothar Schäfer „ Versteckte Wirklichkeit: Wie uns die Quantenphysik zur Transzendenz führt“, Allistair Rae „Quantenphysik ,Illusion oder Realität“ Paul W. Davies „Der Plan Gottes. Die Rätsel unserer Existenz und die Wissenschaft“ Thomas Görnitz „Quanten sind anders“ und „Der kreative Kosmos“, Gary Zukav „Die tanzenden Wu Li Meister, die Arbeiten von Hans Peter Dürr und vieler anderer

Unter den bedeutsamen Physikern des 20ten Jahrhunderts zählt David Bohm zu den schärfsten Kritiker des materialistischen Paradigmas. Er identifiziert das fragmentarische Weltbild als eine der Hauptursachen für die Probleme der modernen Welt wie maßlose Umweltzerstörung und rücksichtsloses Ego-Denken. Sein Werk ist stark von der Bemühung geprägt, die fehlende Fähigkeit zu ganzheitlichem Denken durch einen holistischen Ansatz in der Physik überwinden zu können. Seine Theorie der Impliziten Ordnung stellt neben Geoffrey Chew Bootstrap Theorie vielleicht einen der außergewöhnlichsten Versuche da, unser physikalisches Denken zu revolutionieren. (Bohm D., Wholeness and the Implicate Order)

Aber auch die Theorien von Burkhard Heim, Jack Sarfatti oder William Tiller bieten die Möglichkeit, Wissenschaft mit östlichen Denkweisen zu verbinden. In Tillers Modell eines elfdimensionalen Universums spielen feinstoffliche Felder des Vakuums eine große Rolle, die als Vermittler zwischen der astralen und materiellen Ebene fungiert. Tiller ist intensiv darum bemüht, spirituelle Aspekt der menschlichen Existenz, feinstoffliche Lebensenergiekonzepte alter Geheimlehren sowie bisher unerklärbare Phänomene der Parawissenschaften und der Transpersonalen Psychologie, in ein neues physikalisches Weltbild zu integrieren, in dem Bewusstsein ein fundamentaler Bestandteil der Realität ist.

Ein interessantes Modell das eine Annäherung der Physik an die Rätsel um Bewusstsein ermöglichen könnte, stammt vom finnischen Physiker Matti Pitkänens. In seiner neuartigen Kosmologie, der eine achtdimensionale Raumgeometrie (die Topologische Geometrodynamik) zugrunde liegt, sind magnetisierte Wurmlöcher fundamental für die Bildung von Leben. Aufbauend auf John Wheelers Arbeiten über Wurmlöcher als mikroskopische Verbindungskanäle durch den Hyperraum, entwickelte Pitkänen eine Theorie, wonach die DNA über magnetisierte Wurmlöcher raum und zeit frei durch höhere Dimensionen des Hyperraums kommunizieren könne. Auf diese Weise entstehe ein Bewusstseinsnetzwerk des Lebens (Pitkänen, M.: Wormholes and possible new physics in biological length scales.)

Zu den faszinierendsten Theorien der Neuen Physik gehört die Global Scaling Theorie, vom deutschen Physiker und Mathematiker Hartmut Müller. Sie beschreibt das Universum als ein begrenztes gravitatives Kettensystem, das sich in Eigenschwingung auf verschiedenen maßstäblichen Ebenen (scaling layers) befindet. Müller postuliert die Existenz einer global stehenden Vakuumkompressionswelle, die das Universum auf der logarithmischen Gerade zur Schwingungen anregt. Es ist möglich, die Gesetzmäßigkeiten des gravitativen Hintergrundfeldes in der Natur nachzuweisen. Bereits L. Tshislenko bewies anhand der Untersuchung von zigtausenden Tier- und Pflanzenarten, dass sich die biologisch bevorzugten Wertebereiche für Größe und Gewicht der Arten, auf einer logarithmisch geeichten Skala nicht gleichmäßig verteilen, sondern in gleichen Abständen wiederholen. Körpergrößen von Organismen belegen auf der logarithmisch geeichten Skala die Knotenbereiche mit den Abschnitten (24±1), (27±1), (30±1), (33±1), (36±1) und (39±1). 
Die Lücken auf der logarithmischen Gerade mit den Abschnitten (25±1), (29±1) und (32± 1) sind nicht belegt. (Eichmaß Comptonsche Wellenlänge des Protons). Die Massen von Organismen nehmen auf der logarithmischen Gerade die Knotenpunktbereiche mit den Abschnitten (24±1), (27±1), ( 30±1), (33±1), (36±1), (39±1), (42±1), (45±1), (48±1), (51±1), (54±1), (57±1), (60±1), (63±1), (66 ±1), (69±1), (72±1) ein. (Eichmaß Masse des Protons ) (Quelle: Global Scaling Theorie – raum und zeit special 1, Ehlers Verlag, Wolfratshausen 2004) Die globale Harmonie umfasst mit Atomen, Organismen, Pflanzen, Tiere, Planeten und Galaxien sowohl Mikro- als auch Makrokosmos.  

Die Global Scaling Theorie ist ein Beispiel dafür, wie wir durch alternative physikalische Ansätze einen ganzheitlichen Blick auf die Existenz und den Kosmos erhaschen können. Auch Müller hat bisher versucht, die Neue Physik mit unterschiedlichen Forschungsgebieten, wie beispielsweise der Biophotonentheorie in Zusammenhang zu stellen, um damit auch ein besseres Verständnis für alte Kulturen und ihre spirituelles Erbe, als auch für alternative Heilansätze wie die Akkupunktur, Homöopathie oder Radionik zu ermöglichen.

 


 

Literatur

Battista John R., Bohm David, Capra Fritjof, und Wilber Ken - Das holographische Weltbild. 
Bohm David- Die implizite Ordnung. Grundlagen eines dynamischen Holismus.
Bohm David- und Peat F. David Das neue Weltbild. Naturwissenschaft, Ordnung und Kreativität.
Becker Volker J- Gottes geheime Gedanken. 
Capra Fritjof - Das Tao der Physik 
Capra Fritjof - Wendezeit
Capra Fritjof, Davies Paul, Lovelock James, und Sheldrake Rupert- Der wissende Kosmos 
Dürr Hans-Peter- Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen
Fischer Ernst P.- Brücken zum Kosmos. Wolfgang Pauli zwischen Kernphysik und Weltharmonie 
Greene Brian - Der Stoff, aus dem der Kosmos ist. Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit  
Görnitz Thomas und Görnitz Brigitte - Der kreative Kosmos. Geist und Materie aus Information 
Görnitz Thomas - Quanten sind anders. Die verborgene Einheit der Welt
Jung, Carl Gusta v-Synchronizität, Akkausalität und Okkultismus
Kaku Michio - Im Paralleluniversum 
Kaku Michio - Hyperspace. Eine Reise durch den Hyperraum und die zehnte Dimension 
Kaku Michio und Trainer Jennifer -Jenseits von Einstein. Die Suche nach der Theorie des Universums 
Kohl Christian T. - Buddhismus und Quantenphysik. Die Wirklichkeitsbegriffe Nagarjunas und der Quantenphysik 
Kuhn Thomas S.- Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen 
Kuhn Thomas S.- Die Entstehung des Neuen. Studien zur Struktur der Wissenschaftsgeschichte. 
Kuhn Thomas S.- Die kopernikanische Revolution
Leary Timothy - Höhere Intelligenz und Kreativität 
Lovelock James - Gaia: Die Erde ist ein Lebewesen. Anatomie und Physiologie des Organismus Erde.
Lovelock James - Das Gaia- Prinzip. Die Biographie unseres Planeten.
Oshman - Energiemedizin. Konzepte und ihre Wissenschaftliche Basis
 Randall, Lisa- Verborgene Universen. Eine Reise in den extradimensionalen Raum
Russell Peter- Im Zeitstrudel. Die atemberaubende Erforschung unserer Zukunftschancen
Russell Peter- Quarks, Quanten und Satori
Russell Peter- Der direkte Weg. Transzendentale Meditation nach Maharishi Mahesh Yogi Pioniere für einen neuen Geist in Beruf und Business. Die spirituelle Dimension im wirtschaftlichen Handeln 
Russell Peter- Die erwachende Erde. Unser nächster Evolutionssprung.
Russell Peter- Alles ist beseelt 
Rees Martin- Vor dem Anfang 
Wilber, Ken- Eine kurze Geschichte des Kosmos.
Wilber, Ken- Eros, Kosmos, Logos. Eine Jahrtausend-Vision.
 Young, Arthur M-Der kreative Kosmos. Am Wendepunkt der Evolution. 
 Zukav Gary- Die tanzenden Wu Li Meister 
Zeilinger Anton- Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik

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Research - Science

Syrien: Zwischen Propaganda, Imperialismus und Systemverfall

Bereits in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der einflussreiche Globalstratege Zbigniew Brzezinski die Bedingungen für die amerikanische Weltherrschaft skizziert.  In "The Grand Chessboard" beschreibt er die Zukunft des amerikanischen Imperialsmus auf Basis militärischer Übermacht und kultureller Assimilation. Wirtschaftliche Überlegenheit wird durch global agierende Megakonzerne gesichert. In Anbetracht des Ölfördermaximus muss sich der geostrategische Imperialmsus auf Eurasien konzentrieren.  Nur wer die Kontrolle über Eurasien erlangt, kann die Entwicklung anderer Länder  behindern, und die Vormachtstellung zementieren. Brzezinski machte in der Vergangenheit an zahlreichen Stellen deutlich, dass bei der Umsetzung der Pläne Menschenleben keine Rolle spielen. Auch wenn die Zahl der Kriegstoten in die Millionen geht, auf dem Schachbrett des globalen Machtkampfes zählen sie nur als Bauernopfer.  
 
Das Project for New American Century (PNAC), mit Politgrößen wie Rumsfeld, Cheney und Wolfowitz,  formulierte zur Jahrtausendwende ähnlichen Ziele: Die totale Überlegenheit Amerikas, die Bekämpfung der Konkurrenten wie Russland und China und ökonomische sowie kulturelle Hegemonie. Wichtige Länder auf dem Speißeplan wurden festgelegt: Afghanistan, Irak, Syrien und Iran.  Für die amerikanischen Vorherrschaft sei es notwendigdas Militär enorm aufzurüsten und zu modernisieren.  Der Plan bekam den Namen Rebuilding Americas Defense. Und wie Brzezinski, kam auch das PNAC bereits vor dem 11. September 2001 zum Schluss, dass, um erfolgreich zu seinder amerikanische Imperialismus ein gewaltiges Trauma, wie ein neues Pearl Harbor, benötigen werde.  Nach dem Kalten Krieg bräuchte man einen neuen Feind. Ohne ihn würde die Transformation des Militärs ein sehr langwieriger Prozess werden, so der damalige Konsens
 
Wer  Papiere von Kissinger, Brzezinski und PNAC Mitgliedern wie  Kagan studiert, wird auf die weltpolitischen Ereignisse der letzten 12 Jahre und auch auf die Syrienkrise, vielleicht eine andere Sichtweise erhalten. Zu Beginn mag Wes Clark weiterhelfen: "Wir zerstören 7 Länder in 5 Jahren:  Irak, LybienLibanon, Somalia, Sudan, Syrien und Iran."
 
 
    
 
Syrien: Zwischen Propaganda, Imperialismus und Systemverfall
 

Cote d' Azur Lifestyle, stabile Ungleichgewichte und transpersonale Hoffnungen


Mein letzter Aufenthalt an der Cote d' Azur hat mich mehr denn je zum Grübeln gebracht, wie sich die Zukunft der Lifestyle Monokultur in den nächsten Jahren gestalten wird. Vor allem in Anbetracht der ökonomischen Entwicklungen der Eurozone, mit Rezession/Depression, Massenarbeitslosigkeit, dem strukturell ungelösten Währungsproblem, den wachsenden Staatsverschuldungen, der wachsenden EZB-Bilanz und dem Crash gefährdeten Finanzsystem, stellt man sich die Frage, was für ein grausames Spiel hier eigentlich abläuft.

-> zum Artikel 

Habsucht und Kapitalismus

Gier ist geil heißt es in einem Artikel auf Welt.de, den Gier habe uns den Wohlstand gebracht. (link) Trotz aller Krisen, am Ende werde der Kapitalismus siegen und die Kritiker im Orkus der Geschichte verschwinden, so die Meinung des Autors.

Ist es wirklich so einfach? Ist unsere Welt derartig simpel gestrickt, dass wir uns auf die Gier verlassen dürfen und am Ende wird sich alles zum Guten wenden? Leitet uns die Habsucht als unsichtbare Hand in die bestmögliche Welt und in das Nutzenmaximum aller Individuen? Oder haben wir den Bezug zur Realität bereits vollkommen verloren, uns in eine Krankheit verirrt, und steuern blind auf unser  Verderben zu? Die Schuldenkrise ist ein ausgezeichnete Gelegenheit, um über diese Fragen zu reflektieren.

 

Gedanken zur „Eurokrise“

Fiatsystem, Hierarchiepathologien und Instabilität


Historisch betrachtethaben ungedeckte (Papier)Geldsyteme einen kurzen Lebenszyklus. Minsky hat erkannt, dass im Fiat-System die Schwingungsamplituden der Boom- Burst-Sequenzen zunehmen und Krisen immer größere Instabilität verursachen, solange, bis ein kritischer Wert überschritten wird und das Ponzi Scheme kollabiert. Wenn der finale Minsky Moment eintritt, favorisieren die Systemadministratoren, wie die Geschichte zeigt, zwei Wahlmöglichkeiten: Entweder sie rotten die Menschen mit Krieg millionenfach aus oder sie streichen Verbindlichkeiten, verkürzen die Soll-Haben Bilanz und booten das System neu.
 

 

SCIENCE

Economics

Tax Theory

Economic Policy

Transpersonal Psychology

New Physics

Integral Theory

Verschwörungstheorien, Neue Weltordnung und transpersonale Evolution

 

In den letzten 10 Jahren haben sich im Internet Verschwörungstheorien explosionsartig verbreitet. In diesem Artikel werden einige der bekanntesten Theorien  vorgestellt, die einen Bezug zur ökonomischen und psychosozialen Entwicklung habenIm Anschluss werden einige Gedanken angestellt, welche Verbindungen zur  westlichen Systemkrise und zur transpersonalen Bewusstseinsentwicklung bestehen.

1.  Verschwörungstheorien

2. Die Suche nach Hintergründen

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