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Lifestyle:  2010 DJ-Mag  Top 100 DJ’s

Platz 1

Sie ist wieder raus: die jährliche Dj-Mag Liste der internationalen Top 100 DJ's. Gestern war es wieder gewiss, Platz 1 geht  im Jahr 2010 zum Vierten mal in Folge an  den Trance-Vertreter Armin Van Buuren (link wikipedia, link youtube). Das  ist wirklich Rekord, noch erstaunlicher jedoch ist, dass es ihm abermals gelang  den Industrie Giganten David Guetta auf Platz 2 zu verweisen.

Die  Liste hat bei  Elektro-Fans, Veranstaltern und Szenebeobachtern ein hohes GewichtDoch Leserumfragen  wie die des  britischen Magazins DJ-Mag werfen in der Gemeinde auch hitzige Diskussionen über die tatsächliche Aussagekraft  aus. Spiegeln  sie eine gerechte Kardinalskala der Leistungsfähigkeit der Künstler und der Qualität ihrer Arbeit wieder?  Insider werfen der niederländischen Nummer 1 vor, die Platzierung beruhe vor allem auf einer geschickten Internet-Marketingstrategie und habe wenig mit der Qualität seiner Arbeit zu tun.

Van Buurens Popularitätsschub der  letzten 5 Jahre geht zweifelsfrei zu großen Teilen auf seinen wöchentlichen Radio Broadcast  A State Of Trance zurückEs handelt sich dabei um eine sonntägliche Zusammenstellung der  beliebtesten Elektro-Tracks  und "hottest" DJ's weltweit.  Die durchschnittliche Verweildauer eines Hörers soll  bei über drei Stunden liegen, während der  Marktführer Radio one (mit dem legendären Pete Tong)  es gerademal auf 45 Minuten bringen soll.  Mit  über 450 Ausgaben läuft  ASOT nun seit 8 Jahren über 450 Folgen sind abgedreht und das Wachstum ist enorm, Angaben zu Folge sollen sich 26 Millionen internationale Hörer wöchentlich einklinken.  Ein gewaltiger Markt in dem Van Buuren nun seine Botschaften verbreiten kann... und die Trance Gemeinde ist bekanntlich eine treue Anhängerschaft.

 

Van Buurens Profilentwicklung ist erstaunlich, in der Gunst der DJ-Mag Leserschaft gelang er erstmals  2001 auf Platz 27,  eine Top 5 Platzierung folgte im Jahr 2002, nun rühmt er sich als der  bekannteste  DJ der Welt.  Und das wohl  nicht ganz zu unrecht, denn er verweist  den  Industrie Giganten David Guetta abermals auf Platz 2.

 

Platz 2

David Guetta: Der französische Superstar  ist einer der Wenigen, der es von der  geschlossenen House Szene in  die Öffentlichkeit und oberste Pop Liga geschafft hat und weltweit nicht nur von Clubs, sondern auch von  Radio und TV-Sendern   rauf und runter gespielt wird.  M-TV Dauergast, Grammy Gewinner, 20 Millionen verkaufte Platten, Zusammenarbeit mit den Black Eyed Peas, Rihanna, Akon, Madonna und und und. Guetta hat es vom oft stupid behafteten DJ - Image zum anerkannten Mega Star Status geschafft. Nimmt man neben den internationalen Erfolgen und Auszeichnungen die  Anzahl der Fans auf Facebook als Gradmesser für  Popularität,   so entschieden  sich 11,5 Millionen (!)  Menschen auf den Like Button von Guetta zu klicken, Van Buuren bringt es mit seiner Anhängerschaft  auf 1,5 Millionen.  

 

Platz 3

Platz 3 geht ebenfalls an einen niederländischen Trance Vertreter Tiesto, der  sich  in letzer Zeit von dem Genre  zunehmend abwendet und stärker zu House Beats und Indie Pop tendiertEine Stiländerung, die von  eingefleischten  Trance Fans nicht gerne gesehen ist. Tiesto war Platz 1 der DJ-Mag Wertung in den Jahren 2002, 2003 und 2004 und wenn sein Höhepunkt scheinbar auch in der Vergangenheit liegt , von den International Dance Music Awards wurde er auch 2008 und 2009 als bester DJ ausgezeichnet.  Tiesto zieht die Massen an.  Er versetzte 2008 als Resident DJ des Privilege tausende  Clubbing-Addicts in seinen Bann. Unvergessen die MegaEvents Tiesto InConcert, historisch auch die Performance bei Olympia 2004, die als größer Live Act eines DJ's aller Zeiten gehandelt wird  (zumindest gemessen an der Zuschauerzahl). Auch 2010 war ein erfolgreiches Jahr, beindruckend war vor allem  der Red Square Event in Moskow, der durch das Beisein von  M-TV vor allem gezeigt hat, dass Tiesto noch immer die Menge mobilisieren kann und nicht unbedingt nur auf den typischen Technohörer beschränkt ist.

 

Platz 4

Auf Platz 4 befindet sich mein ganz  persönlicher Favorit: Joel Zimmerman alias Deadmau5. Der progressive House/minimal Trance Sound  ist mit seinem Bassdrums  für das klassisch geeichte Pop-Ohr nicht besonders geeignet,  aber für Clubbing , Electro und Dance Music Fans ist Deadmau5 schon seit langer Zeit ein Segen.  Der Kanadier  vereint Tech House, Trance, Tribal House und Deep House Einflüsse, mit  exzessive Soundeffekten, Snares und SFX-Elementen zu einem unverkennbaren  Sound.  Weichere Tracks wie (Faxing Berlin, Not Exactly,  I remember-remix) wechseln sich  mit saftigen Dance Beats ab (Bot, Some Chords). Stark  auch die Tracks  Animal Rights in Zusammenarbeit mit Gartner  und Ghost N Stuff. Die Liste seiner jährlichen Produktionen ist ordentlich.  

Deadmau5 rockt, sein Style ist keine kopierte Blaupause anderer Vorläufer, wenngleich gewisse Einflüsse (wie zum Beispiel Daft Punk) sich nicht verbergen lassen. Nicht nur als Produzent sorgt  Zimmerman für Aufsehen, auch die Live Gigs sind energiegeladen und bringen die Menge zum Kochen.

Seine Popularität hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt, dass er  zum ersten Mal auch in das Bewusstsein der M-TV Gemeinde gespült wurde, verdankt er seinem diesjährigen Part bei den VMA's.  Das Event weckt in der Elektro Gemeinde bereits die Furcht, dass sie ihren geheimen Mastermind an den Mainstream  verlieren,. Ich denke ,ein Qualitätsverlust der Produktionen ist aber kaum zu befürchtenEs führt wohl kein Weg daran vorbei, dass Zimmerman noch einen gewaltigen Einfluss auf das Genre ausüben wird.

Ist es vermessen ihn als Wunderkind der House Szene zu bezeichnen? Geschmackssache,  Zimmerman ist von den derzeitigen elektronischen Produzenten vielleicht derjenige, dem das größte Talent in die Wiege gelegt wurde. Die Frage ist, wie lange er die  physiologische Belastung durchhält, heuer kam es  in Washington zum ersten Zusammenbruch während eines Auftrittes.

 

Die weiteren Platzierungen:

 

5. Above & Beyond

6. Paul van Dyk

7. Gareth Emery

8 .Markus Schulz

9. Ferry Corsten

10. Axwell

11. ATB

12. Sander Van Doorn

13. Infected Mushroom

14. Steve Angello

15. Dash Berlin

16. Sebastian Ingrosso

17. Laidback Luke

18. Judge Jules

19. Afrojack

20. Aly & Fila

21. Fedde Le Grand

22. Carl Cox

23. Swedish House Mafia

24. Cosmic Gate

25. Bobina

26. Benny Benassi

27. Sasha

28. Simon Patterson

29. John Digweed

30. Eric Prydz

31. Richie Hawtin

32. Andy Moor

33. John O’Callaghan

34. Roger Shah

35. Kaskade

36. Headhunterz

37. Chuckie

38. Bob Sinclar

39. Avicii

40. Kyau & Albert

41. DJ Feel

42. Moonbeam

43. Joachim Garraud

44. Daft Punk

45. Lange

46. Sean Tyas

47. Eddie Halliwell

48. Erick Morillo

49. James Zabiela

50. Umek

51. Paul Oakenfold

52. Matt Darey

53. Mark Knight

54. Richard Durand

55. Martin Solveig

56. tyDi

57. Hernan Cattaneo

58. Sven Väth

59. Astrix

60. Super8 & Tab

61. Andy C

62. Myon & Shane 54

63. Marcel Woods

64. Roger Sanchez

65. Wally Lopez

66. Mat Zo

67. Marco V

68. Leon Boiler

69. Ronski Speed

70. Wolfgang Gartner

71. W&W

72. Boys Noize

73. D-Block & S-TE-FAN

74. Dubfire

75. Dirty South

76. John B

77. Daniel Kandi

78. Arty

79. BT

80. Boy George

81. Pete The Zouk

82. Fatboy Slim

83. Skazi

84. Paul Kalkbrenner

85. Pete Tong

86. Bloody Beetroots

87. Arnej

88. Joris Voorn

89. Dada Life

90. Noisecontrollers

91. Showtek

92. Laurent Wolf

93. Claudia Cazacu

94. Calvin Harris

95. Luciano

96. Marcus Schossow

97. Sied Van Riel

98. The Thrillseekers

99. Justice

100. DJ Vibe

 

 


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Oliver Sorin - Illumination

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Research - Life & Style

Cote d' Azur Lifestyle, stabile Ungleichgewichte und transpersonale Hoffnungen


Mein letzter Aufenthalt an der Cote d' Azur hat mich mehr denn je zum Grübeln gebracht, wie sich die Zukunft der Lifestyle Monokultur in den nächsten Jahren gestalten wird. Vor allem in Anbetracht der ökonomischen Entwicklungen der Eurozone, mit Rezession/Depression, Massenarbeitslosigkeit, dem strukturell ungelösten Währungsproblem, den wachsenden Staatsverschuldungen, der wachsenden EZB-Bilanz und dem Crash gefährdeten Finanzsystem, stellt man sich die Frage, was für ein grausames Spiel hier eigentlich abläuft.

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