Marktbericht 13.01.2011
Aktienmärkte Europa: Aufwärstrend hält noch an.
13.01.2011: Die Aktienmärkte konnten nach den Gewinnmitnahmen der vergangenen Woche ihre Kurse wieder stabilsieren. Der Dax handelt nun wieder bei 7070 Punkten und befindet sich damit nahe dem Niveau der Jahreshochs von 2010. Die Marktteilnehmer warten darauf, wann der Aufwärtstrend weiter fortgesetzt wird und der Dax neue Hochs erstürmt. Doch im Bereich 7090-7100 befinden sich starke Widerstände, die für die Bullen nicht einfach zu überwinden sind. Die Wahrscheinlichkeit für eine Konsolidierung muss als hoch eingeschätzt werden und kurzfristige Trader finden in diesem Bereich sogar Shorteinstiege mit günstigem Gewinn Verlust Verhältnis.
Während der Dax mit seiner Stärke noch beeindruckt, verlieren heute die deutschen Technologiewerte mehrheitlich. Der TecDax notiert aktuell bei 879 Zählern, was einem Minus von -1,1% entspricht. Die Großwetterlage der europäischen Aktien ist jedoch weiterhin freundlich. Die Börsen in London, Paris und Mailand handeln leicht im Plus. Nach der fulminanten Kursrally von 180 Punkten gestern, befindet sich der Eurostoxx 50 auch heute wieder im Kursplus bei 2900 Zählern (+0,8%).
Charttechnisch betrachtet verleitet die Situation der Hauptindizes jedoch nicht zur Sorglosigkeit. Vor allem der FTSE besitzt Potential für einen Kursrutsch.
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Habsucht und Kapitalismus

Gier ist geil heißt es in einem Artikel auf Welt.de, den Gier habe uns den Wohlstand gebracht. (link) Trotz aller Krisen, am Ende werde der Kapitalismus siegen und die Kritiker im Orkus der Geschichte verschwinden, so die Meinung des Autors.
Ist es wirklich so einfach? Ist unsere Welt derartig simpel gestrickt, dass wir uns auf die Gier verlassen dürfen und am Ende wird sich alles zum Guten wenden? Leitet uns die Habsucht als unsichtbare Hand in die bestmögliche Welt und in das Nutzenmaximum aller Individuen? Oder haben wir den Bezug zur Realität bereits vollkommen verloren, uns in eine Krankheit verirrt, und steuern blind auf unser Verderben zu? Die Schuldenkrise ist ein ausgezeichnete Gelegenheit, um über diese Fragen zu reflektieren.
Gedanken zur „Eurokrise“
- Ursachenforschung: Ein anderer Blickwinkel
- Die europäische Integration
- Wettbewerb im Globalisierungsprozess
- Von der Schuldenkrise zur Demokratiekrise
- Das orange Moralbios
- Der Weg in den Materialismus und seine Pathologien
- Von Piraten und digitalen Geistern
- Die hierarchische Ordnung der Gesellschaft
- Die Grenzen von Hierarchien
- Die heterarchische Organisation des Kollektivs
- Die Zukunft der westlichen Zivilisation
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