Perfect-Trader Lifestyle

 

Das Imperium schlägt zurück 

Google Plus heisst es also, das lange erwartete Soziale Netzwerk des Internetgiganten. Nach mehreren gescheiterten Versuchen (Buzz,Wave) hat der Suchmaschinenführer nun doch noch den Anschluss an die Social Networking Entwicklung des WWW geschafft. Google+ legt bereits in den ersten beiden Monaten einen fulminanten Start hin und hat das Potential, sich innerhalb kürzester Zeit als neuer Marktführer der Sozialnetz Industrie zu etablieren. Und der Zeitpunkt ist günstig, denn Facebook leidet aufgrund zahlreicher Schwächen in der Beliebtheit seiner User an Negativrekordwerten. Google Plus vermeidet konsequent die Fehler bisheriger Netzwerke und vereint in gewisser Weise die Vorteile von Twitter und Facebook miteinander.

Was taugt Google + tatsächlich?
 

 

Design

Das Design ist stilvoll und hält sich an  nahtlos an die Coperate Identiy. Übersicht und Einfachheit wird groß geschrieben und soll dem User einen schnellen Einstieg ermöglichen.  Das Template wirkt aufgeräumt und in seiner Schlichtheit elegant.

 

Circles

Google + führt gegenüber Twitter und Facebook ein alternatives Verknüpfungssystem von Kontakten ein.  Während Facebook vornehmlich als geschlossenes Netzwerksystem  fungiert (Freund – Freund System) und Twitter als offenes (Follower System) kombiniert das   Circles System praktisch die Vorteile beider Konzepte. Die Einteilung mit welchen Gruppen man welche Informationen teilt, wird dadurch vereinfacht  und nicht mehr auf Umwegen wie bei Twitter (Follower Listen) oder Facebook (Freundeslisten, Gruppen) gelöst. Das selektive Sharing von Informationen  ermöglicht einen gruppenorientierten Informationsfluss und themenbezogene Diskussionen ohne weitere Umwege.

 

Sparks

Noch recht unterentwickelt, aber mit Potential für die Zukunft. Sparks ermöglichen das schnelle durchstöbern von Interessen und Themen. Der Stream wird von Artikeln, Nachrichten , Videos und anderen Inhalte aus dem Netz bereichert. 

 

Spiele

Google hat erkannt, dass mit dem klassichen Nerd und mit der technischen Elite keine weltweite Bewegung entstehen kann. Um eine breite Masse ansprechen zu können, hat man sich eines der Erfolgsgeheimnisse von Facebook kopiert: Spiele   

Das Spieleagebot von Google ist bislang überschaubar und konzentriert sich auf eine „qualitative“ Auswahl, doch die Wachstumsprognosen sind vielversprechend.  In den letzten 3 Jahren ist Social Gaming förmlich explodiert und hat Unternehmen wie Zynga Millionen in die Kasse gespült. Bislang sind Social Games wie Farmville (hat auf Facebook mehr als 70 Millionen Mitglieder) noch recht einfach gestrickt.  Gelingt hier eines Tages der Entwicklungssprung,  um auch den Kontakt  zur „professionellen“ online Spielewelt herzustellen, wartet ein Milliardenmarkt (wie Second Live, oder das MMORPG World of Warcraf zeigen). Die Technologien dafür sind im Grund schon verfügbar. In Kombination mit serverbasierten Streaming Technologien (wie z.B. Onlive.com)  können hardwareintensive Spiele auch auf weniger leistungsstarken Mobilgeräten zum Einsatz kommen und optimal in Social Networking Konzepte eingebaut werden. Und auch für die Zukunft haben die Sozialen Netzwerke in Kombination mit Geotagging weitere Asse im Ärmel (wie Social Augmented Reality Games).

 

Hangouts

Ein einfaches Konzept und trotzdem genial. Mit dem standartmäßigen Einbau von Webcams in Tablets, Netbooks und Laptops wird die Kommunikation über das Netz zunehmend mit  Video und Sprache bereichert. War  bei Skype & Co die Teilnehmerzahl einst noch begrenzt, sind videounterstützte Diskussionsgruppen mit mehreren Teilnehmern bei den Google Hangouts kein Problem mehr.  Die Anwendung beschränkt sich nicht nur auf private Unterhaltungen, sondern bietet auch  für Unternehmen interessante Möglichkeiten (Videokonferenzen, Direct Customer Support, Gruppenprojekte usw).

 

Wettbewerb verschärft sich

Der Kampf um die Vormachtstellung im Netz geht in die nächste Runde. Googles Werbeeinnahmen sahen sich durch Facebook bereits bedroht. Doch nun bringt der Internetgigant neuen Wettbewerb in die Sozial Networking Industrie, der die Konkurrenz zu raschen Innovationen und Verbesserungen zwingen wird. Die User  von Google+  sind angesiedelt im Expertenkreis von Seo, Internet Marketing, Blogging, Journalismus, Social Media und Technik und dies wird wohl für einige Zeit noch die Kerngruppe bleiben. Inwieweit die Lifestyle und Entertainment Zielgruppe von Facebook angesprochen werden kann, ist derzeit noch fragwürdig.

 

Auswirkungen auf die Suchmaschinenposition

Googles Vorteil liegt in der gewaltigen Machtkonzentration als Suchmaschine. Wenn es gelingt die Unternehmen davon zu überzeugen, dass die Suchmaschinenplatzierung nicht nur von diversen Offpage und Onpage Faktoren abhängig ist, sondern auch vom Voting, wird dies einen  weiteren Bedeutungsschub von Sozialen Netzwerken und speziell von Google + bewirken.  

Der Like Button von Facebook war auf diesem Gebiet ein echter Game Changer. Er hat eine kleine Revolution eingeleitet, wie Menschen das Web durchsurfen und Informationen bewerten. Ein „Gefällt mir“  Voting war ein Statement der eigenen Persönlichkeit, ein bewusster Ausdruck der eigenen Interessen, Vorlieben, Werte und Glaubenseinstellungen vor den eigenen Freunden  in Facebook.

Zugleich wurde das Web damit „sozialisiert“. Plötzlich war die Qualität von Informationen nicht mehr alleinig durch das Ranking in den Suchmaschinen bestimmt, sondern auch durch das Voting der engeren Freunde und der Community allgemein. 

Mit dem +1 Button wird dieses Konzept übernommen, doch es bleibt abzuwarten, wie weit Google  das Voting der Social Community in die  Suchmaschinenplatzierung einbinden wird. Die Tendenz scheint aber in Richtung der Integration von Sozial-Netzwerk Daten zu gehen, und in die Personalisierung von Suchergebnissen.

 

Das Imperium und die dunkle Seite 

Es begann einst mit einigen Promis und Selbstdarstellern auf Youtube, Myspace und Twitter. Ausgehend von den „Teenies“ haben sich Soziale Netzwerke rasch in weitere Gesellschaftsschichten verbreitet und finden nun mit Google + ihre endgültige Verfestigung in der Informations- und Kommunikationsgesellschaft.  Man sagt ihnen bereits einen großen Einfluss auf transformative Prozesse wie den arabischen Frühling oder  #occupyWallstreet nach. Auch das Unternehmertum und Internetmarketing sahen sich gezwungen auf den Hype aufzuspringen und verstärkten die Entwicklung zusätzlich.

Menschen organisieren ihr berufliches, privates und soziales Leben zunehmend im Netz und Soziale Netzwerke werden hier den  Versuch starten, einen zentralen Stellenwert einzunehmen.  Die Vernetzung und Kommunikation mit Freunden, Fotosharing, private Blogs, Diskussionsforen,  E-Mail Verkehr, die Informationsbeschaffung per Suchmaschine, Bookmarking, Shopping, Social Banking, Spiele und Entertainment… das alles sind Alltags-Aktivitäten, die sich um ein Soziales Netzwerk herum organisieren lassen. Google ist hier am breitesten aufgestellt, mit unterschiedlichen Angeboten wie Chrome, Picasa, Google Docs, Google Books, Google Blog, Google Mail, Feedburner,  Google Maps, Youtube,  Android, Google Tv und und und…  Doch der entscheidende Erfolgsfaktor für die Zukunft wird  die Integration der privaten Datensätze, der unternehmerischen Datensätze und der globalen Datensätze (sprich das Wissen der Menschheit) sein.    

Datenschützer schlagen hier natürlich Alarm. Auch die Einflussmöglichkeiten von Google auf das Massenbewusstsein sind unverkennbar. Studien zeigen, dass praktisch nur die ersten drei Treffer in Google geklickt werden, der Rest verschwindet in den dunklen Weiten des Cyberspace. Nur die kapitalstärksten Unternehmen, die Herrscharen an Seo-Experten und Contentfabriken unterhalten, können im Wettbewerb um die Suchmaschinenplatzierung vorne mitmischen. Die Gefahr besteht, dass sich das Massenbewusstsein um eine zentralisierte Meinungsbildung versammelt, anstatt ein heterogenes Geflecht an Interpretationen auszubilden. Trotz einer endlosen Datenmenge, die uns potentiell zur  Verfügung steht, zentriert sich dann der Schwerpunkt des Datenflusses um ein enges Interpretationsschema. Die Quasi-Monopolstellung in der Informationsbereitstellung wird  aufrecht bleiben, solange die Menschen daran glauben, dass Google ihnen die besten Suchergebnisse liefert.

 

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Google Plus Tips und Tricks

 

Chrome Plugins

Listenansicht zur besseren Übersicht des Streams

https://chrome.google.com/webstore/detail/oacdcllhgpddmlnhajiacfakhlilbicp?ct=recommended

 

Google+ Funktionen erweitern

https://chrome.google.com/webstore/detail/nhogbifmjccfhopdggilcbeamcmlhmgo?ct=recommended

 

Link shortener

https://chrome.google.com/webstore/detail/iblijlcdoidgdpfknkckljiocdbnlagk

 

+1 Button direkt in der URL Eingabezeile

https://chrome.google.com/webstore/detail/kmonhedbcpagbphilnoajiencllnpoii?ct=author

 

Streams einzelner Circles

https://chrome.google.com/webstore/detail/fgmhgfecnmeljhchgcjlfldjiepcfpea

 

Twitter in Google+ Integrieren

http://crossrider.com/install/529-google-tweet

 

Von Google direkt zu Twitter und Facebook posten

http://launch.is/blog/how-to-post-from-google-to-facebook-and-twitter.html

 

Facbeook in Google+

http://techielobang.com/blog/2011/07/14/do-you-want-to-install-googlefacebook-extension-by-crossrider/

 

Social Statistics

http://socialstatistics.com

http://plus.buzzrank.de/

 

G+ Feed in Twitter integrieren

Themenbezogene postings per Rss Feed selektiv nach Twitter  leiten

http://twitt-erfolg.blogspot.com/2011/07/automatisch-googleplus-mit-twitter.html?spref=tw

 

 

Infos zu G+ Spiele

 http://www.gplusspiele.de/

 

Schrift manipulieren

*FETT*

_KURSIV_

durchgestichen-

+erwähnung

@erwähnung

 

 

Weitere Google Tricks

http://www.localseoguide.com/google-plus-shortcuts-tips/

 

 

 

 

 

 
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Research - Life & Style

Cote d' Azur Lifestyle, stabile Ungleichgewichte und transpersonale Hoffnungen


Mein letzter Aufenthalt an der Cote d' Azur hat mich mehr denn je zum Grübeln gebracht, wie sich die Zukunft der Lifestyle Monokultur in den nächsten Jahren gestalten wird. Vor allem in Anbetracht der ökonomischen Entwicklungen der Eurozone, mit Rezession/Depression, Massenarbeitslosigkeit, dem strukturell ungelösten Währungsproblem, den wachsenden Staatsverschuldungen, der wachsenden EZB-Bilanz und dem Crash gefährdeten Finanzsystem, stellt man sich die Frage, was für ein grausames Spiel hier eigentlich abläuft.

-> zum Artikel 

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