Rückblick:
Gold hat das Shortszenario erfüllt. Die Stop Loss Marke 1680 hat gehalten, ebenso wurden die trendrelevanten Triggerlines 1620 nicht in Gefahr gebracht. Die Unterstützung 1582 wurde ohne temporäre Erholung überrannt und das nächste Ziel 1520 annäherungsweise realisiert. Damit hat Gold das langfristige Ziel, das seit 1760-1800 aufrecht ist, konsequent angesteuert.
Prognose:
War es das jetzt mit der Herrschaft der Bären? Es ist jedenfalls noch zu früh, um den Abwärstrend als beendet zu erklären. Es gibt noch einen großen Brocken auf der Liste der Bären und der heisst 1445. Solange diese Marke nicht erreicht ist, muss man mit Longeinstiegen sehr vorsichtig umgehen.
Beginnen wir mit der kurzen Frist: Ein Bruch von 1572 aktiviert den Test von 1602. Ein Bruch von 1602 ist ein bullishes Signal, dass 1620 angesteuert wird. Zeitlich besteht hier allerdings Unschärfe, die Erholungsbewegung kann durchaus in eine Seitwärtsbewegung münden, die 1620 erst um den 07.06.2012 erreicht. Ein Bruch von 1620 führt Gold mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück auf 1680.
Solange das Edelmetall nicht in den Korridor 1602-1620 vordringt, um dort Kursstärke im Preis-Zeit Muster zu demonstrieren, müssen wir weiterhin auf die Marke 1524 achten. Ein Bruch setzt dann mit hoher Wahrscheinlichkeit eine dynamische Verkaufsbewegung auf 1445 frei.
Wie sollte man sich also positionieren? Mutige Bären können für die restliche Shortposition den Stop Loss von 1680 auf 1620 setzen, in der Erwartung bei 1445 das verbleibende Gewinnpotential aus dem Trade zu quetschen. Genügsamere Naturen schließen auch die restliche Position und warten unter Beobachtung der Preis-Zeit Struktur mit Geduld auf die nächste Longchance.
Kurzfristige Trader mit hoher Risikoneigung suchen jetzt früh bei 1573 Longeinstiege und planen mit einem Stop Loss bei 1523 , dass 1620 getroffen wird. Für den Fall dass 1620 überschritten wird, sind sie auf der Longseite gut dabei, scheitert Gold am Unterstützungsbereich, müssen die Positionen konsequent geschlossen werden.





