Marktbericht

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Chart Analyse - Marktbericht

Dax

 20.12.2013 

  9048 hat gehalten und eine dynamische Aufwärtswelle gestartet. Nächste Station 9449

 Chartanalysen Dax

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Vorsicht, Tapering

Wie in früheren Artikeln diskutiert, halten wir ein dauerhaftes QE Exit für ausgeschlossen [i]. 

Trotzdem könnte die Fed im Dezember einen Tapering Versuch konkretisieren, der im  Jänner  oder März vollzogen wird. Dieser dürfte  jedoch so marginal ausfallen, dass er eher als symbolische Geste der FED verstanden werden kann:  "Ja wir Zentralplaner glauben noch immer daran, dass QE eines Tages beendet werden kann, ohne dass die Weltwirtschaft in sich zusammenfällt."

Eventuell könnte dieser Tapering Versuch mit der Aussicht auf negative Einlagezinsen gepaart werden, um akuten Verkaufsdruck aus dem Aktien und Bondkessel zu nehmen.  Wenngleich die Märkte dann nicht mit einem Crash reagieren, würden sich die deutlichen negativen  realwirtschaftlichen Effekte, vor allem Aufgrund der Rückkoppelungseffekte mit den Schwellenländern, in der zweiten Jahreshälfte von 2014 zeigen, sodass spätestens dann  mit einer erhöhten Liquiditätsausweitung gerechnet werden muss.   Angesichts der schwachen U.S Nachfrage und der Notwendigkeit zu " inflate or die"  ist expansive Geldpolitik und  QE  wohl  zwingend erforderlich, um  das von der Fed erschaffene,  "künstlich stabilisierte Ungleichgewicht" ein weiteres Jahr aufrecht zu erhalten.

 

Hoffnungsloses Europa

Vor allem die Eurozone, aber auch die Schwellenländer würden unter einem marginalen Fed Tapering bereits deutlichen Stress zeigen. Mit oder ohne  Tapering sorgen die positiven  EU Wirtschaftsprognosen 2014  der politisch kontrollierten Wirtschaftsinstitute  für Zwerchfellähmungen unter den MarktbeobachternAngesichts der Verarmung einiger Länder durch Austeritätsprogramme (Irland, Spanien, Griechenland),  der ausufernden öffentlichen und privaten Verschuldung, und dem dysfunktionalen Finanz-,  und Politsystem bleibt ein gesundes Wirtschaftswachstum ausgeschlossen.  Bei dem herrschenden Grad  wirtschaftspolitischer Lähmung und hierarchiepathologischer Starrheit, was bleibt da anderes, als expansive Geldpolitik, um den deflationären Kollaps zu verzögern?

2014 sollte es soweit sein, dass die EZB   zum negativen Einlagezins greift. Da die notwendigen Rechtsbrüche  für ein EZB-QE , trotz Unterstützung durch die Karlsruher OMT Showprozessenicht so einfach zu bewerkstelligen sind, wird zuerst zum negativen Einlagezins gegriffen. Das alleine wird nicht ausreichend sein. Früher oder später wird man einen Weg für QE finden müssen, um im Abwertungs-Währungskrieg , vor allem gegen Japan und Amerika, bestehen zu können und um den  Deflationsdruck durch mangelnde Nachfrage (und kollabierende Umlaufgeschwindigkeit des Geldesbekämpfen zu können.  Denn "inflate or die"  gilt vor allem für die hochverschuldeten Peripherieländer  der Eurozone.

Ein negativer Einlagezins sollte einen schwächeren Euro bewirken und  einen Boost  Effekt auf europäische  Aktien  zeigen, wenngleich die zu erwartende Wirkung schwächer ausfallen sollte, als dies bei QE zu erwarten wäre.  Das artikulierte EZB Ziel, die Kredite  an Unternehmen zu stimulieren und damit die Konjunktur zu beleben, wird völlig verfehlt werden.

Langfristig bleibt dann noch Bargeldverbot als Ziel, was auch zunehmend öffentlich diskutiert wird (z.B. Willem Buiter) und mit der Propagandakampagnie  "Menschenrecht  auf  Bankkonto" gesetzlich  vorangetrieben wird. Unfassbar, aber zumindest Bitcoin Spekulanten zaubert das ein Lächeln ins Gesicht.  Die EZB hat deshalb bereits angekündigt, ein strengeres Auge auf die Kryptowährungen zu werfen, da sie das  Geldmonopol  und den staatlichen Einfluss bedrohen [ii]. Kabarett pur! Wie an früherer Stelle diskutiert, ist  Bitcoin die evolutionäre  (heterarchische) Antwort auf ein erstarrtes und pathologisches  Elitesystem der Machterhaltung, das verzweifelt um sein kriminelles und menschenfeindliches Fortbestehen kämpft [iii].  Doch in Bezug auf Bitcoin stehen die  zentralen (Fehl)planer  den  selbstorganisierenden, dezentralen Kräften des Kollektivs bislang noch verwundert gegenüber. Ein Verbot von Kryptowährungen wäre nur möglich, wenn sich die führenden Wirtschaftsnationen einigen, und das ist, trotz der enormen Macht des Banken Kartells,  bislang  nicht in Aussicht.  

 

2014: Alles bleibt  anders

Stagnation, Massenarbeitslosigkeit,  zunehmende Vermögensungleichheit und Asset Blasen durch expansive Geldpolitik. Das sind die großen Themen für 2014. Extreme Marktmanipulationen, Zentralisierung, Zensur und Überwachung [iv] mit aller Gewalt sind die notwendigen staatlichen Maßnahmen, um das Krebsgeschwür des   dysfunktional-korrupten Finanz/Politsystems weiterhin wegretuschieren zu können.

  Japan hat gezeigt , wohin die Reise geht und ein Zensurgesetz erlassen,  dass staatlich angelegte Großverbrechen decken kann [v].  Ein großes Vorbild für die Finanzmafia und die faschistischen Tendenzen in Amerika und Europa!

Damit wird sich, wie in früheren Artikeln diskutiert,  2014 der  Kampf zwischen hierarchischen und heterarchischen Organisationstrukturen weiterhin verschärfen [vi]. Ein Kampf, der zunehmend Sorgen bereitet.

Es ist beeindruckend , wie präzise sich die Puzzleteile Stück für Stück aneinanderreihen, um die Voraussetzungen für den perfekten Sturm zu erschaffen. Ermöglicht wird der Prozess durch das völlige Versagen der Massenmedien, die frei von jedwedem kritischen Denken sind.  Von Gier getrieben [vii], fahren sie Hand in Hand  mit den orangen [viii] Systemtrotteln, den Karren konsequent gegen die Wand [ix].



http://perfect-trader.com/index.php?option=com_content&view=article&id=5598:fiat-zentralbankensystem-hierarchiepathologien-und-instabilitaet&catid=69:science&Itemid=275

-Systemkrise und Steuerungsmechanismen- in "Verschwörungstheorien und Neue Weltordnung" http://perfect-trader.com/index.php?option=com_content&view=article&id=5595:verschwoerungstheorien-neue-weltordnung-und-transpersonale-evolution&catid=69:science&Itemid=275

[vii]  Es scheint, dass das krankhafte Streben nach Profit innerhalb der Ödland- Wunderland Schizophrenie, den kritischen Journalismus getötet hat und sämtliche moralischen Hürden aus dem Weg geräumt hat,  damit Schreiberlinge nur noch den Interessen ihrer Geldgeber folgen. Siehe auch Moralverhalten und globale Krisen

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Cote d' Azur Lifestyle, stabile Ungleichgewichte und transpersonale Hoffnungen


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