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Mobiles Equipment und Web 2.0 Kommunikation für Trader

 

Equipment & Mobilität

Örtliche Ungebundenheit ist womöglich der schönste Vorteil des Trader-Berufes. Wieviel  Mobilität kann ein Trader sich leisten, und wieviel Technik  benötigt er?  Daytrader sind zumeist an den Desktop gebunden und in Abhängigkeit vom Handelsansatz kann das benötigte Equipment  technisch anspruchsvoll sein.  Vor allem Systemtrader, die simultan mehrere Märkte verfolgen und auf Tick-, oder Minutenbasis handeln,  sind häufig auf Multi-Monitor Lösungen und hohe Rechengeschwindigkeiten gebunden, besonders aber  auf schnelle und stabile Internetleitungen und auf diverse Absicherungen (Telefonverbindung zum Broker, zweite Internetleitung, eventuell zweite Brokerkonto bei Brokerausfall, Stromausfall usw.) Häufig sind  hier deshalb Vps Lösungen sogar vorzuziehen, nicht nur unter Zeitaufwand und Kostenkalkulationen für  Installation und Wartung des Systems, sondern vor allem Aufgrund der  Ausfallsicherheit des Systems. Grundsätzlich sind heute auch Daytrader nicht mehr ortsgebunden, Sattellitteninternet ermöglicht  die Trading Station  in Europa  flexibel zu platzieren (z.B. Wohnmobil, Boot usw.). Dadurch sind selbst professionelle Trading Stations für Daytrader heute mobil und ermöglichen ein Leben in Freiheit.

Das Handeln größerer Zeitfenster befreit zumeist von der Bürde, sich den ganzen Tag vor dem Desktop aufhalten zu müssen. Technische Swingtrader  die auf Stunden oder Tagescharts handeln, können je nach Strategieansatz auch mit weniger Equipment auskommen, eventuell ist hier ein Laptop oder  Smartphone, oder die Kombination von beiden ausreichend.   Vor allem Smartphones haben,  in den letzten zwei  Jahren eine enorme technische Entwicklung erfahren, und ermöglichen es den Beruf des Swing und Positionstraders vollkommen mobil auszuüben. Aufgrund  des technischen Fortschritts  fungieren Smartphones heute beinahe  als vollwertige Internetgeräte, sodass man die neuesten News  und die ganze Welt des digitalen Pools immer bei sich hat. Das ist wahre Freiheit, die uns die Kommunikation- und Informationsrevolution beschert hat.  

 

Wieviel  Kommunikation und Web 2.0 Vernetzung braucht ein Trader?  

{module 242} Das Internet ist den Desktops  entwachsen und mobil geworden.  Nutzer konsumieren  Nachrichten und Services  zunehmend über mobile Geräte wie Smartphones und spezielle Internet Tablets (z.B.ipad). Die rasante Verbreitung mobiler Internetgeräte scheint auch einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung  der  Kommunikations- und Informationssoftware im  Word Wide Web und zu nehmen.  Aufgrund von Android , iOS4 , Windows Mobile & Co hat sich ein neuer Trend entwickelt,  Informations und Kommunikationsservices  über  Apps zur Verfügung zu stellen. Für die Hersteller  von Apps hat sich ein lukrativer Markt entwickelt, der das Angebot weiter wachsen lässt. Diese Form der Informationsbereitstellung und Konsumierung wird  in den nächsten  zwei bis drei  Jahren auch einen starken Einfluss auf Nachrichten & Informationsservices nehmen.  Von der immer größeren Mobilität des Netzes scheinen derzeit  auch  Facebook, Twitter und Co zu profitieren, die gewaltige Trafficzuwächse verbuchen konnten. Dies wiederum führt zu einer immer stärkeren  Einbindung  der Sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter in die  bedeutenderen  Webseiten und Blogs der großen Nachrichtenanbieter finden. (siehe Cnn, CNBC, Bloomberg usw.) Wenn man sich heute im Netz umsieht, findet man kaum noch eine Seite, die nicht Social Bookmarking oder Social Networking Icons zum Content Sharing aufweisen. Blogs wie Huffington Post setzen sogar schon  mit eigenen Twitter Editionen auf eine  gänzliche Integration  zum Social Network.  Der Erfolg von "Huffpo" in Amerika ist enorm, im Juni zog man mit 24 Millionen Besucher mit New York Times gleich  und die ausgeklügelte Web 2.0 Strategien dürften am Trafficzuwachs einen deutlichen Anteil haben. 

 

Was hat das alles mit Trading zu tun? Das Ziel des technischen Traders ist es, eine klare und geschlossene Strategie zu verfolgen,  abgeschottet von konzentrationsstörenden Einflussfaktoren.  Er versucht  das tägliche „Noise“ rund um  Unternehmens – und Wirtschaftsnachrichten so weit als möglich zu ignorieren bzw. so zu filtern, dass nur die notwendigsten News in seine Aufmerksamkeitsspanne vordringen.   Unter allen Umständen gilt es zu verhindern,  im täglichen Nachrichtenchaos und der endlosen Informationsflut des www zu ersticken und am Ende des Tages verwirrt und planlos vor dem Monitor zu sitzen.  Wozu soll er sich mit den Entwicklungen im Web 2.0 beschäftigen?

Nicht wenige Trader werden den Markt für mobile Internet und Kommunikationsgeräte, Software-, und Web 2.0 Entwicklungen von der Ferne mit Skepsis betrachten und  diese Spielzeuge eher als konzentrationsstörend empfinden, die ihrer  täglichen Arbeitsroutine  keine  effizienzsteigernden  Effekte hinzufügen. Ebenso scheinen Facebook , Twitter, Xing & Co. auf den ersten Blick etwas für  Narzissten zu sein, die ihre exhibitionistischen und selbstdarstellerischen Tendenzen  in der Anonymität des World Wide Web ausleben können.  Ipad, Blogs, Apps, Stocktwits, Traderforen, Smartphones, Vernetzung, Kommunikation, Geotagging, HTML5,  wer braucht das schon?

Jedoch: Will man keine wirklich bedeutsamen   Trends verpassen,sich über die neuesten Zeitgeist - Entwicklungen am Laufenden halten,  ist es heute fast unmöglich, sich vom täglichen Treiben des www abzuschotten. Wir leben bekanntlich  in einer Zeit schneller Wandlung, und die Märkte sind das Herzstück dieser.  Als  kurzfristiger OnlineTrader agiert man am Puls der Märkte und es ist in der langen Frist undenkbar, sich von den  technischen, als auch  gesellschaftlichen Entwicklungen gänzlich abzuschotten.

 

 

Die Notwendigkeit zur Spezialisierung

Einen Holy Grail, eine Strategie die mit Gewissheit bis ans  Lebensende funktioniert  gibt es nicht.  Handelsstrategien und Systeme funktionieren meist für kurze Zeit,  danach schließt sich die  temporäre Marktineffizienz wieder und wird unbrauchbar.  Als Folge davon hat sich das professionelle Online Trading zu einer State Of The Art Wissenschaft entwickelt, die einen hohen Grad der Spezialisierung in unterschiedliche Bereich erfordert und von einer einzelnen Person nur schwer  zu meistern ist. (Ökonomie, Mathematik, Statistik, Programmierung, Money und Riskmanagement, technische Entwicklungen und Softwarelösungen).  Alleine der Büchermarkt für  Handelsstrategien hat sich in den letzten 50 Jahren so enorm entfaltet, dass es hier ein Lebenswerk benötigt, um die vorhandene Literatur  eingehend zu studieren.

 Charttechnik, Intermarket, Fibonnacci , Elliott Wave, Zyklusanalyse, Gann,  Geometrische Preis-Zeit Analyse, Finanzastrologie, Indikatoren, digitale Signalverarbeitung, Brute-Force Optimierung,  Neurale Netze…  und  täglich kommen neue Ideen, Ansätze und Entwicklungen hinzu. Die Spezialisierung in einen einzigen Bereich birgt immer die Gefahr, sich auf einen Ansatz zu versteifen, der sich im Entwicklungsprozess der Märkte  als nicht überlebensfähig herausstellt. Die  Survival of the fittest Prinzipien haben nicht mit der Geburt des Homo Sapiens abgeschlossen, dieselben darwinistische Gesetzmäßigkeiten regieren noch immer unsere Welt, ganz besonders das Wirftschaftsgeschehen des Materialismus, und wir alle laufen ständig Gefahr,  ihnen zum Opfer zu fallen.  Vor allem aber der Online Daytrader unterliegt dieser Gefahr.

Jeden Tag gibt es neue  Fortschritte in der Medizin und  im Mentaltraining: Von konzentrations- und leistungssteigernden Maßnahmen bis hin zu persönlichkeitsentwickelnden und persönlichkeitstranszendierenden  Strategien. Jeden Tag fördern die Wissenschaften neue Geheimnisse  über unseren Kosmos, unsere Existenz und innersten Gesetzmäßigkeiten unserer  Realität zutage. Jeden Tag  dringen neue Erkenntnisse über die Funktionsweisen der Märkte und der Kursreihen von Aktien, Bonds,  Währungen und Rohstoffen ans Tageslicht. Die Konkurrenz schläft nicht, will man sich als Trader den Platz an der  Spitze  verfestigen,  ist  es notwendig, seinen Wettbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein. Nicht nur in einem Bereich, sondern in vielen Bereichen, weshalb an einem integralen Verständnis unserer Welt in der langen Frist kein Weg vorbeiführt.

 

Arbeitsspezialisierung und Gedankenaustausch unter Tradern

Die Notwendigkeit zu ständiger Weiterentwicklung, das Muss die eigenen  Grenzen immer wieder aufs Neue zu überschreiten, ist der  Fluch eines jeden  Traders, begründet in der  ewigen Unergründlichkeit der Märkte.  Aber mehr noch, die Notwendigkeit zur  Vernetzung und zum Austausch mit anderen Tradern, die sich auf ein jeweiliges  Gebiet spezialisiert haben (Programmierer, Mathematiker, Statistiker, Techniker usw.), wird in Zukunft auch  für private Trader überlebensnotwendig sein, um im ständigen Ausleseprozess der modernen Börsen bestehen zu können. Nur so wird es als Trader möglich sein, sich in der dynamischen und hochdifferenzierten Welt der globalen Märkte einen Spitzenplatz zu sichern.

Auch der effiziente Umgang mit den neuen Kommunikationskanälen wird dabei eine Rolle spielen.  Trader nutzen bereits  heute  soziale Netzwerke, nicht nur um Kontakte zu anderen Spezialisten überall auf der Welt herzustellen, sondern auch um ihre Präsens im Netz zu stärken und ihren Expertenstatus nach außen hin zu transportieren.  Es heißt, wer heute auf Google nicht zu finden ist, existiert nicht. Diese Formulierung mag radikal klinken, kommt der Wahrheit aber sehr nahe. Tatsache ist, dass die Präsenz im Netz und das Feedback durch die Social Community bereits heute wesentliche Bestandteile der Eigenmarke sind und diese auch in Zukunft von  Bedeutung sein werden.