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Endlich haben wir sie,die größte internationale Krise seit dem Ende des Kalten Krieges. Ein türkischer F16 schießt nahe der syrischen Grenze eine russische  SU24 abNach türkischen Angaben sei der Kampfjet mehrmals gewarnt worden, den Luftraum zu verlassen, bevor das Feuer eröffnet wurde.
 

 

Das ist natürlich mehr als ein günstiger "Zwischenfall" und idealer Auslöser für die NATO, die Beziehungen zu Russland weiter zu vereisen und noch aggressiver auf Konfrontation zu setzenWer geglaubt hat, dass mit der neuen französisch-russischen Allianz gegen den IS der Kalte Krieg 2.0 dem Ende naht, der hat sich getäuscht.

Die NATO, der verlängerte Arm des Pentagons, hat weder Interesse den Islamischen Staat zu zerstören, noch will sie Frieden mit Putin. Es geht hier alleinig um die U.S. Vorherrschaft im Mittleren Osten und gegen den Hauptkonkurrenten Russland.  

Denn sollte es Russland gelingen, über die schiitische Iran-Irak-Syrien-Libanon Brücke Zugang zum Mittelmeer zu erlangen, wäre eine bedeutsame ökonomische und geostrategische Einflusssphäre gesichert,   die Russland in die Position bringen würde, zusammen mit China und den anderen BRICS Staaten einen Schlag gegen das Petrodollar System und die globale Dollar Hegemonie als Ganzes  vorzubereiten.

Für das auf Import und Schuldenwachstum basierende U.S. System ist das eine existenzielle Bedrohung, weshalb  Amerika alles daran setzen wird, das russische Vorhaben letztendlich zu verhindern.  Der Islamische Staat dagegen ist für Amerika keine strategische Gefahr, vielmehr ein Segen.  Auch Saudi Arabien, Katar und die Türkei haben durchaus klar gemacht, dass der IS ihren Interessen mehr nutzt, als schadet.

Saudi Arabien gilt nicht nur als einer der Hauptsponsor des IS, sondern mit dem saudischen Wahhabismus auch als die ideologische Brutstädte jeglichen islamistischen Terrors weltweit.  Die Türkei   wird beschuldigtÖl vom Islamischen Staat auf dem Schwarzmarkt zu beziehen, womit ebenso eine Mitschuld an der Finanzierung des internationalen Terrorismus gegeben ist. Außerdem ist es ein offenes Geheimnis, dass Erdogan den Islamischen Staat als Vorwand nutzt, um einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Kurden zu führen.

Wir bleiben bei der Einschätzung, die wir seit 2013  verfolgen, dass für  die Lage in Syrien noch kein Friede in Sicht ist, sondern  der amerikanisch-russische Stellvertreterkrieg  um die globale Vorherrschaft sich weiter verschärfen wird.

"Außenpolitisch wird man den Fokus auf Syrien lenken und an die Notwendigkeit militärischen Engagements appellieren. Anfangs mag vielleicht noch von Verhandlungen mit Assad und Putin die Rede sein, aber die USA und ihre NATO Komplizen werden nicht aufgeben. Zuviel wurde mit dem Aufbau des Islamischen Staates schon investiert. Letztendlich wird man die militärische Karte spielen. Und zwar aus einem einfachen Grund: Weil für die westlichen Oligarchen mit Krieg einfach mehr zu verdienen ist."   Die Flüchtlingskrise aus integraler Sicht: Chance oder Endzeit ?